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ÖKO-TEST warnt: Pestizide in Studentenfutter entdeckt - Problematisches Mischverhältnis bei Rosinen

News Team
Beitrag von News Team

Die Stiftung Öko-Test hat 20 Studentenfutter getestet und ist zu schockierenden Ergebnissen gekommen. Bei der Untersuchung wurden Mineralölrückstände und Pestizide gefunden. Die Wirkstoffe können möglicherweise krebserregend sein.

Pestizide in Rosinen gefunden

Nur die Hälfte der 20 getesteten Produkte konnte die Note "gut" oder "sehr gut" erzielen, wie die Stiftung Öko-Test berichtet. Von ihnen sind nur vier komplett frei von Pestiziden, das heißt in allen anderen Nussmischungen waren die Rosinen verunreinigt.

Weintrauben werden mehr gespritzt als andere Obstsorten, deshalb sind die gesetzlichen Rückstandshöchstmengen höher. Problematisch ist auch das Mischverhältnis im Studentenfutter. Aus Kostengründen beinhalten die Nussmischungen vor allem Erdnüsse und Rosinen statt Walnüsse und Cashewkerne. Rosinen sind jedoch nicht sehr gesund, da sie viel Zucker beinhalten und eben teilweise Pestizide enthalten können.

Wechselwirkungen kaum erforscht

Die Stiftung Öko-Test kritisiert, dass die Wechselwirkungen mehrerer Pestizidrückstände kaum erforscht sind. Es könnte nämlich sein, dass sich diese gegenseitig verstärken. Gesetzlich gibt es jedoch nur Höchstmengen für einzelne Wirkstoffe. Deshalb sollten am Besten weniger als fünf verschiedene Pestizid-Arten nachweisbar sein. Im Test war das nur bei der Hälfte der Fall.

Im Rewe-Produkt Ja! Nuss-Frucht-Mischung wurden sogar ganze 19 Pestizide in den Rosinen gefunden. Aber es gibt auch Positiv-Beispiele: Die Bio-Nussmischungen von Alnatura und Gepa wurden mit der Note "sehr gut" bewertet. Das Studentenfutter von Edeka sowie von Kaufland erzielte die besten Testergebnisse im konventionellen Bereich.


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