Essen und trinken- Gesundheit für unser Gehirn

Beitrag von wize.life-Nutzer

Welche Speisen und Getränke fit machen und das Gehirn stärken

von Beate Rossbach

Futtern Sie sich schlau!

Welche Speisen und Getränke fit machen und das Gehirn stärken

Wie jedes andere Körperorgan braucht auch Ihr Gehirn die richtigen Stoffe, damit es gut arbeiten

kann. Gut zu wissen: Diese Stoffe können Sie mit der Nahrung aufnehmen. Wenn Sie wissen,

was Ihrem Gehirn gut tut, können Sie Ihre Leistung und Konzentrationsfähigkeit auch am Esstisch steigern:

Hände weg von Süßigkeiten

Schokolade ist gut für die Nerven? Von wegen! Zwar stimmt es, dass Kohlenhydrate und Glucose

- beides Formen von Zucker - dem Gehirn Energie liefern. Dabei kommt es jedoch auf die Dosierung an: Der Körper verträgt weder zu viel noch zu wenig Zucker.

Schokolade ist viel zu zuckrig

Schokolade und andere Süßigkeiten fallen in die Kategorie „zu viel Zucker" - denn sie sind extrem süß. Deshalb haben sie einen Negativ-Effekt: Sie führen zu Konzentrationsverlust. Hintergrund: Gelangt zu viel Zucker auf einmal ins Blut, reguliert der Körper den Blutzuckerspiegel sofort nach unten. Die Folge für Sie: Nach einem kurzen Energieschub fühlen Sie sich schnell wieder schlapp.

Essen Sie Vollkorn und Obst

Ideale Kohlenhydrat-Lieferanten sind dagegen Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Obst. Der Körper nimmt den enthaltenen Zucker viel langsamer auf; damit bleibt der Blutzuckerspiegel länger konstant.

Hochkonzentriert dank Eisen

Auch das Spurenelement Eisen ist entscheidend für Ihre Leistungsfähigkeit. Denn es hilft dabei, das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen. Wem Eisen fehlt, der fühlt sich müde und kann sich nur schwer konzentrieren. Eisen ist in fast allen Lebensmitteln enthalten, jedoch meist nur in geringen Mengen. Die besten Eisenlieferanten sind Fleisch, vor allem Innereien, und grünes Gemüse sowie Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Dass Spinat sehr viel Eisen enthält, ist ein Irrglaube. Er beruht auf falschen Messwerten, die vor über 100 Jahren Eingang in eine Nährwerttabelle fanden.

Chlorophyll für mehr Sauerstoff

Ebenfalls gut für die Sauerstoffversorgung sind Salate, Kräuter und alle grünen Gemüse. Denn das darin enthaltene Chlorophyll hilft, den Sauerstoff im Gehirn zu speichern.

Hände weg von Fett!

Immer wieder hören wir, dass fettiges Essen ungesund ist. In den meisten Fällen stimmt das auch. Unser Körper lagert Überschüsse an bestimmten Nährstoffen ein, und insbesondere Fett wird sehr gut sichtbar abgelagert. Und wussten Sie, dass der Körper auch einen Teil der Fettreserven im Gehirn anlegt - und dadurch die Gehirntätigkeit dämpft!?

Gute Fette in Öl und Fisch

Es gibt jedoch Fette, die für Körper und Geist unabdingbar sind: Damit das Gehirn gut funktionieren

kann, benötigt es - quasi als Schmiermittel - Fettsäuren. Aber nicht irgendwelche Fette, sondern sog. ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Die sorgen dafür, dass die Wände der Gehirnzellen geschmeidig bleiben. Omega-3-Fettsäuren stecken z. B. in Algen, Avocados, Olivenöl, Leinsamenöl, Rapsöl. Aber

auch Meeresfische, wie z. B. Makrele oder Lachs, enthalten diese wichtigen Stoffe.

Eiweiß für die Botenstoffe

Botenstoffe spielen im Gehirn ein wichtige Rollen: Sie sind für die Übermittlung von Informationen zwischen den Nervenzellen zuständig. Damit der Körper diese Botenstoffe bilden kann, sind Eiweiße notwendig, wie sie z. B. in Fisch, Milchprodukten, Hefe und Eiern stecken.

Viel Wasser trinken!

Zum guten Schluss: Wasser trinken macht schlau. Aus Sicht des Gehirns sind 3 l Wasser pro Tag optimal. Denn das führt zu einer guten Durchblutung - und die wiederum gewährleistet, dass Ihre grauen Zellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Wer zu wenig trinkt, riskiert dagegen Konzentrationsprobleme. Übrigens: Auch Knoblauch und Zwiebeln haben einen durchblutungsfördernden Effekt.