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GÜRTELROSE oft zu spät erkannt - Was über 50-JÄHRIGE wissen müssen, um Komp ...
GÜRTELROSE oft zu spät erkannt - Was über 50-JÄHRIGE wissen müssen, um Komplikationen vorzubeugen

GÜRTELROSE oft zu spät erkannt - Was über 50-JÄHRIGE wissen müssen, um Komplikationen vorzubeugen

News Team
Beitrag von News Team

Jeder, der schon einmal eine Gürtelrose hatte, weiß, wie schmerzhaft diese Krankheit sein kann. Treten zusätzlich Komplikationen auf, kann es gefährlich werden. Entscheidend ist, schnell zu handeln - oder am besten vorzubeugen.

Eine schwere Komplikation der Gürtelrose ist etwa, wenn Gesicht oder Augen betroffen sind. Falls dann keine Behandlung erfolgt, kann das zur Einschränkung der Sehfähigkeit bis hin zur Erblindung führen. Daneben besteht für Menschen mit Immunschwäche das Risiko eines Zoster generalisatus. Das bedeutet, die Gürtelrose tritt an mehreren Stellen auf. Die Behandlung muss dann in einem Krankenhaus und zwar intensivmedizinisch erfolgen.

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Deshalb ist es schon bei den ersten Anzeichen ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Denn spätestens 72 Stunden nach Auftreten des Hautausschlags sollte mit einer antiviralen Therapie begonnen werden. Dieses 3-Tage-Fenster ist aber oft schon geschlossen. Betroffene bringen ihre Symptome häufig zunächst gar nicht mit einer Gürtelrose in Verbindung.

Unspezifische Symptome

Die Gürtelrose beginnt sehr unspezifisch mit Abgeschlagenheit, allgemeinem Krankheitsgefühl, dann bilden sich auf der Haut rote Flecken, später Bläschen, die in Gruppen angeordnet sind. Außerdem verspürt der Patient häufig einen stark brennenden, stechenden und ziehenden Schmerz. Der Hautausschlag breitet sich gürtelförmig – daher der Name Gürtelrose – von der Wirbelsäule zur Vorderseite des Körpers aus.

Die Bläschen heilen typischerweise nach zwei bis vier Wochen aus, die Schmerzen hingegen können noch deutlich länger bestehen. Halten sie auch nach drei Monaten noch an, sprechen Mediziner von Post-Zoster-Neuralgie (PZN).

Die PZN ist die häufigste Komplikation der Gürtelrose. Sie tritt altersabhängig bei 5 bis 30 Prozent aller Fälle von Gürtelrose auf. Eine PZN kann die Patienten monatelang mit brennenden Nervenschmerzen quälen und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Prävention besser als Therapie

Oft ist dann eine systemische Schmerztherapie unumgänglich. Auch eine lokale Schmerztherapie kann sinnvoll sein. Allerdings wirken diese Behandlungsansätze nicht bei jedem Patienten gleich. Manche haben trotzdem weiterhin Schmerzen, bei anderen gibt es Verträglichkeitsprobleme.

Am besten ist es also, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen.

Schutz vor Gürtelrose

Praktisch jeder Erwachsene ist mit Varizella-zoster-Viren infiziert und kann daher an Gürtelrose erkranken. Zwei Drittel der Betroffenen sind über 50 Jahre. Daher wurden speziell für diese Altersgruppe Impfstoffe gegen Gürtelrose entwickelt. Mit der Impfung kann man sich vor einer Gürtelrose schützen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.impfen.de oder fragen Sie Ihren Hausarzt.

DE/ZOS/0078/18, Aug18