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Massenhaft Bienen, Wespen und Hornissen: Wer sie einfach tötet, riskiert ein ...

Massenhaft Bienen, Wespen und Hornissen: Wer sie einfach tötet, riskiert ein Strafverfahren

News Team
23.08.2018, 12:37 Uhr
Beitrag von News Team

In diesem Jahr gibt es besonders viele Bienen, Wespen und Hornissen. Entsprechend häufig informieren Bürger die Feuerwehr und bitten um Hilfe bei der Bekämpfung. Doch die ist meist gar nicht zuständig. Der Landkreis Erding hat deshalb in einem Infoblatt zusammengefasst, welche Regeln gelten.

Die Behörde stellt klar:

Generell ist es verboten, wild lebende Tiere zu verletzen oder zu töten. Auch ihre Nester dürfen nicht zerstört werden.

Bienen, Hummeln (Wildbienen), Hornissen und wenige Wespen stehen unter Artenschutz. Wird gegen diese Tiere ohne die notwendige artenschutzrechtliche Genehmigung vorgegangen, handelt es sich um eine Straftat.

Deshalb rät der Landkreis, stets einen professionellen Schädlingsbekämpfer heranzuziehen, wenn eine Bedrohung von den Tieren ausgeht. Diese Experten bestimmten zunächst die Art der Insekten und holen dann gegebenfalls eine Genehmigung für die Umsiedlung oder Vernichtung ein.

Video: Hornissen verletzen Wanderer schwer

Bei Wespen hilft oft Abwarten


Sollte die Lage nicht akut sein, hilft bei Wespen häufig schon einfaches Abwarten. Das alte Nest wird nicht mehr bezogen. Deshalb ist in den meisten Fällen nur Geduld angesagt, wenn ein Nest in Wohnungsnähe entdeckt wird. "Wespen leben nur einen Sommer lang. Sie sterben, je nach Art zwischen August und November, nur die Königinnen überwintern, um im nächsten Frühjahr zwischen April und Mai ein neues Volk zu gründen", heißt es in dem Infoblatt.

Die Feuerwehr dürfe ein „normales“ Wespennest nur bei einer konkreten Gefahr
im Verzug, etwa Lebensgefahr für Kleinkinder oder kranke Menschen beseitigen, wenn ein Schädlingsbekämpfer nicht in vertretbarer Zeit zur Verfügung stehe. "Zudem ist auch der Einsatz der Feuerwehr kostenpflichtig." Es gibt auch Wespenarten für deren Beseitigung eine Genehmigung der Bezirksregierung nötig ist.

Hornissen stehen unter Artenschutz


Hornissen bevölkern wie Wespen ihr Nest nur einjährig. Die Genehmigung zur Umsiedlung oder Beseitigung von Hornissennestern fällt in die Zuständigkeit des Landratsamts. Diese "artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung" darf aufgrund der Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes grundsätzlich nur im Interesse der Gesundheit des Menschen (z. B. bei Allergien, Babys und Kleinkindern im Haushalt) erteilt werden.

Bei Bienen an den Imker wenden


Beim gehäuften Auftreten von Bienen empfiehlt die Behörde, mit einem örtlichen Imker Kontakt aufzunehmen. Nützliche Hinweise gebe auch die Seite www.schwarmboerse.de.

Da Hummeln und Wildbienen in der Natur immer seltener vorkommen, stehen sie unter Artenschutz. Der Antrag für die notwendige Genehmigung zum Beseitigen und Umsiedeln muss direkt bei der Regierung von Oberbayern gestellt werden.

39 Kommentare

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Auch gab es Engpässe in den Apotheken, die nicht ausreichend Medikamente gegen Insektenstiche vorrätig hatten.
Aber was solls, wichtig ist das man Wespen u.ä. unter Artenschutz stellt und mit Strafen droht. Da ist er groß, unser Gesetzgeber und dessen ausführende Organe.
  • 24.08.2018, 18:05 Uhr
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Hier zeigt es sich doch mal wieder deutlich, welchen Dachschaden die Öko's haben. Diese Umweltspinner sind doch total verblödet!
Es ist ihnen anscheinend schei....egal, wie viele Menschen schon an einen allergischen Schock verursacht durch Wespen u.ä. verstorben sind. Es würde mich nicht wundern wenn die auch noch Filzläuse unter den Artenschutz stellen und hierfür einen Beauftragten berufen, der sie umsiedelt.
Von mir bekommen die keine Wählerstimme, denn mit Feinstaub und Dieselverbote haben die schon genügend Schaden der Bevölkerung zugefügt.
  • 24.08.2018, 17:14 Uhr
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Bevor mich eines solcher Biester stechen kann ist es im Himmel!
  • 24.08.2018, 11:06 Uhr
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Alles sehr seltsam! Die Grünen haben doch vor Kurzem noch behauptet, es gäbe dieses Jahr zu wenig Insekten, die Bienen wären so gut wie ausgestorben und die Bestäubung der Büten sein akut gefährdet! Mein Denken ist: Die Grünen haben keine Ahnung und davon jede Menge!
  • 24.08.2018, 10:28 Uhr
RICHTIG !!!!!!
  • 24.08.2018, 10:44 Uhr
Die Farbe wenn ich Lese dann wird mir
  • 24.08.2018, 11:05 Uhr
R.G. Staffel
Dem, kann ich nur voll zustimmen !!!
  • 24.08.2018, 17:15 Uhr
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ich vor einigen Jahren ein Hornissennest in meinem Garten. Ich rief die zuständige Behörde an, die mich anwies den Sommer über auf die Nutzung meines Gartens zu verzichten. Danach konnte ich meinen Garten nicht wiedererkennen. Der so gepflegte Rasen war nicht mehr vorhanden, stattdessen hatte sich Löwenzahn überall ausgebreitet. Die Wiedererherstellung wird mich eine Menge Geld kosten. Ich höre jetzt das ich Wildblumen und -kräuter auf meinem Grundstück nicht vernichten darf. Ist es überhaupt noch mein Eigentum, oder hat die Umweltbehörde Anspruch auf die Nutzung?
  • 24.08.2018, 09:32 Uhr
In diesem Land regiert der Irrsinn!
  • 24.08.2018, 17:25 Uhr
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Mein Sohn ist Imker. Wir haben acht Bienenstöcke.
Dass es in diesem Jahr mehr Bienen gibt, als in anderen Jahren, konnten wir nicht bemerken!
Da aufgrund der Hitze alle Blüten schon nach kurzer Zeit vertrocknen, ist nicht damit zu rechnen, dass es eine reiche Ernte des Spätsommerhonigs gibt......
Hornissen hatten wir in den letzten Jahren immer im Garten, diese Jahr allerdings nicht! Schade, denn sie sind friedliche Mitbewohner und jede Hysterie ist ungerechtfertigt!
Wespen gibt es dieses Jahr tatsächlich sehr viele und sie sind sehr lästig und aufdringlich!
Im Garten dürfen sie sich ausbreiten und bei unseren Enkelkindern achten wir darauf, dass sie nichts zum Essen mit nach draußen nehmen.
Den Wespen, die sich ins Haus wagen, geht es an den Kragen......
  • 24.08.2018, 00:45 Uhr
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Ja klar,die Wespen dürfen einem stechen und das ist sehr Schmerzhaft,und wir dürfen sie nicht töten????
  • 23.08.2018, 19:08 Uhr
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Ich vertrage mich in der Zwischenzeit super mit meinen Erdhummeln
Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, weil das Nest direkt an meiner Grundwasserpumpe und was noch schlimmer ist, auf dem Rennweg meiner Wuffels lag.
Nach Rücksprache mit der Regionalverwaltung Umweltressort (inkl. Hausbesuch) habe ich dann eine Umleitung für sie gebaut.
  • 23.08.2018, 18:53 Uhr
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Dann müsste man ja alle belangen welche Chemie in Feld und garten versprühen.

Prinzipiell ist die Strafe jexoch richtig bei mutwilliger Tötung.
Ansonsten holt man sich einen Fachmann der Nester beseitigt.
  • 23.08.2018, 18:51 Uhr
... und muss ca 100 Euro dafür bezahlen
  • 23.08.2018, 22:35 Uhr
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ich habe eine Allergie gegen Wespen
und schlage sie kaputt wenn sie mich.stören.
  • 23.08.2018, 18:34 Uhr
Macht nur so weiter,dann kriegt ihr diese Welt noch kaputt. Die sind nicht so gefährlich wie die vielen Moslems.
  • 24.08.2018, 23:15 Uhr
Sag das nicht. Die Merkel hat die Moslems auch unter Artenschutz gestellt. Die dürfen und bekommen alles und wir müssen es bezahlen.
  • 25.08.2018, 22:48 Uhr
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