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Eierstock-Tumor

Eierstock-Tumor

01.09.2018, 15:25 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Viele Frauen gehen regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung. Es wird getastet, zur Früherkennung von Krebs werden Abstriche gemacht, man geht alle zwei Jahre zur Mammografie. Dennoch bleibt ein Tumor an den Eierstöcken oft lange unentdeckt und wird spät bemerkt, weil er im Unterbauch viel Platz zum Wachsen hat und so lange kaum Beschwerden verursacht, bis er so groß ist, dass er auf andere Organe drückt und Symptome verursacht, die unspezifisch sind und daher nicht oder falsch diagnostiziert werden.

Nur 29 % der Fälle werden im Frühstadium entdeckt. Oft wird ein Eierstocktumor erst diagnostiziert, wenn Zellen der Krebsgeschwulst in die Lymphknoten vordringen, worauf diese anschwellen.

Leider sind die unspezifischen Symptome, die auf einen Eierstocktumor deuten können, vielen Frauen nicht bekannt. Diese sind

• Blähungen
• häufiger Harndrang
• Verstopfung oder häufiger Stuhlgang
• Zunahme des Bauchumfangs
• eventuell auch Übelkeit, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, zu viel Bauchwasser
• im fortgeschrittenen Stadium Fieber und Nachtschweiß

Oft treten diese Symptome gar nicht gleichzeitig auf, sondern mit Abstand von mehreren Wochen oder Monaten aufeinanderfolgend, und werden - mehr oder weniger erfolgreich - als Symptom behandelt, ohne dass die wirkliche Ursache festgestellt wird.

Ein guter Indikator für einen Eierstocktumor ist der Tumormarker CA 125 im Blut. Diese Analyse ist nicht teuer, kostet ca. 20 Euro und wird von den meisten Laboratorien durchgeführt.

Es gibt genetische und andere Risikofaktoren. Dazu zählen ungesunde Ernährung, Fettleibigkeit und das Rauchen.
Man nimmt an, dass die Zahl der Eisprünge das Risiko, an einem Tumor zu erkranken, erhöht. Risikofaktoren sind demnach auch:

• eine frühe Geschlechtsreife
• eine späteinsetzende Menopause
• wenige Geburten
• keine oder zu kurze Stillperioden

Frauen, die die Pille nehmen, tragen damit ein geringeres Risiko.

Ob ein Tumor gutartig oder bösartig ist, kann oft erst nach der operativen Entfernung mit Sicherheit festgestellt werden.

Die gute Nachricht: drei Viertel aller Tumore sind gutartig.

Schlussbemerkung:
Dies ist kein Fachartikel und erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er soll nur dazu dienen, auf ein mögliches Risiko hinzuweisen, dem meiner Meinung nach zu wenig Beachtung geschenkt wird.

3 Kommentare

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Jetzt weiß ich, was mir heute gefehlt hat. .........dieser Bericht
  • 01.09.2018, 16:33 Uhr
ich wusste es ...
  • 01.09.2018, 18:04 Uhr
Dann ist es gut
  • 01.09.2018, 18:11 Uhr
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