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Operation – ist sie wirklich nötig?
Operation – ist sie wirklich nötig?Foto-Quelle: (c) drubig-photo - www.Fotolia.com

Operation – ist sie wirklich nötig?

Service Tipp
Beitrag von Service Tipp

Muss das Knie tatsächlich operiert werden? Ist die Bandscheiben-OP wirklich nötig? Soll die Gebärmutter entfernt werden? Manche Ärzte greifen schnell zum Messer, und viele OPs sind überflüssig. Inzwischen werden in Deutschland jährlich 200.000 Hüft- und 175.000 Kniegelenksprothesen eingesetzt. Zahlreiche Stimmen – vor allem aus den Krankenkassen – zweifeln an der Notwendigkeit dieser vielen Eingriffe.

Zu viele Operationen

Die Entscheidung, sich unters Messer zu begeben, ist nicht einfach. Eine Operation sollte eigentlich das letzte Mittel sein und erst dann gemacht werden, wenn alle anderen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind. So die Theorie. Die Praxis sieht anders aus: Die Fallzahlen in deutschen Krankenhäusern steigen ständig.

Eine zweite Meinung einholen

Um sich einen unnötigen Eingriff zu ersparen, der schlimmstenfalls sogar die Situation noch verschlechtern kann, holt man sich als Patient besser eine zweite Meinung ein. Für eine solche Zweitmeinung braucht man keine zusätzlichen Untersuchungen vornehmen zu lassen, sondern kann einfach die Befunde (CT, MRT) aus früheren Untersuchungen direkt zum zweiten Arzt mitnehmen. Für eine fundierte und unabhängige Zweitmeinung ist es übrigens empfehlenswert, einen Spezialisten zu wählen, der nicht in der Nähe (etwa des Krankenhauses) sitzt.

Unabhängiges Ärzteportal

Neuerdings gibt es auch das unabhängige Patientenberatungsportal Medexo. Hier stehen unter anderem Orthopäden, Herzspezialisten, Gynäkologen, Urologen und Radiologen als Experten zur Verfügung. Sie können sich dort registrieren lassen und von bekannten Spezialisten eine zweite Meinung einholen. Dieses Ärzte-Portal ist eine Weiterentwicklung des Portals „Vorsicht! Operation“.

Einige Krankenkassen übernehmen bereits die Kosten für die Medexo-Gutachten. Denn es geht den Kassen nicht nur darum, Ihnen eine Operation zu ersparen, sondern auch darum, teure OP-Kosten zu vermeiden.