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Sieht lecker aus, ist lecker - doch ungekochter Fisch wie Räucherlachs kann mit Keimen belastet seinFoto-Quelle: Pixabay

Wenn das Essen im Krankenhaus krank macht - Bundesamt warnt vor Gesundheitsrisiko

Von News Team - Donnerstag, 06.12.2018 - 18:29 Uhr

Räucherfisch, Feinkostsalat, rohe Streichwurst - all dies kommt in vielen deutschen Krankenhäusern und Altenheimen auf den Tisch, hat eine aktuelle Untersuchung ergeben, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute (6. Dezember) vorgestellt hat.

Doch dieses Essen kann Patienten und Heimwohner krank machen, warnt das BVL. Zumindest setzten Kliniken und Heime damit ihre Patienten und Heimbewohner einem unnötigen Gesundheitsrisiko aus, heißt es.

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Denn besonders diese Lebensmittel können mit Keimen belastet sein. Was bei empfindlichen Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zu schweren Infektionskrankheiten führen kann.

Fast alle Krankenhäuser servierten Risikolebensmittel

Zu diesen Lebensmitteln gehören demnach Feinkostsalate, streichfähige Rohwurst, Weichkäse mit Oberflächenschmiere, Räucherfisch und Tiefkühlbeeren.

In 90 Prozent der insgesamt 1880 Krankenhäuser und Heime, die Kontrolleure des BVL im vergangenen Jahr überprüft haben, standen solche Risikolebensmittel auf dem Speiseplan.

„Es ist erschreckend, dass in so vielen Einrichtungen, in denen man gesund werden soll, das Risiko besteht, am Essen zu erkranken“, erklärte BVL-Präsident Dr. Helmut Tschiersky.

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