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So sitzen Sie richtig: Ein Keilkissen für den gesunden Rücken

So sitzen Sie richtig: Ein Keilkissen für den gesunden Rücken

Von myREHA.com - Dienstag, 23.09.2014 - 11:02 Uhr

Wir sitzen zu viel! Rückenschmerzen und Verspannungen im Nacken sind die Folge. Mit einigen kleinen Tricks und einfachen Hilfsmitteln wie dem Keilkissen kann man den unangenehmen Beschwerden erfolgreich entgegenwirken.

Hartnäckig hält sich der Irrtum, dass Sitzen entlastet. Leider ist das Gegenteil der Fall: Beim Sitzen ist die Belastung der Bandscheiben sogar um ein Vielfaches höher als beim Stehen. Unser Körper ist nicht für das Sitzen geschaffen. Doch viele Tätigkeiten erfordern eine sitzende Position und so verharren wir oft stundenlang, zum Beispiel am Schreibtisch, in einer Haltung, die für unseren Rücken alles andere als gesund ist.

Was ist ein Keilkissen?

Das Keilkissen besteht der Regel aus einem keilförmig zugeschnitten Schaumstoff, der mit einer Stoffhülle bezogen ist. Keilkissen sind in unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich. Die Höhe beträgt normalerweise etwa zehn bis zwölf Zentimeter, ist aber für den Therapieerfolg nicht ausschlaggebend.

Achten Sie jedoch aus hygienischen Gründen darauf, dass sich der Bezug leicht entfernen lässt und maschinenwaschbar ist. Der Schaumstoff wird bei langfristiger und intensiver Nutzung mit der Zeit etwas flacher, dann sollten Sie das Keilkissen austauschen.

Welche Funktion hat das Keilkissen?
Die Funktion eines Keilkissens besteht darin, eine ebene Sitzfläche hinten so zu erhöhen, dass der Rücken in eine aufrechte Position gebracht und die Wirbelsäule entlastet wird. Durch das Kissen wird das Becken optimal gekippt: die Lendenwirbelsäule geht in die Streckung und der Bauch verlängert sich, Muskeln, Bänder und Sehnen stabilisieren die Wirbel in der richtigen Haltung.

Wann sollte ich ein Keilkissen benutzen?
Ein Keilkissen empfiehlt sich
• zur Vorbeugung gegen Rückenschmerzen und Verspannungen,
• bei allen vorwiegend sitzenden Tätigkeiten,
• bei akuten oder chronischen Rückenbeschwerden,
• bei Verspannungen im Nacken,
• bei Bandscheibenschäden,
• bei verkürzter Muskulatur und Fehlstellungen, nach Verletzungen und Operationen im Bereich des Rückens und der Beine.

Wie benützt man das Keilkissen?
Damit es durch seine leichte Schräge für eine optimale Haltung sorgt, wird es so auf den Stuhl gelegt, dass die schmale Seite nach vorne, die hohe Kante nach hinten, also in Richtung Rücken weist. Bei Stühlen sollte das Keilkissen direkt an der Lehne angelegt werden.

Richtig sitzen!
Damit Ihre Bandscheiben auch beim Sitzen immer ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, Ihre Gelenke nicht „einrosten“ und Ihr Rücken nicht über die Maßen beansprucht wird, sollten Sie sich beim Sitzen immer wieder bewegen: Lockern Sie Nacken, Schultern, Rücken und Arme, lehnen Sie sich zwischendurch zurück, um kurzfristig den Druck von den Bandscheiben zu nehmen, stehen Sie regelmäßig auf, laufen Sie durchs Zimmer und machen Sie dabei leichte Dehn-Übungen.

Weitere Informationen: www.myreha.com

2 Kommentare

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Ich persönlich bin mir jetzt auch nicht so sicher, ob ein Keilkissen des Rätsels Lösung ist. Grundsätzlich sitzen viele Menschen einfach viel zu viel. Umso wichtiger erscheint es, schon in jungen Jahren sehr darauf zu achten, nicht die ganze Zeit zu sitzen.

Auch im Büro sollte man darauf achten, dass man nicht die ganze Zeit sitzt. Heute gibt es eine große Auswahl ergonomischer Büromöbel. Beispielsweise gibt es hochwertige Stehtische oder besonders ergonomische Bürostühle. Grundsätzlich sollte Ergonomie am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle spielen.

Zum Thema selber habe ich letztens erst richtig gute PDFs gefunden, die einem sicher dabei helfen können, was für seinen Rücken und für seine Gesundheit zu tun:

http://www.protremo.com/media/conten...htische.pdf
http://www.protremo.com/media/conten...zen_V02.pdf
http://www.protremo.com/media/conten...tsplatz.pdf

Wen das Thema interessiert, sollte sich diese PDFs auf jeden Fall mal genauer ansehen!
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@ Keilkissen für den gesunden Rücken
Durch langen Gebrauch eines Keilkissens habe ich mir große Schwierigkeiten im Steißbein - Bereich zugezogen.
Entlastend muss ich sagen, dass ich vor 45 Jahren einen Steiß -
beinbruch während der Geburt unseres zweiten Kindes erlitt.
Dieser ständige Druck des Keilkissens, das eine große Hilfe bei
Rückenproblemen darstellt, hat bei mir bewirkt, dass eine häufige
Knochenhautentzündung entstand. Das Resultat: Jährlich etwa zweimal unterziehe ich mich einer Infiltration eines korteinhaltigen Medikaments unter Bildgebung in den 1 bzw. 2. Lendenwirbel.
Bei Rückenschmerzen, die keine orthopädische Behandlung erfordern, ist
DAS KEILKISSEN SEHR ZU EMPFEHLEN!
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