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Rente ab 63 - tut uns der frühe Ruhestand gut?
Rente ab 63 - tut uns der frühe Ruhestand gut?

Rente ab 63 - tut uns der frühe Ruhestand gut?

Von News Team - Sonntag, 14.09.2014 - 08:27 Uhr

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entschieden sich bis 2012, als die Deutschen noch mit 65 aussteigen konnten, die meisten für einen früheren Ausstieg aus dem Job. Damals gab es dafür noch keine Abzüge bei den Rentenbezügen. Seit Juli 2014 können dies nur noch Arbeitnehmer, die mindestens 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben. Dennoch würden viele sogar auf das Geld verzichten, um früher in Rente gehen zu können.

Doch wie gut tut uns der frühere Ruhestand eigentlich? Dieser Frage gingen Forscher der University of Greenwich nach. Sie befragten Probanden, die bereits in Rente waren oder unmittelbar davor standen. Das Ergebnis war - wen wundert es - je nach Persönlichkeit durchaus unterschiedlich. Offene, stabile Menschen sahen dem Ruhestand positiv entgegen und planten bereits neue Aufgaben jenseits des Berufslebens. Menschen, die auf Grund von Stress und Krankheit vorzeitig in Rente gehen mussten, hatten damit größere Probleme.
Insgesamt kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass der Ausstieg aus dem Beruf Zufriedenheit und Gesundheit der Menschen fördert.

Was nicht so gut wegkam, waren die kognitiven Fähigkeiten der Rentner. Im Vergleich zu gleichaltrigen Berufstätigen schnitten sie deutlich schwächer ab bei Gedächtnis- und Sprach-Tests. Erklärung: Die grauen Zellen werden einfach nicht mehr so beansprucht werden und bauen ab. dagegen läßt sich allerdings einiges unternehmen. Es gibt jede Menge Hobbys, mit denen man sich agil und geistig fit halten kann.

Was meint Ihr: So lange wie möglich arbeiten oder lieber vorzeitig in den Ruhestand gehen?

Quelle: Gehirn und Geist 9/2014

335 Kommentare

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Ich bin in Rente , und habe keine Ahnung wo ich jemals die Zeit zum arbeiten her genommen habe . Jetzt habe ich kaum noch Zeit .
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nein, wenn man/Frau 45 Jahre gearbeitet hat, und dazu 45 eingezahlt immer in Vollzeit und dann noch ein Kind bekommen, gekümmert und auch groß gezogen und gefördert hat..........dann soll man endlich gehen dürfen aus dieser Berufswelt, um dann endlich das zu machen wozu man Lust hat und OHNE Zeitvorgabe!!!!!!!
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Mit Arbeit ist es so auf Erden,
Sie kann sehr schnell zum Laster werden,
du kennst die Blumen nicht, die duften,
Du kennst nur arbeiten und schuften.
So gehen sie hin, die schönen Jahre,
bis endlich liegst Du auf der Bahre
und hinter Dir, da grinst der TOD,
KAPUTGEACKERT DU IDIOT.
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Die 45-Jahre-Regelung ist grundsätzlich durch unsere "CDU-SED-Denker-Merkel" (s. Putin-Freundin dort - hier Gelaber um Ukraine-Hilfe: und liefert Waffen an die USSR, nicht notwendig an die Ukraine!!) und unseren "CDU"-Rollstuhl-Abzocker der noch Arbeitenden. Alle, du gute Erbte wollen aus allen Ländern gerne rein! Wir sind Doof-Deutsche, die bis 70 arbeiten müssen - mindestens 45 Jahre eben.
Damit diejenigen, die zu uns ins Sozialsystem kommen und fast lebenslang keinen Bock auf Arbeit haben - incl. DDR als mit 65 Mrd. € Westgeld zu 90% und Pensionsruecklagen West alleine gefuetterte Immigranten. Ja, auch 80-90% der DDR'ler. Sie sind auch im Westen nur an guter Kohle - sehr viel weniger an Arbeit interessiert.
"Nu, ich bin doch nicht blede" - stimmt! Zurückschicken one way. Andere Ethnien südöstlich und oestl. als Immigranten genauso. Nijet, ne, Yok, nischte Orbeit - da, si, buecuek, na freilisch: gutes Sozial-Stuetze/Rente in west-germania.
Auf das haben alle Arbeitswillige gewartet
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Ich denke, dass die Rente mit 63 der letzte Zeitpunkt sein sollte, nach meinem Dafürhalten sollte die Rente mit 60 erreicht sein. Der heutige Lebenswandel fordert dem Menschen wesentlich mehr ab, als noch vor 50 Jahren. Der gesamte Lebensablauf ist durch die Technik erheblich schneller geworden, zwangsläufig dadurch auch Stressiger. Stress bedeutet immer Verlust der körperlichen Unversehrtheit, weshalb das Rentenalter herabgesetzt werden sollte. Die jenigen, die darüber zu entscheiden haben, können wegen meiner bis 100 oder länger arbeiten, dass ist mir egal. Auch wenn die Lebenserwartung gestiegen sein soll, so ist der Mensch in den produktiven Berufen mit 60 am Ende seiner Leistungsfähigkeit und hat sich den Ruhestand redlich verdient.
Richtig. Im Westen zog es in den 40ern, nochmals in den 79ern schon stark an.
Rente 65% des letzten Verdienstes auch hier mit Kappungsgrenze 5.900 € - wie bei Einzahlungen: mit 60 Jahren und mind. 35 Jahre Einzahlungen als Höchstgrenze.
Wer länger arbeiten kann und will egal welchen Geschlechtes: Bekommt weiter doppelte (+!) Anrechnung - und mehr Rente bis zur Kappungsgrenze "als ob Verdienst" höchstens.
Fair und realistisch machbar - wenn arbeitsunwillige zur Arbeit gezwungen werden endlich - oder raus nach hoechtens 2 Jahren ohne Widerspruchs-Recht.
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Ich finde die Altersbegrenzung der Rente total blöd, denn sie ist gar nicht individuell auf die verschiedenen Anforderungen verschiedener Berufe zugeschnitten. Es gibt Berufe, die kann ich mir locker vorstellen auch mit 70 noch zu betreiben - die Besitzerin der besten Bäckerei unseres Ortes ist letztes Jahr mit viel Wehmut in den Ruhestand getreten, und dies nur weil sie einen Sturz hatte, der sie nun an den Rollstuhl fesselt, ich kenne ihr genaues Alter nicht, aber sie ist ca. so alt wie meine Mutter und die wird dieses Jahr 89!
Für meinen eigenen Beruf habe ich schon zu Beginn meiner Kariere geplant: nur noch Teilzeitarbeit oder stundenweiser Einsatz in besondere Aufgaben (nun ist es die Sprachförderung) sobald ich 50 bin, denn danach ist für viele in dem Job - Erzieherin - die Belastung einfach zu groß. Geräuschpegel, Kinder die gerne mal etwas fresch werden, auf dem Boden mit den Kindern spielen ....
Sicher gibt´s auch Ausnahmen, auch Erzieherinnen die erst spät in den Beruf einst
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Wer will,der kann..., ein Kollege,zwar schon 12 Jahre älter wie ich...
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Wer möchte und kann sollte mit 60 ohne abzug in Rente gehen können,wer länger arbeiten möchte und kann,sollte gehen wenn er es für richtig hält.Es gibt Berufe in denen man ab 60 einfach nicht mehr leistungsfähig genug ist.Aber das kann jeder am BESTEN für sich SELBST entscheiden.
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Bin mit 57 in den Vorruhestand (Unruhestand) gegangen und konnte es kaum abwarten nach Hause zu gehen. Habe meine Arbeit noch keine 5 Min. vermisst.
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