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Wie schlecht leben wir eigentlich, dass jeder 2. im Laufe seines Lebens die Diagnose Krebs bekommt?

Von News Team - Freitag, 18.12.2015 - 09:29 Uhr

Das Risiko, im Laufe eines Lebens die Diagnose zu erhalten: "Sie haben Krebs" liegt bei Männern bei über 50% und bei Frauen bei 43%. Mehr als jeder vierte Mann (26%) lebt mit dem Risiko, an Krebs zu sterben; bei Frauen ist es jede 5.. Jedes Jahr erkranken knapp 500.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Rauchen, schlechte Ernährung, wenig Bewegung haben nachgewiesen signifikanten Einfluss auf das Krebsrisiko. Umwelteinflüsse werden dagegen eher überschätzt und spielen mitunter regional eine Rolle.

Weitsicht ist uns Menschen fremd

Wieso ändern wir unseren Lebensstil nicht? Ergeben wir uns in dem schwachen Trost, dass eine gewisse Portion genetische Veranlagung auch schuld sei? Wir bekommen doch jeden Tag Bilder vor Augen geführt von Krebskranken, die ihr Leben auf den Kopf stellen oder sogar verlieren müssen. Fehlt uns das Quantum Weitsicht, ein paar Hebel im Leben umzulegen? Sind wir Menschen tatsächlich so dumm und bequem und kurzsichtig? Oder denken wir: Uns erwischt es nicht?

Wer noch Zahlen braucht zum Nachdenken: Hier geht es zur Studie "Krebs in Deutschland"

81 Kommentare

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43 % der Frauen sagen die Statistiken. Das sind nicht jede fünfte Frau,
sondern fast jede zweite! Wenn es jede fünfte wäre, dann wären es nur 20 %! Also ist es noch erschreckender!
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Jede Woche wird ein neues Schwein durchs Dorf getrieben, einmal ist es der Krebs, dann falsche Ernährung/Übergewicht, das Rauchen, der BMI, dann die Strahlenbelastung durch UMTS usw., Weltklima (dabei handelt es sich nur um das Erdklima), grünes Vegetarier Geschwafel, Atomkraft nein danke (aber unsere Nachbarn haben die Atomkraftwerke an unserer Grenze aufgebaut) und so weiter und so fort. Wann werden die Irren Deutschen endlich wach?
Wo wir doch so schön eingeschlafen waren!
Tja, aber das Erwachen könnte erschreckend sein.
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Es gibt weltweit nichts Ungiftiges mehr, deshalb mein Tipp:
von allem nur ein Biss'chen.....
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Wenn man den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen Glauben schenken darf, kann das Entstehen oder auch das Weiterwachsen von Krebszellen sofort gestoppt werden: so wenig Kohlehydrate wie möglich essen. Denn Krebszellen benötigen dringend Kohlehydrate...

also in erster Linie keine Backwaren, Nudeln, Kartoffeln, Reis.....
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Wenn eine Diagnose gestellt wird, denken viele: Warum ich? Diese Frage habe ich mir auch sehr oft gestellt. Wenn mir wieder eine Frau sagte, es ist aus, du bist ja krank.
Im Alter von 10 Jahren wurde ich krank. Black Outs. Kein Arzt konnte sagen was ich da hatte. Die Pubertätsjahre mussten herhalten. Dann hatte man einen Sündenbock gefunden. Das Vegetative Nervensystem.
1986 teilte man mir die Anschrift der Uniklinik Bonn mit. Ich bin hin. Die erste Untersuchung brachte Licht ins Dunkele. Sie haben Epilepsie. Keine Störungen im VNS. Was sie da einnehmen dürfen sie nicht nehmen.
Dann wurde ich auf neue Medikamente eingestellt. Aber keine Anfallsfreiheit. So wurde 1989 ein CT erstellt. In diesem CT wurde der Auslöser für die Epilepsie festgestellt. Die Diagnose lautete nun:
Tumor im temporalen Schläfenlappen links mit fokaler Epilepsie. Eine Psychologin hat mich dann auf die bevorstehenden Eingriffe vorbereitet.
Durch sie habe ich die Kraft gefunden zu mir zu sagen: ich will das schaffen. Der Ärztin standen aber auch Menschen zur Seite die ich nie vergessen werde und denen ich immer Dankbar sein werde. 1993 wurden mir acht Tiefenimplantate in den Kopf eingesetzt. Zwölf Tage mussten diese im Kopf bleiben. Nach fünf Wochen konnte ich heim. Dann am 1.Juli 1993 in die Klinik. Am 6ten die große OP. Nach vier Stunden war die OP abgeschlossen und seit dem gehe ich durch ein Anfallsfreies Leben. Auch hier ist es so, das jeder die Veranlagung zur Epilepsie in sich trägt.
800 000 Menschen leben mit Epilepsie und 40 000 erkranken jährlich an Epilepsie. Die Heilungschancen an den großen Unikliniken liegen bei über 80 %. Die Chancen könnten noch größer sein, wenn die Betroffenen mit den Ärzten zusammen arbeiten würden und in sich den Willen aufbauen können, die Krankheit zu besiegen. Das gilt für jede Krankheit.
Eine sehr nachdenklich machende "Kranken-/Gesundungsgeschichte".

Deinem letzten Satz kann ich allerdings nicht zustimmen. Man kann noch so einen großen Willen aufbringen: COPD/Emphysem ist nicht heilbar. Es gibt viele Medikamente und auch einige Operationsmethoden, um die Folgen zu mildern, eine Heilung bringen sie nicht. Auch wenn man selbst das Machbare unternimmt. Allenfalls kann man die Verschlimmerung hinauszögern.
Das stimmt, COPD ist auch mit dem besten Willen zur Heilung
nicht bei zu kommen. Und da gibt es noch sehr, sehr viele
Krankheiten die nicht zu heilen sind. Im besten Fall eine Hinauszögerung, die wir mit der richtigen Behandlung erzielen können. Auch das ist eine große Errungenschaft!
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Letztendlich durchlebt jeder vom Krebs betroffene seine Erkrankung mit sich allein. Krebs vorbeugen, halte ich für ein Ammenmärchen.
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Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, er ändert nicht gern seinen Lebensstil, außerdem ist es nicht besonders erstrebenswert uralt zu werden und dann in einem Heim zu landen
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Ich bin mir nicht sicher, ob diese Studie wirklich stimmt. Ja, die Krebserkrankten sind mehr geworden, wahrscheinlich wegen der besseren Diagnostik, vielleicht auch wegen schlechter Ernährung und Lebensführung, ich weiß es nicht.
Diabetes ist eine Erkrankung, die mit Sicherheit signifikant zugenommen hat, vor allem wegen Fehlernährung.
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, das eben gerade aufgrund der Früherkennungsuntersuchungen Krebs diagnostiziert wird, der sich aber noch längst nicht zu einer tötlichen Krankheit auswachsen muss!
Viele gehen zu keinen Vorsorgeuntersuchungen und sind pumperlgsund. Womit ich nicht gesagt haben will, dass man es unterlassen soll.
Ich denke, dass die Lebenseinstellung insgesamt, die Belastungen, die einen 'heimsuchen' und die man sich selber kreiert, eine große Rolle spielen. Und das nicht nur bei er Entstehung von Krebs, sondern bei allen gesundheitlichen Störungen und Erkrankungen.
Wenn die Schulmedizin doch endlich lernen würde, dass wir nicht nur aus Körper bestehen, wären wir schon einen großen Schritt weiter.
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Wieso eigentlich "WIR" ?
Vielleicht haben einige schon, oder wollen gar nicht.
Das ist doch die Entscheidung des Einzelnen und nicht der ganzen Meute gemeinsam.
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Im Mittelalter war die Lebenserwartung nur halb so groß wie heute. Das lag aber wenniger am Lebensstil, mehr an fehlender Medizin. Da starb man eher an Seuchen.
Meine beiden Großväter haben zwei Weltkriege und die schwere Nahkriegszeit überstanden und bis zum letzten Tag geraucht. Sie wurden weit über 80.
Ein Mitschüler von mir hat keinen Krieg erlebt und ist mit 60 an Alzheimer gestorben.

Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin.
Ohne Alkohol und Rauch stirbt die andere Hälfte auch.
Den Spruch kenne ich von meinem Freund!
Nicht nur Lebensmittel haben ein Verbrauchsdatum.
Ein Auto kann noch so gut gepflegt sein, irgendwann wird der normale Verschleiß richtig teuer.
Dank Medizin und gesünderem Leben ist der Mensch schon weit über dieses Verbrauchsdatum hinaus.
Was nützt es aber, noch gesumder leben zu wollen, wenn Feinstaub (jetzt in China) oder CO2-Belastung hinten anstehen, wenn es um den Profit geht. So nimmt sich der Mensch selbst die Möglichkeit, noch älter zu werden.
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