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Doch eine neue Hüfte??- wie es weitergeht Teil 2
Doch eine neue Hüfte??- wie es weitergeht Teil 2

Doch eine neue Hüfte??- wie es weitergeht Teil 2

Beitrag von wize.life-Nutzer

Sorry, ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen.
Nach meinem Beitrag über die basische Ernährung habe ich einige Zuschriften erhalten.
Viele wollten gerne wissen wie es mit mir weitergegangen ist, insbesondere mit meiner Arthrose im Hüftgelenk.
Leider kann ich von keiner Wunderheilung oder von einem Stillstand durch die basische Ernährung berichten, so gerne ich es getan hätte.
Ich habe vor ca. 3 Jahren Schmerzen beim Laufen gehabt. Mein Hausarzt tippte sofort auf die Hüfte, was durch ein Röntgenbild auch bald bestätigt wurde. Der Spalt zwischen Hüfte und Hüftpfanne war bereits schmaler als normal. Der Arzt meinte, ich könnte einiges tun, um es ein wenig aufzuhalten aber auf Dauer würde wohl nur eine OP helfen.
Ich wollte auf keinen Fall eine OP und war bereit alles zu versuchen um die Arthrose aufzuhalten oder zu stoppen. Wie bereits berichtet habe ich meine Ernährung umgestellt auf basische Ernährung (siehe dazu meinen Beitrag- Schmerzfrei trotz Arthrose), habe einige Zusatzpräparate eingenommen (Glucosamin und Chondroithin eingenommmen, habe mit sportlich betätigt- was ich allerdings auch vorher schon tat. Ich habe spezielle Übungen gemacht, die für die Hüftmuskulatur vorteilhaft sind, habe 1x in der Woche außerdem Yoga gemacht. Die Beweglichkeit konnte ich damit gut erhalten aber Laufen konnte ich immer schlechter.
Zunächst wurde es mit den genannten Maßnahmen auch leicht besser, der Schmerz war fast weg. Aber leider nur für eine kurze Zeit.
Anfang dieses Jahres wurde es dann wieder richtig schlimm. Hab meine Übungen, die ich über Weihnachten etwas vernachlässigt hatte, wieder ganz fleißig gemacht und die basische Ernährung wieder strenger durchgezogen. Nur kurz dauerte die schmerzfreie oder fast schmerzfreie Phase......aber wirklich geholfen hat es nicht mehr.
ich habe mir dann einen Termin bei meinem Orthopäden geholt.
Das war im Juni und bei der Röntgenuntersuchung kam dann die Stunde der Wahrheit. Was hatten meine Bemühungen bisher gebracht? Das Ergebnis war niederschmetternd- denn der Gelenkspalt war fast nicht mehr zu sehen. Seit dem letzten Röntgenbild hatte sich die Situation verschlechtert. Das war selbst für mich als Laie zu sehen.
ich bin heim und hab erst mal geheult. Eine OP? Das wollte ich doch überhaupt nicht! Aber SO konnte es nicht weitergehn, ständig Schmerzen und alle Maßnahmen haben keinen Erfolg gehabt.
Zum ersten Mal dachte ich ernsthaft über eine OP nach. In den folgenden Wochen informierte ich mich bei Betroffenen, suchte nach Berichten im Internet und kaufte mir Bücher zum Thema.
Hatte ich anfänglich die Meinung, dass ich auf keinen Fall eine OP wollte schien es mir immer mehr die einzige Lösung zu sein.
Ich machte für Juli 2014 einen Gesprächstermin in der Klinik Lüdgendortmund aus. Ein Bekannter von mir hatte sich dort operieren lassen und war sehr zufrieden.
Es gibt ja verschiedene Implantate und Operationsmöglichkeiten und ich wollte mich dort informieren lassen.
Das Gespräch verlief sehr gut, ich konnte direkt Vertrauen fassen und habe direkt einen Termin für die OP ausgemacht. Im Oktober sollte es soweit sein.
Im Juli ging es mir einigermaßen gut, so dass ich den Termin noch schieben wollte, damit meine Kollegen ihren Urlaub, der lange geplant war, noch machen konnten.
Mir selbst ging es in der weiteren Wochen allerdings immer schlechter, so dass ich am Schluss nur noch mit Schmerzmitteln laufen konnte. Jeder Schritt tat weh und ich freute mich zuletzt fast auf die OP.
am 22.10.2014 war es dann soweit.
Gerne berichte ich bei Interesse weiter.


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