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Eigenständig leben im Alter

Beitrag von wize.life-Nutzer

Wer möchte von uns das nicht? Doch was ist dazu erforderlich? Wo sind die Grenzen – wann muss ich meine vier Wände aufgeben, so schwer es auch fällt? Über dieses Thema – ein Projekt des VdK in Zusammenarbeit mit den Aktivsenioren Bayern e.V. – referierte Michael Schrinner beim Sommertreffen des Freundeskreises der Aktivsenioren.

Hier in aller Kürze die Quintessenz des Vortrags.
Solange man seine Versorgung selbst, mit Hilfe anderer oder mit technischen Hilfsmitteln verrichten kann, besteht keine Notwendigkeit, die eigene Wohnung aufzugeben. Die Industrie – darunter Firmen wie RWE-smarthome, Somfy-smarthome, Miele und Siemens – hat bereits eine Reihe solcher Hilfsmittel, die jeweils ein Problem lösen, im Angebot, wie etwa Bewegungs- und Durchgangsmelder, Küchenhelfer, Geräte für Heizungssteuerung, Systeme für Sturzerkennung, Alarmsysteme usf., wobei Smartphones oder Tablets zunehmend als unentbehrliches Steuerungscenter dienen. Vor dem Kauf eines Geräts sollte man sich allerdings gut überlegen, welche Vor- und Nachteile es hat. Eine Sturzerkennung im Bad per Videokamera ist z.B. nicht jedermanns Sache. Auskunft und Beratung geben der VdK und Michael Schrinner: michael.schrinner@aktivsenioren.de

Hilfreiche Technik hin, hilfreiche Technik her – auf ein gutes soziales Umfeld kommt es an: die Unterstützung durch die Familie und durch Nachbarn, die ambulante Pflege im Krankheitsfall. Und nicht zuletzt die Kommunikation via Internet. Kümmern wir uns rechtzeitig darum. Und freuen wir uns, dass wir alt geworden sind.


1 Kommentar

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Eine besondere Bedeutung hat dabei das „Betreute Wohnen für ältere Menschen“, die zwar (noch) nicht einen ausgeprägten Hilfe-, Betreuungs- und/oder Pflegebedarf haben, jedoch in einer Wohnanlage leben wollen, die neben barrierefreiem Wohnraum eine Reihe von Grundleistungen im Bereich der Sicherheit und allgemeinen Betreuung mit sogenannten spezifischen Unterstützungsleistungen bieten, die das selbstständige Leben im Alter erleichtern (z. B. abrufbare Serviceleistungen wie einen Pflege- und Reinigungsdienst, medizinische Versorgung sowie Gemeinschaftseinrichtungen usw.), wenn dies zwangsläufig erforderlich wird und die Umsiedlung in ein „Pflegeheim“ aber nicht gewollt ist.
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