Mammographie-Screening umstrittener denn je - wie geht Ihr damit um?
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Mammographie-Screening umstrittener denn je - wie geht Ihr damit um?

News Team
Beitrag von News Team

Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Aktuell gibt es jährlich in Deutschland ca. 71 600 Neuerkrankungen. Jährlich sterben immer noch ca. 17 200 Frauen an dieser Krebserkrankung.

Alle zwei Jahre wird eine Frau im Alter zwischen 50 und 69 Jahren eingeladen, eine Röntgenuntersuchung der Brust machen zu lassen. Im Schnitt nehmen mehr als 54 Prozent der Frauen das Angebot an. "Der Nutzen des Screenings ist unklarer denn je", sagt Birgit Wöllert, Obfrau der Linksfraktion im Gesundheitsausschuss des Bundestages.

Kritiker argumentieren, dass das Screening Frauen unnötig zu Patientinnen mache, weil dabei vermehrt Vorstufen von Krebs entdeckt und behandelt werden, die sich keineswegs automatisch zu bösartigen Krebsformen entwickeln müssen.

Laut einer aktuellen Umfrage ist offenbar jede zweite Frau falsch oder unzureichend das Screening informiert. 30 Prozent machen zudem einen schweren Denkfehler: Sie halten die Früherkennungsuntersuchung für eine Vorsorgeuntersuchung und glauben, die Mammografie könne vor Brustkrebs schützen. Und nur wenige Frauen kennen die Risiken durch falsch-positive Befunde.

Geht Ihr regelmäßig zur Mammographie? Und fühlt Ihr Euch ausreichend darüber informiert?


Quelle: Spiegel online