wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Mein Wort zum Sonntag: Ist Altern eine Krankheit?
Mein Wort zum Sonntag: Ist Altern eine Krankheit?Foto-Quelle: © evgenyatamanenko - www.Fotolia.com

Mein Wort zum Sonntag: Ist Altern eine Krankheit?

Von News Team - Sonntag, 19.10.2014 - 16:37 Uhr

Wir alle wollen nicht alt werden, sondern jung bleiben. Gib es ein Jugend-Elixier? Das scheint tatsächlich zu existieren.
Was wissen wir eigentlich vom Altern? Etwa dies:
Dass der Mensch alt, siech und krank wird, ist ihm vorherbestimmt. Die Wissenschaftler vermuten eine Art "Todesgen", welches den Menschen zum Tod vorprogrammiert. Ein solches Gen hat man bei niederen Tieren, nämlich beim Tintenfisch, bereits gefunden. Man weiß auch, wann die Organe des Menschen beginnen zu degenerieren. Am frühesten fängt das bei den Augen an; bereits im Alter von 10 Jahren haben sie das Maximum ihrer Leistungskraft erreicht. Auch die Zeugungsfähigkeit nimmt nach den Vierzigerjahren ab. Am spätesten ist wohl das Gehirn dran, aber auch hier sind degenerative Prozesse nicht aufzuhalten. Eine Möglichkeit, das Altern hinauszuzögern, besteht höchstens darin, sich zu schonen, einen ruhigen Lebensabend zu verbringen und auf die Entdeckung eines "Lebenselixiers" zu warten. Bis es so weit ist, müssen wir uns mit dem Unausweichlichen abfinden.

Unsere Vorstellung vom Altern: Mythen!

Klingt hübsch, nicht wahr? Hat nur einen Nachteil: Es ist alles falsch! Sie wissen gar nicht, wie viele Mythen unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit in Umlauf sind. Da waren frühere Völker noch ehrlicher. Sie versteckten sich nicht hinter Fachausdrücken und Formeln. Bevor wir weiterreden, eine Klärung. Wenn wir in diesem Kapitel von alten Menschen sprechen, meinen wir eigentlich das Gegenteil, nämlich jung Gebliebene. Alt werden kann jeder, aber jung bleiben, darauf kommt's an. Nun haben Untersuchungen sehr alter, sprich: im hohen Alter noch jugendlicher Menschen einige recht merkwürdige Dinge ergeben. So haben diese Menschen selten ein ruhiges, leichtes Leben geführt. Meist blieben sie bis zum Tod, auf jeden Fall ins hohe Alter, aktiv, geistig wie körperlich. Schwerarbeiter sind unter ihnen ebenso wie Künstler, die in einem Alter ihren Beruf ausüben, wo andere schon seit 20 Jahren auf ihr Ableben warten.

Wer nichts tut, degeneriert

Das mit der Organ-Degeneration stimmt nur dann, wenn ein Organ nicht gebraucht wird. Das gilt nicht nur für das Gehirn, von dem eine Leistungsabnahme nicht bekannt ist (außer bei Menschen, die es ihr Leben lang nicht benützt haben), sondern auch für so scheinbar jugendabhängige Funktionen wie die Zeugungskraft. Die Weltreisende und Schriftstellerin Alexandra David-Néel (1868-1969) machte als Hundertjährige Pläne für einen vierbändigen Romanzyklus. Da gibt es den Südsee-Häuptling, der es sich auch mit 80 nicht nehmen lässt, seiner täglichen Pflicht nachzugehen. Die besteht nicht im Vor-Sitzen des Ältestenrats, sondern im Bei-Liegen junger Mädchen, die ihre Unschuld nur durch den höchsten Repräsentanten des Volks verlieren dürfen. Bergfex Luis Trenker erklomm mit 95 noch immer seinen Hausberg. Show-Star Johannes Heesters (1903 - 2011) stand mit 107 immer noch auf der Bühne.
Gleichmäßigkeit, Ruhe und Frieden führen nicht unbedingt zu langem Leben. Eher trifft das Gegenteil zu. Wer sich engagiert - für andere Menschen, eine Idee, oder für sich selbst - der bleibt jung. Wer gebraucht wird oder sich unersetzlich macht, der stirbt auch nicht. Hermann von Siemens (*9.8.1885) wurde 101 Jahre alt, aber in seinem Horoskop finden wir den sogenannten Todes-Aspekt!

Es gibt ein Jugend-Elixier!

Ein Jugend-Elixier scheint es tatsächlich zu geben. Es ist das Schilddrüsen-Hormon Thyroxin, das den Menschen offenbar jugendlich erhält. Warum altern wir dann? Nimmt die Produktion des Hormons ab? Das ist nicht der Fall, wohl aber schwindet die Sensibilität (Aufnahmefähigkeit) des menschlichen Körpers diesem Hormon gegenüber. Thyroxin regt den Stoffwechsel an, macht den Menschen also, im übertragenen Sinn "wacher". Und Wachsein ist nicht nur der Schlüssel zur ewigen Jugend, sondern auch zur Erleuchtung. Denn in anderen Religionen - zum Beispiel im Taoismus - heißt der Erleuchtete "der Erwachte".
Mehr dazu hier.

30 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
die Alternative zum Altern ist doch, das Gras von unten anzusehen, was ist wohl das Bessere?
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
"Eine Möglichkeit, das Altern hinauszuzögern, besteht höchstens darin, sich zu schonen, einen ruhigen Lebensabend zu verbringen und auf die Entdeckung eines "Lebenselixiers" zu warten. Bis es so weit ist, müssen wir uns mit dem Unausweichlichen abfinden."

eine andere Möglichkeit als zu warten, ist die, aus der geschenkten Zeit was zu machen. z.B.was zu unternehmen wo man sich im Berufsleben keine Zeit nahm, weil anderes wichtiger zu sein schien, ich hab jeden Tag was anders vor, mal Turnen, man Schwimmen, mal Meditieren, neue Rezepte ausprobieren, ich lese auch viel, höre Hörbücher beim Walken usw... warten das ich alt werde, ist da nicht drin und vom schonen kriegt man nur steife Gelenke...
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Altern ist EINE Konsequenz der Entscheidung des Menschen, seine Zukunft ohne Gott gestalten zu wollen. Bevor es dazu kam, warnte Gott u. a. auch davor, als er sagte:

"wenn Du mich ausschließt aus Deinem Leben, wirst Du sterbend sterben (altern) bis zum Tod.
woher hast du diese Weisheit ???
Diese wurde bereits vor ca. 3500 Jahren aufgeschrieben. Und bis heute hat sie sich offensichtlich auch bestätigt.

Da es aber das Angebot eines Neuanfangs ohne Altern gibt, ist das wohl nicht so dramatisch. Man muß nur die richtige Wahl treffen.
wer hat es vor 3500Jr. aufgeschrieben ???
Mose - im Auftrag Gottes, auch wenn das heute kaum noch jemand wahr haben will
Hallo Johannes ,
kann man das in den Bücher MOSES nachlesen ???
Bitte genaue Angabe !!!
"16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten,
17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben. (1. Mose 2, 16.17)
Ja, Peter, das steht im 3. Kapitel, im Zusammenhang mit der Abwendung des Menschen von Gott (dem Sündenfall), und das aus gutem Grund.

Gott wollte nicht, dass der Mensch für immer und ewig von ihm getrennt ist. Sein Plan war die Wiederherstellung der Gemeinschaft. Darum war es wohl nötig, den Zugang zum Baum des Lebens zu sperren.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das empfinden viele weil sie keine Interessen mehr haben und nicht wissen was sie mit sich anfangen sollen. Es gibt so viele schöne Dinge auch im Alter, man muss sie nur sehen.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Zitat: 'Und Wachsein ist nicht nur der Schlüssel zur ewigen Jugend, sondern auch zur Erleuchtung.' Z.E.

Dem wäre vieles hinzuzufügen oder auch nichts...
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Geht raus an die Sonne!!!
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ist Jugend eine Krankheit .... ?
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
das ist eine frage der zeit ,--ob,se ode ob,se nich ---ist schon merkwürdig so eine frage ---typisch --lückenbüsser----ausserhalb jeglicher intelligenz ---kann nur S:B.--
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Nee, ein Verfall, der schon mit dem ersten Tag der Geburt beginnt (ganz brutal gesagt!).
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ob wir bis in`s hohe Alter gesund oder krank sind liegt meines Erachtens nicht allein in unserer Macht, sondern zum größten Teil an den Genen die mir mitbekommen haben. Damit wäre unsere Gesundheit oder evtl. uns plagende Alterserscheinungen nur bedingt von uns beeinflussbar. Unglaublich "jung" finde ich Udo Jürgens für seine 80 Jahre. Auch stehe ich in einem Zwiespalt mit sogenanntem gesundem Essen. Denn was für jemanden gesund ist kann mich krank machen. Jeder ist ein Unikat und jeder Körper hat seine eigenen Regeln.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren