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Cannabis gefährlicher als Alkohol (Symbolbild)
Cannabis gefährlicher als Alkohol (Symbolbild)Foto-Quelle: Pixabay / gemeinfrei

Cannabis gefährlicher als Alkohol - Langfristige Hirnschäden bei Teenagern beobachtet

Von News Team - Samstag, 24.11.2018 - 11:29 Uhr

Eine aktuelle Studie untersuchte die langfristigen Folgen von Cannabis und Alkohol auf die geistige Leistungsfähigkeit von Jugendlichen. Das Ergebnis legt nahe, dass Kiffen noch schädlicher ist als Trinken.

Wie die Seite Kinder- und Jugendärzte im Netz aus Köln aktuell berichtet, beobachtete eine kanadische Studie kanadische Gymnasiasten über 4 Jahre hinweg und dokumentierte die Auswirkungen des Cannabiskonsums und des Alkoholkonsums auf die geistige Leistungsfähigkeit der Jugendlichen. Professor Patricia Conrod, PhD, vom CHU Sainte-Justine Forschungszentrum der Universität von Montreal und ihre Kollegen im „American Journal of Psychiatry“ stellten folgende Zusammenhänge fest:

Langzeitfolgen von Cannabiskonsum

  • veränderte Selbstbeherrschung bzw. Hemmungkontrolle
  • schlechteres Kurzzeitgedächtnis
  • schlechteres Erinnerungsvermögen
  • schlechteres logisches Denken

Langzeitfolgen von Alkoholkonsum

  • schlechteres Erinnerungsvermögen
  • schlechteres logisches Denken

Besonders beunruhigend fanden die Wissenschaftler den Zusammenhang, dass Cannabiskonsum die Hemmungskontrolle anhaltend negativ beeinflusst. Das bedeutet im Klartext, dass Kiffen zu weiterem Suchtverhalten führen kann, wie Professor Conrod erläutert:

Dies könnte erklären, warum der früh einsetzende Cannabiskonsum ein Risikofaktor für andere Süchte ist.

Cannabis - Gefährlich für junge Gehirne
Pixabay / gemeinfreiCannabis - Gefährlich für junge Gehirne

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Im Video: Drogenbeauftragte warnt vor Verharmlosung von Cannabis


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Weniger überraschend ist, dass der Konsum von Cannabis und Alkohol bei Jugendlichen mit einer generell niedrigeren Leistung in allen kognitiven Bereichen verbunden war. Insgesamt beteiligten sich 3.826 kanadische Jugendliche von der 7. bis zur 11. Klasse an der Studie. Sie machten einmal im Jahr einen Test, der ihre Erinnerungsfähigkeit, Wahrnehmungslogik, Verhaltenskontrolle (Hemmungskontrolle) und ihr Arbeitsgedächtnis prüfte. Außerdem machten sie Angaben zu ihrem Alkohol- und Cannabis-Konsum (mit einer 6-Punkte-Skala von "nie" bis "jeden Tag") und wurden entsprechend in Gruppen eingeteilt.

Studie belegt: Kiffen schädlicher als Saufen
Pixabay / gemeinfreiStudie belegt: Kiffen schädlicher als Saufen

Kritiker der Studie argumentieren, dass es umgekehrt vor allem Jugendliche mit niedrigem Leistungsvermögen sind, die Cannabis nutzen. Nur deshalb würde Cannabis-Konsum mit geringen geistigen Fähigkeiten verknüpft. Die Studie widerlegte diesen Zusammenhang zwar nicht, aber sie wies darüber hinaus nach, dass die mentalen Fähigkeiten von Jugendlichen, die Cannabis konsumieren, im Laufe der Zeit verringerten. Die Ergebnisse legen nahe, dass besonders das sich entwickelnde Gehirn empfindlich auf Suchtmittel reagiert.

Wichtigste Erkenntnis ist dabei, dass Cannabiskonsums bei Jugendlichen wichtige kognitive Funktionen längerfristig und zum Teil stärker als Alkoholkonsum beeinträchtigt.


Cannabis wird von Jugendlichen meist geraucht
Pixabay / gemeinfreiCannabis wird von Jugendlichen meist geraucht

50 Kommentare

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Was sagt Herr Seehofer wer gewählt ist hat nicht zu entscheiden und die die entscheiden sind nicht gewählt!?
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Jetzt HÖRT mal endlich auf , ständig NEUE "Säue" durchs Dorf zu treiben..

JEDER weiß, das er mit WAS AUCH IMMER übertreibt, auch dafür mal seinen Preis zahlen muss Comprende??

Ob ich jetzt jahrelang nur Pommes fress oder einen Joint nach dem ANDERN rauch, oder ob ich extremen Sport bis zum Herz/Hirnschlag treibe.. (oder bloß FAUL vor dem TV häng)

WAS SOLL der ganze Quatsch..

Verarschen könnt ihr euch SELBER!!

Wir WISSEN, das das Leben maximal das Leben KOSTET!! Und wer jetzt noch mit dem Argument kommt, die "Kranken!" würden dann auf Kosten der Allgemeinheit leben..

DEM sei gesagt, das bei einem regulären Preis von 10€/Gramm noch immer ACHT € ÜBRIG bleiben um all die Scheiße zu bezahlen..

VERGIFTEN tut man uns doch schon längst LEGAL.. (UND zieht uns dabei auch noch vom "Leder") Also was soll der TERZ..
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Cannnabis bis weiter konsumiert, egal ob erlaubt oder verboten. Da nützt such kein Appell wegen Gesundheitsheitschäden etc.. Sonst wäre der Konsum von Alkohol und Tabak auch längst verboten. Und der Finanzminsiter hätte wenige Geld in der großen Kasse. Da helfen Warnhinweise auch nicht vor Konsum und Folgen. Das müssen die Betroffenen und die Angehörigen dann bewältigen.
Entweder die Süchtigen kaufen es in sauberer Qualität unter Aufsicht der Ärzte oder sie besorgen es sich auf dem Schwarzmarkt, ggf. auch durch Kriminaliät und ggf. Morde, Raub, Prostitution etc.. Dabei verdienen sowohl die Produzenten als auch die großen Dealer enorm. Dadurch wird der Anbau gefördert weil man in armen Regionen, z.B. Südamerika, davon lebt und so mancher dadurch Millionär geworden ist.....
In Amerika hat auch in den 20-iger Jahren des letzten Jahrhunderts das Verbot von Alkohol den Konsum nicht gestoppt sonden in die Kriminalität und Bandenwesen geführt.
Und besonders reizvoll ist doch bei vielen Menschen gerade das, was verboten ist......
Jeder Mensch hat nur ein Leben - und muss entscheiden, wie er/sie es führen will und auch für die Folgen einstehen.....und vergißt dabei auch meistens seine Umwelt und Familie.....
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Wer hat denn Erfahrung mit Medi. Cannabis bei R L S ?
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Ist nicht ganz neu. Auch daß noch nach Tagen der Rauschzustand zurück kommt. Besonders blöd beim Autofahren.
Wegen dieser Folgen sind wohl soviele Grüne und linke Politiker für die Legalisierung. Verblödete sind gutes Stimmvieh.
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Es gibt Cannabis derzeit in zwei Formen . Med. Cannabis(5-10%) mit derzeit zulässigen THC ( unter 0002,0)wert. Welches auch Zugelassen ist ! Und das reine Cannabis, von dem hier berichtet wird, ist weitaus gefährlicher. Mir selbst hilft das Med. Cannabis ( CBD) gesundheitlich sehr gut
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Für mich ist beides nicht gesundheitsfördernd, sondern verschlechtert unsere geistige Leistung und vernebelt uns die Sinne, mit der rosaroten Brille. Der Konsument ist nicht mehr er oder sie selbst, sondern nimmt durch diese Stoffe eine andere Persönlichkeit an!
Kein guter Artikel!Sehr schlecht recherchiert!Sehr viel fehlt.Und die Tatsache das Alkohol sehr viel schädlicher ist,ist schon seit 20 Jahren bewiesen.Seit 10 Jahren ist sogar bewiesen das Alkohol dem Gehirn mehr schadet als Ecstasy oder LSD.Alkohol fördert Aggresives Verhalten,Fördert Krebs,Tötet Gehirnzellen,verändert den Charakter,macht bei exzessivem Konsum körperlich süchtig mit ähnlichen Entzugssymptomen wie Heroin und schädigt im Gegensatz zu Heroin sogar ausnahmslos jede Zelle des Körpers.Alkohol ist insgesamt sogar riskanter als Kokain!
Gras macht in zu großen Mengen faul und begünstigt eine ungesunde Lebensweise.Aber die Einstiegsdrogentheorie wurde schon tausend mal widerlegt!Gras verlangsamt das Gehirn vorrübergehend,aber die Vergesslichkeit hört nach einem Monat abstinenz wieder auf.Nicht so bei Alkohol,Hirnzellen die er angreift sind Tot!Nicht nur vorrübergehend verlangsamt wiebei Gras!
Sehr ideologisch geprägt dieser Artikel.Es wurden Fakten weggelassen um zu suggerieren Gras wäre schädlicher als Alkohol obwohl ganz offensichtlich das Gegenteil der Fall ist!
Bitte in Zukunft gescheit recherchieren und keine Fakten weglassen sonst kann ich diese Zeitung beim besten Willen gar nicht mehr Ernst nehmen.Schon der Titel des Artikels ist eine Lüge.Traurig und beschämend!
Ich unterstütze das Rauchen von Cannabis nicht. Wohl aber den medizinischen Einsatz aller Pflanzenbestandteile (auch THC)
Von Alkohol sterben in Deutschland jährlich 70.000 Menschen. Von Cannabis die letzten 10.000 Jahre: Null
Alkohol macht agressiv. Cannabis nicht.
Alkohol macht süchtig, Cannabis nicht.
Neuesten klinischen Studien zufolge, fördert Cannabis die Intelligenz. Alkohol nicht, macht blöd, und Verlust der geistigen Balance.
Cannabis hat vom ersten Tropfen positive Wirkung auf die Nerven, Alkohol ist ein Nervengift.
Und so könnte man lange fortsetzen.
In der Selbsthilfe bei Krebs wird Cannabis also öliger oder Lösungsmittel Auszug eingesetzt, meist rektal, wegen der höheren Dosierbarkeit. Aus den Ländern wo Cannabis zugelassen bzw freigegeben ist, (21 US Bundestaaten, Mexiko, Holland und zuletzt auch Kanada) bekommen wir täglich Erfolgsberichte aus von der Medizin als hoffnungslos bezeichneten Fällen. In etwa 605 der fälle gibt es Erfolge bei Kopftumoren, Lungen und Blasenkrebs sowie Metastasen.

Es wäre sehr viel sinnvoller, eine Studie vorzulegen, was Ritalin mit den Kindern macht, denen es verabreicht wird. (wegen ADHS) statt ritalin könnte man das sehr viel harmlosere Cannabis verordnen, wobei üblicherweise gilt, dass Minderjährige keine psychogen wirksamen Substanzen konsumieren sollen, (verbieten, bzw medizinisch Induziert bei 16 bis 18 jährigen, wie es bereits bei dem sehr viel gefährlicheren Alkohol passiert. )

Wem nützt es, wenn Cannabis verboten bleibt? Der Industrie, die Nervenmittel, Schmerzmittel und hunderte andere Medikamente nicht mehr verkaufen könnte.
WENN mit Cannabis mehr Geschäft zu machen wäre, wäre es erlaubt. So aber ist Alkohol allgegenwärtig und die giftigen, nebenwirkungsreichen Medikamente ebenfalls.
Man kann davon ausgehen, dass das, was verboten ist, (Borax, DMSO, EMa zu konsumieren, Chlordioxid, Kolloidales Silber, Wasserstoffperoxid) nützlich ist. Ist es auch, in der Selbsthilfe.
Und alles was erlaubt ist, oder sogar geboten, wie zB Impfungen, der Industrie Erträge bringt. Unabhängig davon, ob sie uns schaden oder nicht. Leider schaden die meisten.
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Alsooooo ich habe Leute gesehen/gekannt, die seit frühester Jugend gesoffen haben, als wenn's kein morgen mehr gibt. HEUTE sind die entweder schon mausetot, weil die Leber usw. versagte oder die haben JEDE noch so kleine Gehirnzelle kaputt gesoffen. Wie kann man hier nur den Alk sooooo verharmlosen und den Jugendlichen nur Cannabis verteufeln. Für mich ist Alkohol fast noch schlimmer wie Hanf , denn Kampfsaufen ist die neue Umgangsform unter vielen (nicht nur jungen) Menschen. WAS bezweckt man mit solchen ungenauen Aussagen? Denn die Aussage über den Langzeitgenuss von Cannabis, DIE trifft 100% auch für Alkoholkranke zu.
" •veränderte Selbstbeherrschung bzw. Hemmungkontrolle
•schlechteres Kurzzeitgedächtnis
•schlechteres Erinnerungsvermögen
•schlechteres logisches Denken... " - oder der Verfasser hat noch KEINE Komasäufer gesehen /kennen gelernt. Hanf für medizinische Zwecke begrüße ich sehr, aber wehe wenn's wie in anderen Ländern freigegeben wird. dann PROST MAHLZEIT!
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"Cannabis" oder besser gesagt Hanf ist eine hochwertige Heil- und Nutzpflanze,
der aus kommerziellen Zwecken der Garaus gemacht wurde.
Hanf wurde auf tausenden von Hektar in Europa angebaut und wurde sogar als "weißes Gold" bezeichnet... ...

...läßt sich leicht über das Internet nachforschen

Ich halte eine zu beobachtende "mediale Volksverblödung" für viel schädlicher.
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Der Hirnschaden kommt schon aus dem Elternhaus.
Kinder in so eine verkommene Gesellschaft zu setzen, denen muß doch was bleiben.
Das ganze Umfeld, ist doch alles nur im Suff oder so, aus zu halten!
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