Wer kennt die besten herzgesunden Rezepte?
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Wer kennt die besten herzgesunden Rezepte?

Dr. Hittich
Beitrag von Dr. Hittich

Gutes Essen gehört zur Lebensqualität. Da stimmen wohl die meisten zu. Und gesundes Essen? Hier scheidet sich dann bereits die Schweinebraten-Fraktion von der Salat-Fraktion. Während die einen auf ihr Stück Fleisch (so oft wie möglich) nicht verzichten wollen, plädieren die anderen für Rohkost, Obst und Gemüse.

Ernährung fürs Herz

Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Nichts spricht gegen ein Stück Fleisch – gelegentlich. Fisch schmeckt immer gut – vor allem im Sommer. Und von Obst und Gemüse sollte jeder täglich möglichst einige Portionen essen. Dazu noch fettarme Milchprodukte und etwas Vollkorn. Mit dieser Ernährung sind wir mit zunehmendem Alter einigermaßen auf der sicheren Seite, was das Risiko für Herz-, Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen betrifft.

Makrelen vom Grill

Auch wenn wir den Cholesterinspiegel unter Kontrolle halten möchten, müssen wir auf unsere Lieblingsspeisen nicht völlig verzichten. Wichtig ist, dass der Hauptanteil der Lebensmittel herzgesund bleibt. Genießen lässt es sich auch mit cholesterinfreundlichen Lebensmitteln. So kann das Frühstück zum Beispiel aus einem Müsli mit Joghurt und frischen Früchten bestehen. Oder aus einem Vollkornbrötchen mit Putenbrust und einer Tomatenscheibe. Das Mittag- und Abendessen im Sommer aus einer Makrele oder Sardinen vom Grill (vielleicht sogar in einem Gartenlokal), einem bunten Salat angemacht mit Olivenöl, einem Linsensalat oder gegrilltem Gemüse.

Wer einen überwiegend herzgesunden Speiseplan hat, darf sich auch mal eine Schweinshaxe schmecken lassen. Kleine Sünden lassen sich mit cholesterinsenkenden Lebensmitteln ausgleichen. Ein Apfel täglich oder 60 Gramm Mandeln zum Beispiel senken den „schlechten“ LDL-Cholesterinwert. Einen ähnlichen Effekt hat im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung auch Krill-Öl. Es wird aus kleinen Krill-Krebsen gewonnen, die in antarktischen Tiefen leben, und enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren.

Text: Ingrid Berger