Jetzt noch impfen lassen
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Jetzt noch impfen lassen

Sozialverband VdK Bayern e.V.

Grippeschutz besonders für Risikogruppen wichtig

Im Herbst haben Husten, Schnupfen und Co. Saison. Doch im Unterschied zu einer harmlosen Erkältung ist die echte Grippe (Influenza) eine ernst zu nehmende Krankheit. Gegen den Erreger schützt nur eine Grippeimpfung, die im Herbst verabreicht werden sollte. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung sogenannter Risikogruppen. Dazu gehören Menschen, die älter als 60 Jahre sind, Bewohner von Altenoder Pflegeheimen und Schwangere. Des Weiteren zählen Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu, die bestimmte chronische Krankheiten wie Diabetes, Asthma oder Herzleiden haben. Auch wer eine angeborene oder erworbene Immunschwäche hat, gilt als Risikokandidat.

Wer im Krankenhaus oder im Altersheim arbeitet beziehungsweise einen Beruf ausübt, bei dem er viel mit anderen Menschen zu tun hat, sollte sich ebenfalls impfen lassen. Die beste Zeit für die Grippeschutzimpfung ist im Oktober und November. Denn es dauert erfahrungsgemäß zirka zwei Wochen, bis sich der volle Impfschutz aufgebaut hat. Im Dezember kann die erste Grippewelle anrollen, die dann oft bis Januar anhält.

Wer den Impftermin im Herbst wahrnimmt, ist in aller Regel über die gesamte Grippesaison geschützt. Wer geimpft ist und trotzdem an der Influenza erkrankt, bei dem verläuft die Infektion häufig milder. Das ist vor allem für Hochbetagte wichtig, da bei ihnen die Grippe zu schweren Komplikationen führen kann. Gut verträglich Impfen lassen sollte man sich aber nur, wenn man gesund ist, also nicht gerade eine Erkältung hat.

Vor der Impfung klärt der Hausarzt alle Fragen diesbezüglich ab. In der Regel ist die Grippeimpfung gut verträglich und das Risiko von Nebenwirkungen relativ gering. Es steht in keinem Verhältnis zu den möglichen lebensbedrohlichen Folgen einer Erkrankung. Die meisten Menschen reagieren kaum oder gar nicht auf den kleinen Pieks. Bei manchen Personen rötet sich die Einstichstelle oder schwillt an. Das ist ein Zeichen dafür, dass die körpereigene Abwehr arbeitet. Es kann auch sein, dass Geimpfte etwas fiebrig werden oder dass ihnen leicht unwohl wird. Nach ein bis zwei Tagen vergeht das meist wieder. (ikl)

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