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Ständig müde und erschöpft – bin ich vielleicht krank?
Ständig müde und erschöpft – bin ich vielleicht krank?Foto-Quelle: © konradbak - www.Fotolia.com

Ständig müde und erschöpft – bin ich vielleicht krank?

Service Tipp
Beitrag von Service Tipp

Wir fühlen uns einfach besser, wenn wir gut ausgeschlafen sind. Doch über 30 Prozent aller Deutschen leiden an ständiger Müdigkeit und leichten Erschöpfungserscheinungen.

Das Gefühl der Müdigkeit ist für den menschlichen Organismus beinahe ebenso wichtig wie das für Hunger oder Durst – es schützt uns vor Überanstrengung und erinnert uns daran, dass wir uns ein wenig Ruhe gönnen sollten. Wer über dieses Gefühl hinweg geht und regelmäßig zu wenig oder qualitativ schlecht schläft, fügt seiner Gesundheit auf Dauer Schaden zu, denn der Schlaf hilft dem Körper bei der Regeneration und stärkt das Immunsystem.

Wie viel Schlaf brauchen Erwachsene?

Normalerweise benötigen Erwachsene ungefähr sechs bis acht Stunden Schlaf am Tag, doch mit den Jahren sinkt auch der Schlafbedarf. Es ist also vollkommen normal, wenn Senioren sich nach nur fünf bis sechs Stunden Schlaf topfit fühlen. Dafür spielt das Mittagsschläfchen mit zunehmendem Alter meist eine größere Rolle: das kleine Nickerchen hilft dem Körper, neue Kräfte zu tanken und wer tagsüber schläft, benötigt natürlich auch nachts weniger Schlaf.

Kleine Muntermacher für den Alltag

Oft genügen schon ein paar einfache Hausmittelchen, um die Müdigkeit wieder abzuschütteln:

  • Duschen Sie kalt! Nichts stimuliert den Kreislauf so gut wie eiskaltes Wasser!
  • Gönnen Sie sich tagsüber immer wieder Ruhepausen. Ein kleines Nickerchen erfrischt den Körper nachhaltig. Probieren Sie es einfach mal aus!
  • Trinken Sie genug und achten Sie auf eine ausgewogene Vitaminzufuhr.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig und bringen Sie mindestens einmal am Tag Ihren Kreislauf gut in Schwung.

Chronisch müde trotz ausreichend Schlaf?

Sie schlafen lange genug und auch qualitativ gut, leiden aber dennoch immer wieder an Müdigkeit? Auch die Nebenwirkungen einiger Medikamente, bestimmte organische Erkrankungen oder Depressionen könnten dafür verantwortlich sein:

Müdigkeit kann ein Zeichen von Blutarmut sein. Auch akute Infektionen gehen oft mit Erschöpfung einher. Weitere Ursachen könnten außerdem eine Schilddrüsenunterfunktion eine Zuckerkrankheit, Herzrhythmusstörungen, niedriger Blutdruck oder Migräne sein und manchmal verbergen sich dahinter sogar gravierende Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs.

Geht die ständige Erschöpfung mit Niedergeschlagenheit einher, könnte auch eine Depression dahinter stecken. Müdigkeit infolge von Winterdepression tritt bei vielen Menschen zum Beispiel in den kalten und dunklen Wintermonaten verstärkt auf, kann aber sehr gut behandelt werden. Suchen Sie in jedem Fall einen Arzt Ihres Vertrauens auf, wenn eine dieser Möglichkeiten in Betracht kommt!

Ausführlichere Informationen finden Sie auch hier: Tipps gegen Müdigkeit