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Der Körper braucht 15 Jahre, um sich von der letzten Zigarette zu erholen.
Der Körper braucht 15 Jahre, um sich von der letzten Zigarette zu erholen.

Es ist nie zu spät! Deshalb solltet ihr JETZT mit dem Rauchen aufhören

Von News Team - Montag, 12.11.2018 - 10:23 Uhr

VIDEO! 10 effektive Tipps, um endlich mit dem Rauchen aufzuhören

Rund 30 Prozent der deutschen Erwachsenen greifen regelmäßig zur Zigarette. Das belegt eine Studie des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2017. Dabei haben selbst Gelegenheitsraucher ein stark erhöhtes Risiko auf Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall.

Grund genug also, mit der Qualmerei aufzuhören. Doch wie lange dauert es überhaupt bis sich der Körper von der letzten Zigarette erholt hat? Die Amerikanische Krebsgesellschaft zeigt, wie sich der Organismus Stück für Stück erholt.

Nach 20 Minuten:
Herzfrequenz und Blutdruck normalisieren sich.

Nach 12 Stunden:
Kohlenmonoxidbelastung im Blut geht zurück.

Nach 2-3 Wochen:
Die Lungenfunktion verbessert sich langsam.

Nach 1-9 Monaten:
Hustenanfälle und Kurzatmigkeit treten seltener auf. Winzige haar-ähnliche Strukturen, die Schleim aus der Lunge transportieren sollen, arbeiten langsam wieder normal. Dadurch wird die Lunge gesäubert, das Entzündungsrisiko geht zurück.

Nach 1 Jahr:
Das Herzanfall-Risiko sinkt deutlich. Im Vergleich zu einem Raucher ist das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung nur noch halb so groß.

Nach 2 Jahren:
Das Schlaganfallrisiko sinkt langsam.

Nach 5 Jahren:
Das Risiko, an verschiedenen Krebsarten (Mund, Rachen, Luft, Speiseröhre, Blase) zu erkranken halbiert sich. Das Risiko auf Gebärmutterhalskrebs ist mit dem eines Nicht-Rauchers identisch. Ebenso kann das Schlaganfallrisiko auf das Level eines Nicht-Rauchers fallen.

Nach 10 Jahren:
Das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, ist nur noch halb so groß wie bei einem Raucher. Auch die Wahrscheinlichkeit an Kehlkopf- und Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken sinkt.

Nach 15 Jahren:
Der Körper ist wieder so hergestellt wie vor der ersten Zigarette. Ab sofort sind Ex-Raucher nicht mehr oder weniger gefährdet an einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs zu sterben wie ein Nicht-Raucher.

Lesen Sie auch: Abnehm-Falle - Diese schlechten Angewohnheiten bremsen den Stoffwechsel

Nicht-Raucher haben im Vergleich zu Rauchern eine mindestens zehn Jahre längere Lebenserwartung. Wer den Glimmstängel jedoch vor dem 40. Lebensjahr endgültig weglegt, reduziert das Risiko an den Folgen des Rauches zu sterben, um ca. 90 Prozent. Allerdings ist das Aufhören in JEDEM Alter empfehlenswert und kann Lebensjahre zurückbringen.

Weitere Gründe, um mit dem Rauchen aufzuhören:

  • Diabetes-Risiko sinkt
  • Geruchs- und Geschmackssinn normalisieren sich
  • Atem, Haare und Kleidung stinken nicht mehr
  • Zähne und Fingernägel vergilben nicht mehr
  • Kurzatmigkeit geht zurück
  • Alterungsprozess verlangsamt sich

24 Kommentare

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Ich habe sehr lange geraucht. Waren bei mir gut 20 Jahre. Irgendwann war ich es aber leid. Meine Gesundheit war nicht mal der ausschlaggebende Punkt, sicher ein Hauptaspekt aber mir waren andere Punkte viel wichtiger. Ich wollte kein Geld mehr dafür ausgeben und ich wollte nicht immer nach Rauch riechen. Für Nichtraucher muss das ganze ja noch viel Schrecklicher sein. Ich war es auch leid mir ständig neue Packungen kaufen zu müssen. Bin halt extrem faul und wenn man dann zu Hause auf der Couch liegt und keine Zigaretten mehr hat dann muss man aufstehen und hinausgehen um sich welche zu kaufen. Entscheidender Punkt war aber, dass das Ansehen und die Meinung über Raucher immer schlechter wird. Ich möchte nicht schief angeschaut werden wenn ich rauche.
Ich habe es geschafft in dem ich konsequent reduziert habe und gleich vom ersten Tag an darauf geachtet habe, meinen Körper mit wichtigen Stoffen zu unterstützen. Der Körper muss den ganzen Dreck ja auch wieder los werden. Ich habe meine Ernährung umgestellt, mit Sport angefangen und für die ersten paar Monate Smoksan genommen. Entzugserscheinungen waren da, auch der Drang wieder zu rauchen. Ich habe mich aber schon davor vorbereitet und mir für gewisse Situationen einen Ausweg zurecht gelegt. Wenn der Drang zu groß wurde bin ich einfach aufgestanden und eine Runde laufen gegangen. Da kannte ich dann keine Rauchen und bis ich wieder zu Hause war, war der Drang auch schon wieder vorbei. Denke es ist wichtig sich da eine Strategie zurecht zu legen.
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Ich war auch Raucherin, aber an einem bestimmten Tag aus einem bestimmten Grund Nichtraucherin und das bis heute über 40 Jahre ist das her. Es war schwer habe immer dem Rauch anderer hinterher gerochen, aber ich bin stark geblieben und nie mehr geraucht!
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Sind schon einige gute Argumente dabei aber manche Aspekte habe ich, als jemand der auch viel zu viele Jahre lang geraucht hat, trotzdem anders erlebt. Dass man unbedingt von heut auf morgen aufhören muss, kann ich nicht unbedingt bestätigen. Kenne ich natürlich auch von Freunden aber die hatten auch mit härteren Nebenwirkungen zu kämpfen, da war konsequentes Reduzieren einfacher. Dass das Sexleben automatisch besser wird, klingt auch etwas überoptimistisch aber ja, Nikotinsucht zieht fast alle Aspekte des Lebens herunter. Persönlich hatte ich selbst am meisten mit meinen Nerven direkt nach dem Aufhören zu kämpfen, war irgendwie permanent unruhig. (Konnte da beim dritten Versuch schlussendlich gute Erfahrungen mit Smoksan, Sudoku als neuem Hobby und vermehrt Sport als natürliches Mittel machen - Ablenkung ist essentiell.) Am besten man stellt sein Leben schon vor dem Beginn der Veränderung um - und sein Umfeld sollte einem auf jeden Fall helfen, wenn sie es wissen reagieren Freunde und Familie ja verständnisvoll. Auch wenn man sie in der Folge erst einmal anmeckert. Die Gesundheit muss es einem aber wert sein und - wie der Artikel herausarbeitet - man spürt es auch bald!
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Warum geht's immer nur ums Aufhören? Ich bin 78 Jahre alt und habe nie angefangen damit. Warum nicht? Trotz vieler Versuche in der peer group (Schule, Verein, Studium) - weil es mir nicht geschmeckt hat. Ich mochte den Geschmack nicht. Also habe ich letztlich darauf verzichtet. Geht doch. Wem es nicht schmeckt muss nicht mit dem Rauchen anfangen. Also muss ich heute auch nicht kompensieren.
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Im Krieg und in der Nachkriegszeit habe ich geraucht, oft hat man es auch als Essen_Ersatz deklariert.(Was für ein Quatsch)! Dann kostete nach Kriegsende eine "AMI-Zigarette " 5 Mark.Nach der Währungsreform 1948 gab es wieder normale Tabakwaren. Da habe ich nach einem guten Essen genussvoll eine Zigarre geraucht und als meine Frau mit dem ersten Kind schwanger wurde, war Rauchen Ende.
Seit Jahren empfinde ich beißenden Zigarettenrauch durch rücksichtslose Raucher an Bushaltestellen nicht mehr nur als Belästigung, sondern auch als Körperverletzung. Die Bahn hat das ja erkannt und im Bahnhofsbereich und auf Bahnsteigen Rauchverbot erlassen (mit kleinen Raucherbereichen auf Bahnsteigen). Warum ist die Stuttgarter Straßenbahn SSB nicht in der Lage, in überdachten und windgeschützten Haltestellen ebenfalls ein Rauchverbot zu verhängen ? Bei Regen, Schnee und Kälte muss ich immer aus den Unterstellmöglichkeiten flüchten, weil rücksichtslose Raucher mir - und natürlich allen anderen Wartenden die Atemluft verderben. Wenn man sie auch höflich anspricht, erntet man meistens nur ignorierendes Schweigen oder sogar derbe Sprüche bis zum Götz Zitrat.
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Alte Volksweisheit: wer einen Raucher kutscht, kann auch jeden Aschenbecher küssen....
Und ohne die Qualmereie ? Was wäre die Pharma-Industrie - sehr arm. Die Ärzte: die Wartezimmer leerer. Reha-Kliniken und Krankenhäuser - nur halb belegt. Kein Pflegenotstand mehr. Weniger Krankenkassenbeiträge. Rentner, die immer älter werden und gesund bleiben.
Die Naschwarenindustrie incl. Kaugummi-Großanlagen: pleite.
Alkohol und Nikotin raffr die halbe Menschheit hin,
doch ohne Schnaps und Rauch
stirbt die andere Hälfte auch....
Allseits einen schönen Tag.
Es grüßt alle ein ewiger Nichtraucher...
Ob ich dadurch was versäumt hättte ? Weiß ich nicht. Zumindest der allmorgendliche Husten blieb mir erspart......
Und nervös bin ich auch nicht geworden, weil keine Zigaretten mehr im Hause und keine Münzen mehr in der Geldbörse.
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vor 4 Jahren rauch- und sauffrei, aufgrund eines Mini-Schlaganfalls, von heute auf morgen beide Laster weg!
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Ich denke , es sollte jeder für sich entscheiden . Meine Mama ist 92 und raucht frűher drei heute zwei Päckchen Zigaretten pro Tag . Außer einer halben Blutdruck Tablette braucht sie keine Medikamente . Leider ist sie dement, liebt aber ihr Leben und ihre Zigaretten. In manchen lichten Momenten merkt man, daß sie die Kippen genießt. Gott sei Dank haben wir Kinder nie geraucht. Ihr es aber abzugewöhnen wäre ihr Todesurteil .
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Als ich in die SPD eingetreten bin habe ich mit dem Rauchen angefangen denn der Vorsitzende Helmut Schmidt war ein guter Raucher. Als dann der Zigarrenraucher Gerhard Schroeder Vorsitzender wurde bin ich aus der SPD ausgetreten und habe auch mit dem Rauchen aufgehoert. Was die Nahles macht interessiert mich nicht. Ich werde nie wieder bei dieser Partei Mitglied werden.
Und was hat das mit dem Thema zu tun ?
Raucher koennen ein hohes Alter erreichen. Helmut Schmidt wurde ueber 90 Jahre alt.Da ich auch ein Freund von geraucherter Ware bin kann ich nur bestaetigen dass diese laenger haelt und auch schmackhafter ist. Dabei denke ich nicht nur an Schinken und Salami.
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ich bin seit dem 07.09.2017 rauchfrei
und bis jetzt keine Lust auf ne Zigarette
und abgenommen habe ich auch
mir geht es richtig gut ... ...
Wie hast du das mit dem Abnehmen hingekriegt? Die Frage ist ehrlich gemeint.
Ich habe auch letztes Jahr, 10 Tage eher, aufgehört.
ich hatte vor dem aufhören schon 16 Kilo abgenommen
und nachdem ich dann aufgehört habe
hatte ich ganz schnell wieder 6 Kilo mehr auf der Waage
und da habe ich die Reißleine gezogen
und was soll ich sagen
habe dann wieder 8 Kilo abgenommen
man sollte schon aufpassen
was man zu sich nimmt ...
Danke, muss halt weiter dran arbeiten. Sport mache ich ja schon, muss wohl die Ernährung etwas umstellen bzw. halbieren.
ja da sollte man schon aufpassen
viel glück
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