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Lukas (15) kam schlapp von der Schule und war 12 Stunden später tot: Seine Mutter warnt jetzt alle

News Team
26.09.2018, 10:26 Uhr
Beitrag von News Team

Kurz vor seinem 16. Geburtstag verstirbt Lukas Jansen aus Köln überraschend an einer Blutvergiftung. Bei einer Sepsis zählt jede Stunde. Nun warnt seine Mutter davor, die ersten Anzeichen zu übersehen.

Diese Symptome zeigen euch, wann ihr sofort reagieren müsst.

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16 Kommentare

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Eine Blutvergiftung kann auch innerhalb von ein paar Stunden auftreten. Ich habe es bei meinem Mann erlebt. An diesem Tag, wo es bei ihm auftrat bis zur Not OP, lagen nur
ein paar Stunden. Er bekam mittags, eine ganz dicke Hand, die aussah als hätte man einen Luftballon aufgepustet. Es war Freitag Nachmittag, wo kein Arzt mehr Sprechstunde hatte.
Unser Sohn, brachte ihn gegen 16 Uhr, ins Krankenhaus zur Notaufnahme. Dort saß er erstmal 2 Stunden bis sich ein Arzt das ansah. Man wollte ihn danach wieder nach Hause schicken, da der Arzt meinte es wäre nur ein wespenstich. Aber genau wusste er es auch nicht. Den zugezogenen Arzt, der sich das dann genauer ansah... behielt ihn vorsichtshalber doch im KH wo er dann gegen 22 Uhr notoperiert werden musste. Dank des zweiten Arztes, der ihn gleich dabehalten hatte, wurde er noch rechtzeitig operiert. Er war danach noch 3 Monate krankgeschrieben. Hinterher stellte sich dann raus, der erste Arzt, der dies als Wespenstich diagnostiziert und Bereitschaft an diesem Tag hatte, ein HNO Arzt war. Nur soviel dazu, eine Sepsis kann auch innerhalb weniger Stunden auftreten.
  • 29.09.2018, 16:46 Uhr
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Hi...

Blutvergiftungen merkt man erstens nicht immer gleich, und 2, wenn es an Körperstellen ist, die man nicht selber sehen kann oder nicht gerne "zeigt"

Und drittens sind inzwischen so viele Ärzte anscheinend überfordert, das sie die einfachsten Regeln nicht mehr beherrschen, wenn es darum geht,Patienten zu untersuchen..
Statt dessen fragen sie einen oft wirklich LÖCHER in den Bauch und wundern sich dann, wenn man nichts dazu SAGEN kann, eben weil´s einem so schlecht geht, (oder auch nur nicht weis, was WILL denn der überhaupt von mir") da man kaum mehr denken kann und 2,. weil ihnen das "Outfit" vom jeweiligen Patienten manchmal nicht passt (oder so "verstört" werden, das IHRE "Vernunft" aussetzt)

So langsam hab ich immer mehr das Gefühl, das gerade die "gebildete" Schicht immer mehr Probleme damit haben, ihrer Intuition zu folgen, weil sie durch ihre "ach so tolle" Ausbildung völlig verlernt haben SELBER zu denken und nur noch "Schubladendenken" besitzen und sich dann noch beschweren, das ihre Patienten nicht "genehm" wären..

Was SOLL das bitte?? Und ich weiß auch, das es inzwischen immer mehr Leuten so geht, wenn sie zum Arzt müssen und sich dann die Ärzte noch wundern, warum man nicht "früher" da war..

So langsam wird doch alles nur noch "bescheuert"
  • 28.09.2018, 09:22 Uhr
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Eine Sepsis, also Blutvergiftung hätte man behandeln können. Warum hat die Mutter ihren Sohn nicht zum Arzt gebracht, wenn es ihm so schlecht ging? Hatte sie wichtigeres zu tun oder keine für ihr Kind? Oder waren sie nicht krankenversichert? Ich verstehe das nicht!
  • 27.09.2018, 19:51 Uhr
ganz ehrlich mit einem Teenie sofort zum Arzt bei leicht erhöhter Temperatur und sonst nur unspezifischen Symptomen. Es ist genau diese unspizifigkeit die Sepsis so Gefährlich macht. Über eine OPSi (Overwhelming postsplenectomy infection)war uns Nichts bewusst. Offensichtlich den Ärzten die Lukas Jahrelang betreuten auch nicht! Bis heute ist es uns unbegreiflich, wie man im Wahrsten Sinne des Wortes aus dem Nichts innerhalb weniger Stunden versterben kann! - Ich habe mein Kind sehr wachsam beobachtet an jenem Tag - sont wäre er alleine im Bett für immer eingeschlafen.... Und doch SEPSIS kommt manchmal fast aus dem NIchts und es kann, gerade ohne Milz, extrem rasant verlaufen!
  • 01.10.2018, 13:26 Uhr
Ich hatte als Kleinkind Krämpfe nach der Impfung. Nur dem Kampf meiner Mutter habe ich zu verdanken, dass ich das überlebt habe.
  • 01.10.2018, 19:01 Uhr
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Mein Aufrichtiges Beileid richtet sich an die Familie .Eine Sepsis kommt nicht von einen Tag auf den Anderen .Ich persönlich hatte Dieses mit gemacht da durch einen Klinikfehler sich bei mir eine schlimme Sepsis entwickelt hatte .Die Ärzte in einer anderen Klinik haben über 3 Wochen um mein Leben auf der intensiv Stadion gekämpft bis Sie mich Gott sei Dank durch gebracht hatten .Eine Sepsis kann sich durch allen möglichkeiten von Synthomen an melden .Bei mir war es Schlechtigkeit Fieber Schüttelfrost Kopfschmerzen dunkler Harn wie Kaffee :Es ging mir schon vorher schlecht was sich immer weiter verschlechterte ,bis man mich bewustlos in der Wohnung gefunden hatte ,ich hatte akutes Organversagen mit öfteren Herzstillstand .Da ich einige Zeit vorher von einer Klinik nach einer OP entlassen worden bin ,bin ich nicht zum Arzt gegangen da ich 6 Wirbelsäulen OP's in einen kurzen Zeitraum hintereinander hatte .Das habe ich fast mit meinen Leben bezahlt und ich bin den Ärzten und Schwestern die mich wieder ins Leben zurück geholt haben sehr Dankbar .
  • 27.09.2018, 18:53 Uhr
Doch SEPSIS kann von einem Tag auf den Anderen kommen. Genau das war bei Lukas der Fall....einen Tag zuvor hat er noch auf dem Fußballplat gestanden... Lukas hatte keine Milz mehr, daher verlief die Pneumokkoken Infektion extrem fulminant. Das risiko einer OPSi Overwhelming postsplenectomy infection wird leider kaum benannt.
  • 01.10.2018, 13:29 Uhr
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Leider ist der letzte Text (gerade der wichtigste Teil) schlecht zu lesen. Ja, die Milz ist keine unnützes Organ, sonst hätten wir es ja nicht. Es lag also an der schlechten Aufklärung der Ärzte. Aber da man die näheren Umstände nicht kennt, kann man als Laie auch nicht urteilen. Für die Familie ist es natürlich schrecklich tragisch. Allerdings, von jetzt auf gleich entwickelt sich keine Sepsis.
  • 27.09.2018, 17:56 Uhr
Danke, sie sind einer der wenigen, die den wesentlichen Punkt verstanden hat. Lukas hatte keine Milz mehr, es entwickelte sich eine OPSi Overwhelming postsplenectomy infection . Sonst hätte er den pneumokokkeninfekt ziemlich sicher überlebt. Aber sein Imunsystem ist entgleist, noch bevor er überhaupt husten konnte
  • 01.10.2018, 13:30 Uhr
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Eine Sepsis ist eine schlimme Angelegenheit.
Ich habe dies mit meinem Mann durchgemacht. Obwohl er im Krankenhaus lag, hat
man dies nicht gleich erkannt. Es wurde ausgelöst durch das Platzen der Gallenblase.
Gottlob konnte er in letzter Minute gerettet werden.
Ich kann mit dieser Familie mitfühlen.
  • 27.09.2018, 17:29 Uhr
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Meine Gedanken sind bei der Familie. Ein Kind zu verlieren ist für Eltern wohl das Schlimmste auf der Welt. Hier nützen keine Worte - nehmen wir uns den Beitrag der Mutter zu Herzen, wenn dadurch nur ein Leben in Zukunft gerettet werden kann - müssen wir Ihr dankbar sein.
  • 27.09.2018, 14:31 Uhr
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Mehr als nur sehr tragisch dieser Fall. Aber warum merkte man in der Schule nichts seitens der Lehrer ?
Oder: kannten die Lehrkräfte die besondere Gefährdung nicht ?
Aber die Mutter hätte doch zügiger zum Arzt gehen sollen.....aber ich kenne die Details nicht und möchte auch nicht auch nur annähernd urteilen an einer Sache, die ich nicht selbst miterlebt habe.
Mein Mitgefühl in jedem Falls der Familie. Und Hochachtung vor der Mutter, die nun warnen will....in all dem Schmerz, den sie hat.
  • 27.09.2018, 14:02 Uhr
Lukas war morgens noch fit er hat um 13:00 Uhr noch mit riesen Appetit mittag gegessen...die Lukas besondere Gefährdung haben selbst seine Ärzte 14 Jahre nach splenenktomie nicht mehr gesehen
  • 01.10.2018, 13:32 Uhr
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das ist ja schrecklich,aber eine Blutvergiftung kommt doch nicht aus heiterem Himmel,es gibt doch so viele Warnzeichen
  • 27.09.2018, 13:22 Uhr
...doch es war aus heiterem Himmel. Lukas war Tod bevor er husten konnte
  • 01.10.2018, 13:33 Uhr
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Danke für die Info.
  • 27.09.2018, 10:13 Uhr
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