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WHO schlägt Alarm: Masern in Deutschland auf dem Vormarsch (Symbolbild)
WHO schlägt Alarm: Masern in Deutschland auf dem Vormarsch (Symbolbild)

Zahl der Masern-Fälle steigt in Deutschland - Lage ist laut WHO besorgniserregend

Von News Team - Sonntag, 02.12.2018 - 11:35 Uhr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: Die Zahl an Masern-Infektionen ist seit November 2017 weltweit um 10 Prozent gestiegen, im Vergleich zu 2016 sind es rund 40 Prozent mehr Ansteckungsfälle. In Deutschland ist die Lage besorgniserregend.

Hochgradig ansteckend: Dramatischer Anstieg von Masern-Erkrankungen


„Wir werden Opfer unseres eigenen Erfolgs“, sagte Martin Friede von der WHO-Fachabteilung Impfungen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Denn gerade deshalb, weil die Zahl der Ansteckungen weltweit seit 2000 um 85 Prozent zurückgegangen ist, sind viele Menschen - insbesondere Eltern - den Masern gegenüber „leichtsinnig“ geworden.

Von den 53 Staaten der WHO-Region haben bisher 37 die Masern eliminiert, wie die „Pharmazeutische Zeitung“ berichtet. Deutschland zählt jedoch nicht dazu.

Nach Angaben der deutschen Nationalen Verifizierungskommission Masern/Röteln (NAVKO) wurden 2017 929 Fälle gemeldet. 2016 waren es nur 325, also zwei Drittel weniger.

Weltweit Zehntausende von Kindern an Masern gestorben

Wie die WHO berichtet, wurden im Jahr 2017 190.000 Fälle von Masern bekannt. 110.000 Menschen seien an der Krankheit gestorben, die meisten davon Kinder.

„Masern sind eine höchst ansteckende, bisweilen tödliche Krankheit mit vielen Komplikationen“, warnt WHO-Impfexpertin Ann Lindstrand.

Doch für WHO-Experte Friede dürfte die Zahl der Ansteckungen weltweit deutlich höher liegen: Der Fachmann rechnet mit rund 6,7 Millionen Erkrankten weltweit.

Ursprüngliches Ziel der Weltgesundheitsorganisation war es, bis zum Jahr 2020 die Masern auszurotten.

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12 Kommentare

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Frau Renate Rathmann: Haben sie sich mal mit dem Übertragungsweg einer Hepatitis A befasst?
Diese Panikmache vor Impfschden steht in keinem Verhältnis zu den Foölgeschäden die eine Erkrankung im Kindes- oder Ereachsenen Alter anrichten kann.
Dazu braucht man mir keinen Link zu setzen, das ist mir alles auch so bekannt. Auch wenn Hepatitis B die häufigste ist, so ist eine Hepatitis A auch nicht zu verachten. Es gibt auch noch mehr Arten.
Eine Impfung gegen Hepatitis A macht bei Kindern schon dann Sinn, wenn man in Südeuropa Urlaub macht.
Grund genug, alle Kinder so durchzuimpfen, oder wie darf ich das verstehen?
Warum nicht? Bevor man seinem Kind Impfungen verweigert, sollte man sich über die möglichen Folgeschäden, die eine Erkrankung, auch im Erwachsenenalter, mit sich bringen können genauestens informieren.
Also garantierte lebenslange Immunität?
Eine garantiert lebenslange Immunität bei einmaliger Impfung gibt es nicht.
Aufklären lassen sollte man sich bei einem erfahrenen Arzt. Bei eher Exoten-Impfungen für Fernreisen kann man sich beim Bernhard-Nocht Institut erkundigen.
Fein. Danke für ausführliche Info.
Ich frage mich nur, warum Kinder mit einer Hep.A-Impfung ausgestattet werden sollen. Fahren die alle in exotische Länder? Mir erschließt sich dieser Gedankengang nicht.
Ich hatte bereits geschrieben, dass man sich eine Hepatitis A schon in Südeuropa einfangen kann. Frankreich, Italien und Spanien sind für mich keine exotischen Länder und eine Hepatitis A überträgt sich auf oralem bzw. fäkalen Weg. Da würde es bei einem Kindergartenbesuch durchaus Sinn machen die Kinder durchzuimpfen.
Wenn ich auf den Hepatits-Impfungen so bestehe, liegt es auch daran, dass ich so einige Patienten mit einer Hepatitis B im Endstadium im Krankenhaus erlebt habe.
Ich sehe es anders, aber jedem das seine.
Z.B. gehöre ich zu den mit Hep.B geimpften, bin aber 'Impfversager', es konnte kein Titer festgestellt werden....
Man müsste also, um völlig sicher zu gehen, nach jeder Impfung den Titer bestimmen. Es stimmt eben nicht, dass Impfungen grundsätzlich Ansteckungs- und Krankheitsfreiheit garantieren.
Das Immunsystem eines Kindes ist erst mit dem 3. Lj. ausgereift, kann sich dann hinreichend mit Eindringlingen auseinandersetzen. Wird es frühzeitig und oft gestört, kann es das eben nicht, bzw. nur unzureichend.
Nicht umsonst erkranken immer mehr Kinder an Diabetes mellitus, sind übergewichtig, sind kränklich, weisen Allergien und Unverträglichkeiten auf. Tendenz steigend. Die Frage ist nicht so sehr, impfen ja oder nein, sondern, ab wann, wie oft und womit wogegen. Hier denke, muss man einfach sehr sorgsam sein und nicht gießkannenmäßig mal eben alles 'durchimpfen' was das Labor hergibt!

Dashier habe ich zu diesem Thema gefunden:

Eine Garantie dafür, dass Geimpfte keine Wilderreger verbreiten und somit andere Menschen nicht anstecken können, gibt es auch aus Expertensicht nicht!

Grundsätzliches

Selbst wenn die im Blut gemessenen Antikörperwerte tatsächlich eine Schutzwirkung hätten, wie Impfexperten und die zuständigen Bundesbehörden behaupten, ist folgendes zu beachten:

Bei jeder Impfung gibt es einen gewissen Prozentsatz "Non-Responder" bzw. "Impfversager". Das sind Menschen, die unter Umständen auch nach mehrmaliger Impfung keinen als ausreichend angesehenen Titer aufbauen. Die Gründe dafür sind weitgehend unbekannt. Diese Personen sind also aus schulmedizinischer Sicht weiterhin für kursierende Wilderreger empfänglich und können sie - unabhängig davon, ob sie tatsächlich erkranken - verbreiten und damit andere anstecken. Herausfinden kann man dies durch Bestimmung der Titerwerte im Labor.

Selbst wenn der Titer hoch genug sein sollte, die Erkrankung beim Geimpften zu verhindern, ist er möglicherweise nicht hoch genug, um eine Weiterverbreitung zu verhindern. Die Impfexperten unterscheiden hier zwischen dem "direkten" und dem "indirekten" Impfschutz. Der direkte Schutz reicht aus, die Erkrankung zu verhindern, der indirekte Schutz, der höher sein muss, verhindert auch die Weiterverbreitung. Auch diesen Wert kann man im Labor bestimmen.

unterscheiden die Impfexperten zwischen schützende und nicht schützende Antikörper (z. B. Tetanus). Es gibt immer wieder Fälle, wo Menschen (Geimpfte oder Ungeimpfte) trotz sehr hohe Titerwerte erkrankten. Dies bedeutet, dass auch ein gemessener "indirekter" Schutz keine Garantie für Nichtverbreitung durch Geimpfte ist.

Wie hoch der Titer sein muss, um indirekte Schutz zu gewähren ist nicht immer sicher. Verschiedene Quellen geben unterschiedliche Werte an (z. B. bei Masern)

In der Regel wird nicht untersucht, wie sehr sich ein eingedrungener Erreger vermehren kann, bevor er durch das Immunsystem neutralisiert wird. Hier herrscht ein bemerkenswertes Unwissen bei den meisten Experten. Somit kann eine Impfung auch bei sehr hohen Titerwerten und dem Vorhandensein der "richtigen" Antikörper unter Umständen nicht verhindern, dass der Geimpfte kurz nach der Ansteckung den Erreger verbreitet. Die Expertem behandeln diese wichtige Frage regelrecht als Tabu-Thema
https://www.impfkritik.de/ansteckende-geimpfte/
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