Zahnarztbesuch
ZahnarztbesuchFoto-Quelle: ©Claudia Heck/Pixelio

Wie die eigenen: Zahnimplantate bieten Ersatz für verlorene Zähne

Beitrag von wize.life-Nutzer

Dumpfe Schmerzen in einer Karieshöhle schicken ihr Echo durch den Mund und dröhnen wie Hammerschläge durch den ganzen Kopf. Warum auch immer der Zahn nicht mehr im Kiefer steckt – sei es ein Unfall, sei es einfach nur Altersschwäche – eine Angriffsfläche für die Rundumgesundheit stellt es immer dar.
Eine Zahnbrücke bedarf immer zweier gesunder Zähne links und rechts der Lücke. Da diese möglicherweise noch völlig gesund sind, ist es eine schwere Entscheidung, sie für eine Brücke vom Zahnarzt behandeln zu lassen. Aber sie müssen fitgemacht und geschliffen werden, damit der mittlere Zahn ersetzt werden kann.
Da diese Möglichkeit nicht immer besteht oder wegen eines fehlenden Zahnes noch kein Gebiss her muss, haben Zahntechniker Implantate erfunden, die lt. der Internetplattform Wikipedia seit den 1980er Jahren meistens aus Titan oder aus keramischen Materialien bestehen. Letztgenannte werden jedoch zunehmend durch andere Materialien ersetzt, da sie sich langfristig als spröde erwiesen haben.
Welche Möglichkeiten des Implantates gibt es?
Es gibt weltweit über 200 - 300 unterschiedliche Arten der Implantate. Da bei jedem Patienten die Situation der Zähne verschieden ist, wird bei der Wahl der Formen grob in vier Klassen kategorisiert, abhängig davon, ob es sich um Einzelzahnersatz handelt oder noch ein reduzierter Restzahnbestand vorhanden ist, ob es sich um eine Freiendsituation handelt oder um einen komplett Zahnlosen Kiefer:
Mittels moderner Zahntechnologie wird die fehlende Zahnwurzel, die dem Zahn Halt geben soll, im Kieferknochen implantiert und der Zahn kann aufgesetzt werden. Ein paar Wochen "Eingewöhnungszeit" muss dem neuen Zahn allerdings zugestanden werden, damit sich die Knochensubstanz um das Implantat herum wieder aufbauen kann. Ist dieses jedoch gefestigt, gewährt das Implantat dieselbe Bissfestigkeit wie der ursprüngliche Zahn. Hier ist dann nicht mehr zu befürchten, dass sich durch offene Zahnhälse Bakterien einschleichen, die erstens zu starken Schmerzen führen können und zweitens die gesunden Zähne in Mitleidenschaft ziehen, da durch die Bakterien das den Zahn umschließende Zahnfleisch geschwächt wird, welches dem Halt und dem Schutz des Zahnes dient.
Welcher Zahnarzt der richtige ist – ein Beispiel
Bei der Entscheidung für ein Implantat ist der Zahnarzt die wichtigste Auskunftsquelle, da dieser mittels einer schwach dosierten Röntgenuntersuchung erstmal beurteilt, welche Möglichkeiten eines Zahnimplantates überhaupt bestehen. Bei der Auswahl des Materials, aus dem der spätere künstliche Zahn sein soll, wird er dann wie bei den Fachärzten Dr. Burg und Dr. Schmelzer in Bezug auf Kosten, Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit der Materialien informieren können. Zahnersatz ist nämlich nicht zuletzt eine ästhetische Frage, die auf einem kleinen aber äußert wirkungsträchtigen gesundheitlichen Mangel begründet ist.
Viele Zahnärzte verstehen sich als Künstler, nicht unberechtigterweise. Denn neben der handwerklichen Seite ist filigranes Arbeiten sowohl bei der Zahnbehandlung selber als auch bei der Herstellung von Ersatzzähnen erforderlich. Er berät mit dem Patienten die optimale Auswahl der einzusetzenden Methode und ist nicht zuletzt erst dann zufrieden, wenn der Zahnersatz als solcher von den richtigen Zähnen des Patienten nicht zu unterscheiden ist, und dieser keine Schmerzen zu beklagen hat.

Mehr zum Thema