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Berlin: Meningokokken im KitKat-Club - Hunderte suchen nach WARNUNG Klinik auf

News Team
05.10.2018, 11:04 Uhr
Beitrag von News Team

Viren-Alarm in weltberühmtem Berliner Szene-Club. Das Bezirksamt Berlin-Reinickendorf richtet einen dringenden Appell an alle Besucher des KitKatClub:

Alle Personen, die am Samstag im KitKatClub waren, sollten sich unverzüglich vorbeugend behandeln lassen. Bitte suchen Sie sofort ihre Hausärztin, ihren Hausarzt oder die Rettungsstelle eines Krankenhauses auf.

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„Er hatte hohes Fieber, Bewusstseinsstörungen, Schwindelanfälle. Er war lange nicht ansprechbar“, sagte der zuständige Amtsarzt zu "Bild". „Ein Freund des Erkrankten konnte uns zwar sagen, dass sie beide im KitKat-Club waren, doch er wusste nicht, mit wem der Erkrankte dort alles Kontakt hatte.“

Nach der öffentlichen Warnung, suchten nach Angaben der "Bild" Hunderte Patienten Berliner Kliniken auf. "Sie wurden alle behandelt. Das wollten wir erreichen.“

IM VIDEO: Virenalarm in Berliner Club

Wie das Amt mitteilte, gab es am 29. September nach derzeitigen Erkenntnissen die Übertragung einer bakteriellen Hirnhautentzündung (Meningokokken-Meningitis) in dem Club in der Köpenicker Straße. "Bislang ist bekannt, dass die Meningokokken zu einer der Gruppen A, C, Y, W135 gehören", so die Behörde.

Auch die Club-Betreiber haben sich inzwischen auf Facebook zu Wort gemeldet. Sie warnen auf Facebook vor Panikmache, stellen gleichzeitig aber auch klar, dass es dem Gast sehr schlecht gehe:

Ein Gast, der am letzten Samstag (29.09.2018) den Club besucht hat, ist an einer bakteriellen Hirnhautentzündung erkrankt. Diese Infektion kann tödlich sein, deshalb gibt es auch eine Meldepflicht des behandelnden Arztes, er muss umgehend das Gesundheitsamt informieren. Das ist heute im Laufe des Tages geschehen. Leider geht es dem erkrankten Gast sehr schlecht, deshalb war es auch nicht möglich, zu erfragen, mit wem er näheren Kontakt bei uns im Club hatte. Aus diesem Grund hat sich das Gesundheitsamt dann entschieden, eine Pressemitteilung herauszugeben. Die Idee war, möglichst viele Leute zu informieren, die letzten Samstag ebenfalls den Club besucht haben. Hat ja auch geklappt – Funk & Presse berichten darüber. Leider verbreitet sich aber dadurch jetzt auch eine Panik, die nicht begründet ist. Erst einmal muss sich niemand Sorgen machen, der am letzten Samstag nicht im Club war. Alle Mitarbeiter sind bis jetzt symptomfrei und haben außerdem die Möglichkeit, vorsorglich eine Antibiotikatherapie zu beginnen – damit ist eine Übertragung auf neue Gäste ausgeschlossen.

Behandlung mit Antibiotikum

Die Ansteckung erfolgt über Flüssigkeiten aus dem Mund- und Rachenraum. In der Regel ist dazu ein sehr enger Kontakt nötig. Die vorbeugende Behandlung besteht aus der Einnahme eines Antibiotikums.

Die Meningokokken-Meningitis ist eine schwerwiegende Erkrankung. Zu den Symptomen gehören starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, Nackensteifigkeit und schwerstes Krankheitsgefühl. Innerhalb weniger Stunden kann sich ein schweres, lebensbedrohliches Krankheitsbild entwickeln.

Informationen zur Erkrankungen sind in mehreren Sprachen hier verfügbar: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe

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10 Kommentare

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Wenn man mit Mencevax ACWY geimpft ist, sollte das doch ausreichen.
  • 03.10.2018, 21:10 Uhr
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Seit wann behandelt man Viren mit Antibiotika?? Das sind Bakterien 😑
  • 03.10.2018, 16:22 Uhr
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Ich habe mich extra für diesen Kommentar registriert... Dieses Käseblatt ist ja so peinlich. Meningokokken aka. Neisseria meningitidis sind gramnegative Diplokokken und damit BAKTERIEN. Blamabel hier derart oft von Viren zu schreiben und GLEICHZEITIG von einer möglichen Behandlung mit Antibiotika zu sprechen. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll...
  • 03.10.2018, 13:33 Uhr
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Oh Leute, Leute... 'Viren-Alarm'... und dann sind es Bakterien....
  • 03.10.2018, 13:29 Uhr
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seid ihr wieder am Angstmachen???? Ist das ein Swingerclub???? Hat da jeder jedem die Zunge in den Hals gesteckt???
  • 03.10.2018, 12:26 Uhr
Infektionsweg
Da die Erreger gewöhnlich außerhalb des Körpers rasch absterben, ist für eine Infektion ein enger Kontakt mit Übertragung von oropharyngealen Sekreten von einem Keimträger oder einem Erkrankten erforderlich. Eine Begegnung von Menschen ohne engen Kontakt führt in der Regel nicht zu einer Ansteckung (siehe unter Umgang mit Kontaktpersonen).
  • 03.10.2018, 12:30 Uhr
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Nicht schlimm,trifft nur die depperten Berliner. Das kommt davon wenn man die Ausländer ins Land lässt , die haben viele kleine Geschenke dabei die es seit Jahrzehnten nicht mehr in Deutschland gab.
  • 03.10.2018, 09:33 Uhr
Nur die Politiker wollen es nicht wahr haben. Merkel's Willkommen
  • 03.10.2018, 09:58 Uhr
Was für ein Quatsch, auch die lieben guten Einheimischen können das von einem Auslandsaufenthalt mitbringen, wenn sie nicht geimpft waren.
  • 03.10.2018, 21:14 Uhr
wize.life-Nutzer sicher können auch Deutsche solche Souvenirs mitbringen , nur sind diese auch Krankenversichert und geimpft .
  • 04.10.2018, 07:33 Uhr
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