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Diagnose Reizdarm: Bin auch ich betroffen?

Diagnose Reizdarm: Bin auch ich betroffen?

Von wize.life Gesundheitstipp - Donnerstag, 21.05.2015 - 17:42 Uhr

In Deutschland leidet ein Drittel aller Erwachsenen im Laufe des Lebens mindestens einmal an Reizdarm-Symptomen¹. Jeder fünfte Deutsche ist über längere Zeit davon betroffen². Das Reizdarmsyndrom ist eine Kombination verschiedener Störungen des Magen- und Darmtraktes.

Die Hauptsymptome des Reizdarms sind Durchfall und Verstopfung - bei vielen Erkrankten wechseln sich beide Zustände ab. Typische Reizdarmsymptome sind außerdem ein starkes Völlegefühl nach dem Essen und krampfartige Bauchschmerzen, die bei der Darmentleerung nachlassen. Zusätzlich fühlt sich der Bauch der Betroffenen häufig aufgebläht an.

Entstehung von Reizdarm noch nicht gänzlich geklärt


Die genaue Ursache des Reizdarm-Syndroms ist nicht in allen Einzelheiten bekannt. Wir wissen jedoch, dass die Betroffenen einen empfindlicheren Darm haben als andere, was zu den typischen Reizdarm-Symptomen führt. Fest steht jedoch, dass rund 20 Prozent der Bevölkerung davon über einen längeren Zeitraum betroffen sind³.

Vier Risikofaktoren


Es gibt vier Hauptfaktoren, die eine empfindliche Reaktion Ihres Reizdarms begünstigen können. Das sind:

  • Stress – Ängste und Stress spielen bei Reizdarm eine große Rolle. Situationen wie eine Scheidung, ein Todesfall oder berufliche Probleme können sich auf den natürlichen Rhythmus Ihres Verdauungssystems auswirken.
  • Krankheit – oft entsteht ein Reizdarm nach einer ernsthaften Infektion des Magen-/Darmtrakts, etwa nach einer bakteriellen/ entzündlichen Erkrankung des Darms.
  • Ernährung – achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung: wer hastig oder unregelmäßig isst, wenig Ballaststoffe, dafür jedoch viel Fett zu sich nimmt, belastet seine Verdauung und riskiert einen Reizdarm.
  • Hormone – bei Frauen können hormonelle Veränderungen die Reizdarm-Symptome verstärken, also etwa während der Menstruation oder in den Wechseljahren.

Tipp: Führen Sie ein Tagebuch darüber, was Sie essen, was während des Tages passiert und welche Symptome auftreten. Manchmal verschlimmert zum Beispiel eine Kombination aus Ernährung und Stress die Symptome. Dieses Tagebuch kann Ihnen und Ihrem Arzt helfen, mögliche Auslöser zu identifizieren.

Wirkstoffe gegen Durchfall, Blähungen und Krämpfe


Oft ist es kaum möglich, diese Faktoren zu beeinflussen. In jedem Fall wünschen sich die Betroffenen jedoch, dass die quälenden Symptome bei Reizdarm schnell gelindert werden und verschwinden. Da die Grundkrankheit nicht therapiert werden kann, werden die Beschwerden wie Durchfall und Verstopfung behandelt. Hier können auch Medikamente der Selbstmedikation eingesetzt werden. Am besten besprechen Sie dies mit dem Arzt. Er kann Sie individuell behandeln und entsprechende Mittel empfehlen.

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1) Johnson & Johnson GmbH, Incite, Imodium U&A Studie Deutschland, Februar 2010

2) Johnson & Johnson GmbH, Incite, Imodium U&A Studie Deutschland, Februar 2010

3) Johnson & Johnson GmbH, Incite, Imodium U&A Studie Deutschland, Februar 2010

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1 Kommentar

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Tut mir leid, aber ich möchte mal wissen muss das alles sein. Es gibt soviel Portale über Gesundheit, Krankheit gibt es keine andere Themen.
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