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Mikroplastik in Edel-Meersalz gefunden - So verschmutzt ist das gesunde "Fle ...

Mikroplastik in Edel-Meersalz gefunden - So verschmutzt ist das gesunde "Fleur de Sel"

News Team
14.01.2018, 17:21 Uhr
Beitrag von News Team

Fleur de Sel ist ein besonders wertvolles und teures Meersalz. Es ist deshalb so hochwertig, weil es als hauchdünne Salzschicht an der Wasseroberfläche entsteht und in mühsamer Handarbeit mit einer Holzschaufel abgeschöpft wird.

Wie das "NDR"-Verbrauchermagazin "Markt" herausfand, steckt aber in genau diesem Edel-Produkt sehr häufig Mikroplastik.

Das Magazin ließ Stichproben der insgesamt fünf meistverkauften Sorten aus Supermärkten und Feinkostläden auf Rückstände untersuchen. Das schockierende Ergebnis: In allen Problemen waren zwischen 130 und 1800 Mikrogramm Mikroplastik pro Kilogramm Salz enthalten. Bei einer Stichprobe waren Kunststofffasern sogar mit bloßem Auge erkennbar.

Verschmutzte Meere sind schuld


Die Wissenschaftler glauben, dass das verunreinigte Salz auf die Meeresverschmutzung zurückzuführen ist. So sagte Barbara Scholz-Böttcher vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres an der Uni Oldenburg:

Plastik im Salz ist eine Konsequenz aus der jahrzehntelangen, leichtfertigen Entsorgung von Kunststoff. Insgesamt hält diese Entwicklung der Gesellschaft den Spiegel vor. Der Plastikmüll landet in einem sehr hochwertigen Produkt jetzt wieder auf dem Essteller.

Bislang gibt es in Europa keinen gesetzlichen Grenzwert für den Gehalt an Mikroplastik. Die nachgewiesenen Mengen im Edelsalz seien zwar unbedenklich, Experten warnen dennoch vor Langzeitfolgen.

Mikroplastik kann sich mit Substanzen wie DDT, Dioxin, aber auch mit Schwermetallen anreichern und die Freisetzung dieser Stoffe im Körper beschleunigen

, so Prof. Dr. Edmund Maser vom Institut für Toxikologie und Pharmakologie der Universität Kiel.

Klassisches Meersalz ist "sauberer"


Die Hersteller kennen das Problem, weisen aber entweder auf ihre Qualitätskontrollen hin oder halten die gefundenen Rückstände für unbedenklich.

Kurios: Im klassischen, günstigeren Meersalz, das auf eine andere Art und Weise gewonnen wird, wurde deutlich weniger Mikroplastik gefunden.
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13 Kommentare

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Täusche ich mich oder war das bereits letztes Jahr schon mal Thema hier ?? Es ist jedenfalls nach wie vor erschreckend !! Da gibt es nur eine Konsequenz: die Ernährung auf Steinsalz umstellen; das enthält eh mehr Mineralien.
  • 15.01.2018, 07:26 Uhr
Es geht doch hier nicht nur um das Salz, Microplastik ist doch auch in anderen Lebensmitteln schon enthalten ...und der "Trend" geht weiter......
  • 15.01.2018, 08:08 Uhr
Das ist leider wahr, Chris Let.
  • 15.01.2018, 09:19 Uhr
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Müssen wir uns doch wieder Himalaja-Salz HERFLIEGENIII lassen!
  • 14.01.2018, 21:58 Uhr
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Man muss mal ABSOLUT klarstellen
Die Hersteller sind Verursacher. Aber die Anwender sind die Täter, die mit verantwortungsvollem Umgang diese Misere verhindern hätten können. 1978 auf Gran Canaria lagen bereits Folienbahnen auf der Erde. Dasselbe sah ich 2002 bei Almeria. Der Wind bläst die Teile, zersetzt durch Einwirkung ins Meer. 2017 in der Sahara am Rande des Atlas: plastic Abfall— genauso am atlantic strand. Achtlos weggeworfen.
Neueste Erkenntnisse: Papier ist umweltintensiver als plastic
Genauso mit dem Hype Elektro Autos
Die Akkus sind wesentlich Umweltbelastender als Diesel
Erkenntnis :das Volk ohne Kenntnisse wird von industrie und Interessengemeinschaften nach Strich und Faden verascht.
Man Muss Fakten kennen um seriös Kontra geben zu können
  • 14.01.2018, 19:27 Uhr
BRAVO!!!!!!!!!!!!
  • 14.01.2018, 20:07 Uhr
Einen kleinen Widerspruch habe ich, Di Hag: Wenn Diesel verbrennt wird NOX in die Atmosphäre geblasen, Batterien sind so lange ungefährlich, wie sie im geschlossenen Verwertungskreislauf verbleiben. Ansonsten treffen Deine Worte den Nagel auf den Kopf.
  • 15.01.2018, 07:32 Uhr
Dazu ein Wort: Für mich sind die Batterien viel gefährlicher , weil die einen additiven Müllberg mit tickender Zeitbombencharakter haben... Bisschen wie ein Atommüll!!!
  • 15.01.2018, 09:48 Uhr
Umweltbelastend sind wohl beide Technologien. Allein schon die Tatsache, dass ein Mittelklassewagen bei seiner Herstellung 19Tonnen Müll produziert (bis er vom Band läuft)und somit endliche Ressourcen verschwendet ist für diesen Planeten fatal. Mir ist jedoch nicht bekannt, dass Stickoxide sich wiederverwerten lassen. Anderes Beispiel: Die Entwicklung von Luftdruckfahrzeugen ist ausgereift, nur wurde jeder Versuch, diese die letzten 80 Jahre auf dem Markt zu etablieren von den vorherrschenden Lobbyisten torpediert.
  • 15.01.2018, 10:36 Uhr
Und noch ein Wort, Viola: Batterien haben auf einem (additiven) Müllberg nichts verloren, dazu sind ihre Bestandteile viel zu wertvoll. Das Thema Kunststoffe wird die Menschheit noch lange beschäftigen, und mit ihnen all die künstlich erzeugten Elemente.
  • 15.01.2018, 10:48 Uhr
Das ist die Krux bei den Akkus: wo kommen die wertvollen Bestandteile her. Da faengt die Chose doch schon an zu dampfen.
  • 15.01.2018, 18:02 Uhr
Haste recht Di Hag. Es ist dennoch kein Argument für die Beibehaltung der Verbrennungsmotoren (aller Art !).
  • 16.01.2018, 10:53 Uhr
Tja, was dann? Ich habe hier die Raete bei Sitzungen schon gefragt, wo die traenken und die Pflocks fuer die Pferde sind, als sie ueber Tempo 30 auf ueberoertlichen Straßen im Durchgangs Bereich diskutiert habe. Blitzer stehen schon , aber ..... wie soll’s weitergehen.
80 km auf der Landstraße Distanz mit 10 orten mit 30 Tempo biste den ganzen Tag unterwegs. ??????
  • 16.01.2018, 11:29 Uhr
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