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Zahnarztphobie: Das können Sie dagegen tun

Von wize.life-Nutzer - Dienstag, 07.07.2015 - 14:04 Uhr

Schätzungsweise fünf Millionen Erwachsene leiden an einer Zahnarztphobie, also an der Angst vor dem Zahnarzt. Das mulmige Gefühl, was wohl fast jeder beim Zahnarztbesuch hat, ist damit allerdings nicht gemeint. Eine Zahnarztphobie geht vielmehr mit deutlicher Angst einher: Oftmals wird der Zahnarzt für mehrere Jahre gemieden. Schlechte Zähne sind trotz regelmäßiger Pflege die Folge. Betroffene schämen sich ihren Mund zu öffnen und ihr Alltag wird stark eingeschränkt.

Möglichkeiten für Angstpatienten
Zahnärzte setzen unterschiedliche Verfahren ein, damit sich die Patienten bei der Behandlung entspannen können. Diese reichen von einer empathischer Zuwendung über Entspannungsübungen bis hin zu Hypnosen und Akupunkturen. Auch Narkose- und Beruhigungsmittel werden hierbei oftmals eingesetzt.

Doch bevor diese Verfahren eingesetzt werden können, müssen sich Zahnarztphobiker bereits der erste Hürde stellen: Sie müssen sich über all diese Verfahren informieren. Schon der Gedanke daran, einen Zahnarzt aufzusuchen, löst bei vielen Angst aus. Zahnärzte versuchen in mehreren Gesprächen, langsam Vertrauen zu den Patienten aufzubauen und sie nach und nach über die Möglichkeiten aufzuklären.

Vollnarkosen und Behandlungen mit Lachgas
Heutzutage ist es bereits möglich, den Patienten länger als sieben stunden in Vollnarkose zu versetzen. Dies ermöglicht zeitlich die komplette Sanierung eines Gebisses - im Rahmen von lediglich einem Termin.

Auch ist es möglich, die Patienten mit einem Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas zu beruhigen. Durch eine Maske wird das Gemisch eingeatmet. Die Dosierung lässt sich hier individuell optimal einstellen, was ein erheblicher Vorteil im Vergleich zu anderen Beruhigungsmitteln darstellt. Der Patient ist dabei entspannt und empfindet keine Angst, ist allerdings nach wie vor ansprechbar. Lachgas kann zudem, im Vergleich zur Vollnarkose, von speziell ausgebildeten Zahnärzten verabreicht werden.

Hypnose nimmt die Angst
Mithilfe von Hypnose wird der Patient ruhig und entspannt. Wenige Sitzungen reichen bereits in der Regel aus, um den Patienten ohne Hypnose behandeln zu können. Durch die Hypnose werden Puls sowie Atmung verlangsamt, das Zeitgefühl schwindet und auch der Würgereiz und die Schmerzen lassen sich dabei kontrollieren. Wichtig ist, dass der Patient die Hypnose zulässt, denn gegen den eigenen Willen ist eine Hypnose ausgeschlossen. Auch ist eine Hypnose dazu geeignet, die Angst vor einer Vollnarkose zu nehmen. Diese Möglichkeit kommt vor allem für die Patienten in Betracht, welche eine Behandlung in einer Vollnarkose durchführen lassen möchten, allerdings vor diesem ersten Eingriff Angst haben.

(Diese Informationen wurden zusammengestellt vom Spezialisten Dr. Igor Bender (drbender.de), Ihrem Zahnarzt Berlin Spandau.)

[Bildmaterial: © 83006075PS627 (mahmoud99725/Flickr, CC BY-SA 2.0)]

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