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Gesundheitshinweise für Frauen, die rauchen

Von wize.life-Nutzer - Mittwoch, 18.11.2015 - 01:13 Uhr

Viele Raucherinnen kennen zwar die Gefahren des Rauchens, ungeachtet der Gefahren kommen sie aber nicht vom Rauchen los. Er kann hilfreich sein, nach den Gründen dafür zu forschen. Noch wichtiger sind aber einige Verhaltenshinweise für eine halbwegs gesunde Lebensführung für diejenigen, die nicht mit dem Rauchen aufhören wollen oder können.

Was sind die Gründe, warum Frauen rauchen?

Frauen rauchen aus vielen unterschiedlichen Gründen, die neben der körperlichen Abhängigkeit vom Nikotin eine Rolle spielen. Wenn man an die gesundheitlichen Folgen denkt, kann es nicht schaden zu wissen, welche Ursachen speziell für einen selbst bedeutsam sind.

Das sind einige wichtige Gründe, warum wir rauchen:

-- um nicht essen zu müssen oder um das Gewicht zu steuern

-- um mit Stress oder Wut fertig zu werden

-- um mit Armut oder Arbeitslosigkeit fertig zu werden

-- weil es ein eingespieltes Verhaltensmuster ist und alte Gewohnheit

-- weil man sich mit der Zigarette für etwas belohnt

-- um etwas für sich zu tun und nicht immer nur für andere

-- um sich eine Pause von Arbeit und Verantwortung zu schaffen

-- um mit Beziehungsproblemen fertig zu werden

-- um gegen Gefühle der Kraft- oder Hilflosigkeit anzukämpfen

-- um mit Einsamkeit und Langeweile fertig zu werden

-- um soziale Kontakte beizubehalten

-- um Abstand zu bekommen von unbequemen oder konfliktreichen Situationen

-- weil es so gut zu Alkohol oder Koffein passt

-- um seinen inneren Halt nicht zu verlieren

Wenn Du die Gründe erkennst, warum gerade Du rauchst, könntest Du in der Lage sein, einiges von der Wirkung der Zigaretten anderweitig zu kompensieren. z. B. mit einem kurzen Lauf oder Spaziergang in Deiner Mittagspause anstelle einer Zigarette. So könntest Du auch ein bisschen den Kopf frei bekommen und das dann zur Gewohnheit machen. Aber das kann nur der Einzelne für sich entscheiden.

Wie beeinflusst das Rauchen unsere Gesundheit? Hier sind einige konkrete Belege für die gesundheitlichen Folgen:

-- Du bekommst häufiger Husten und andere "kleine" Krankheiten.

-- Das Rauchen verringert Deine Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden.

-- Das Rauchen bei gleichzeitiger Einnahme der Antibabypille erhöht Deine Gefahr für Schlaganfälle, Herzinfarkte und andere Gefäßkomplikationen.

-- Das Rauchen während der Schwangerschaft erhöht die Wahrscheinlichkeit für Früh- und Fehlgeburten oder ein niedriges Geburtsgewicht.

-- Das Rauchen als Schwangere oder Wöchnerin erhöht die Wahrscheinlichkeit für den plötzlichen Kindstod.

-- Das Rauchen verringert die Knochendichte und erhöht Deine Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche.

-- Die Wechseljahre setzt früher ein.

-- Du hast ein höheres Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt.

-- Du bekommst wahrscheinlicher Lungenkrebs oder andere Krebse. Das Rauchen verursacht 85 % aller Lungenkrebse. Das Rauchen wird auch in einem Atemzug mit Gebärmutterhals- und Brustkrebs genannt. Zusätzlich wird es mit Krebs der Blase, der Niere, der Bauchspeicheldrüse, der Mundhöhle, der Speiseröhre, des Kehlkopfes und des Dickdarms in Zusammenhang gebracht.

Was kannst Du tun, um so gesund wie möglich zu bleiben, wenn Du nicht bereit bist mit dem Rauchen aufzuhören? Denn selbst wenn Du dich nicht bereit fühlst aufzuhören, gibt es wichtige Sachen, die Du tun kannst, um Deine Gesundheit zu verbessern.

-- Iss täglich eine Vielzahl gesunder Nahrungsmittel, einschließlich welcher mit hohem Ballaststoffanteil wie Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Bohnen und Linsen.

-- Trinke mindestens 8 Gläser Wasser täglich. Wasser hilft mit, die Giftstoffe aus Deinem Körper herauszuspülen und Deine Organe und Haut hydratisiert zu halten. Dies kann dem entwässernden Effekte der Zigaretten begegnen.

-- Begrenze daher auch Deine Alkohol- und Koffeinzufuhr.

-- Mache regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt und beim Frauenarzt.

-- Lerne Deine Brüste selbstständig auf Veränderungen zu beobachten.

-- Wenn Du über 35 Jahre bist, lerne was Du tun kannst, um Beschwerden der Wechseljahre so gering wie möglich zu halten.

-- Mache Entspannungsübungen - tief atmen und die Körperfunktionen bewusst verlangsamen, einfach eine Pause machen - das hilft abzuschalten und Stress abzubauen.

-- Fange an, regelmäßig zu trainieren. Konsultiere Deinen Arzt aber vor dem Start eines neuen Übungsprogramms. Beachte, dass das Rauchen das Arbeiten Deiner Lungen verringert, Du also langsam beginnen musst.

-- Erhöhe Deine Zufuhr an Vitamin C, da durch das Rauchen dieses wichtige Vitamin schneller verbraucht wird.

-- Verringere die Zahl der Zigaretten, die Du rauchst.

-- Rauche leichtere Zigaretten, aber nur wenn Dein Körper das toleriert. Wenn nicht, könnte leicht ein Gegeneffekt eintreten und Du rauchst dann eher noch mehr, um Deinen Körper mit dem benötigten Nikotin zu versorgen.

-- Sei bequem, mit der Länge der Zigaretten, die Du rauchst. Wenn deine Zigarette für Dich zu kurz ist, wirst Du eine zweite Zigarette wahrscheinlich Rauchen, sofort nach der ersten Zigarette. Und wenn Deine Zigarette für dich zu lang ist, werdest du mehr wahrscheinlich mehr rauchen, als du wirklich willst oder brauchst.

-- Rauche nur aller-natürliche Zigaretten, aber nur, wenn du sie genießt. Aller-natürliche Zigaretten sind von den Zusatzmitteln und den Konservierungsmitteln, die in den meisten Zigarette-Marken gefunden werden, abwesend der in den meisten Fällen, behalten Raucher mehr hingegeben als Nikotin allein. Aber wenn du zu aller-natürliche Zigaretten wechselst, bitte im voraus wissen, daß du für eine Woche Entzugserscheinungen haben wurdest. Ebenso wie, wenn du Rauchen aufhören wärst, aber es wird nicht so intensiv sein. Ihr Körper schreit nur für die anderen Chemikalien, die in deiner alten Zigarettenmarke sind.

-- Wenn Du Mentholzigaretten rauchst, wechsel zu Regularzigaretten. Frauen, die Mentholzigaretten rauchen, könnten wahrscheinlich mit jedem Zug tiefer inhalieren. Somit nehmen sie mehr Nikotin und Giftstoffe auf als Raucherinnen, die nicht Menthol rauchen. Menthol stimuliert die Kälterezeptoren im Hals- und Rachenraum; mit der Stimulation dieser Rezeptoren geht ein Kühlegefühl einher, sodass die Raucher den Rauch beim Inhalieren weniger kratzend empfindet. Dies wiederum lässt ihn tiefer inhalieren. Menthol kommt der Raucherin angenehm vor, weil es den Luftstrom mildert und kühlt und den Rauch nicht so als Reiz empfinden lässt. Konsequenterweise tendieren Mentholraucher dann zum tieferen Inhalieren, was dazu führen kann, dass sie dem Zigarettenrauch stärker ausgesetzt sind.

Wenn Du endlich bereit bist, das Rauchen aufzuhören. Wenn Du sich entscheidest, daß Du bereit bist, das Rauchen aufzuhören, denken bitte an dieses: 1) Nikotinersatz, und 2) Dein Menstruationszyklus.

-- Nikotinersatz ist die irreführende Bezeichnung für eine Behandlung der Nikotinabhängigkeit mit Nikotin enthaltenden Präparaten. Man versteht darunter die dosierte Zuführung von Nikotin mittels Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis, Nikotinlutschpastillen oder Nikotinspray. Sie sollen bei der Raucherentwöhnung das vom Körper gewohnte Nikotin ersetzen und somit die Erscheinungen eines Nikotinentzuges vermeiden bzw. mildern, um ein erneutes Wiederaufnehmen des Rauchens zu verhindern. Keine zwei Frauen sind die gleichen; es wird empfohlen, Nikotinersats mit Deinem Arzt zu diskutieren, der Dir mit der Entscheidung helfen kann, welcher Nikotinersatz für Dich am besten ist.

-- Wissenschaftler haben mächtige kausale Verbindungen zwischen die das Erbitten (z.B., für Zigaretten) und Hormonen entdeckt. Die meisten Ärzte stimmen überein, daß Frauen, die das Rauchen in den ersten Hälfte ihres Zyklus aufhören oder die Follikelphase (vom Anfang der Menstruation bis Ovulation an, am vierzehnten Tag des Zyklus), sind nicht so wahrscheinlich, um rauchfrei zu bleiben, als Frauen, die das Rauchen im zweiten Hälfte ihres Zyklus aufhören, oder die Lutealphase (nach Ovulation, aber vor der Menstruation beginnt) Dies ist, weil die hohen Quantitäten von Progesteron der während der Lutealphase gefunden wird, helfen Nikotin bald vom Körper zu räumen. Und dies reduziert Entzugserscheinungen. Auch während der Lutealphase Frauen werden weniger versucht, zu rauchen, wenn sie andere Raucher sehen, wegen reduzierte Quantitäten von Östrogen, das in der Follikelphase viel höher sind.

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