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Was tun bei Gelenkschmerzen im Winter?

wize.life Gesundheitstipp

Wechselt das Wetter plötzlich, leidet jeder zweite Erwachsene unter Symptomen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Gelenkschmerzen. So lernen Sie, besser damit umzugehen.
Ein plötzlicher Kälteeinbruch – für viele Menschen ist das der Auslöser von Unwohlsein. Sie leiden unter Wetterfühligkeit, weil der Körper nicht genug Zeit hat, sich auf die neue Situation einzustellen. Das ist vor allem ein Problem für chronisch kranke Patienten, weil Wetterumschwünge ihre Leiden oft verstärken.

Rheuma: Mehr Schmerz bei Nässe

Betroffen sind vor allem Patienten mit Rheuma, rheumatoider Arthritis, Arthrose und Gicht. Bei manchen sind es nur leichte, ziehende Schmerzen, bei anderen treten massive Beschwerden in den Gelenken auf. Feuchtkaltes Wetter verstärkt Gelenkbeschwerden oft noch. Denn bei niedrigem Luftdruck schwellen entzündete Gelenke an und schmerzen. Kälte kann die Gelenkschmiere verdicken und die Beweglichkeit so erschweren.
Um akute Gelenkschmerzen zu lindern, ist es wichtig, die Durchblutung zu fördern und Entzündungen zu minimieren. Dabei helfen Hausmittel: Eine sanfte Abhärtung mit Wechsel-Armbädern und -Schenkelgüssen beugt vor. Spezielle Kuren, Wärme- oder Kälteanwendungen sowie Gymnastik sind hilfreich.

Organischer Schwefel für den Knorpelaufbau

Auch eine dauerhaft gesunde Ernährung mit Pflanzenölen, Nüssen und Fisch mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren unterstützt Knorpel und Gelenke. Außerdem wird zur Unterstützung der Heilungsprozesse Methylsulfonylmethan (MSM) empfohlen, das in grünem Obst und Gemüse enthalten ist. MSM ist ein organischer Schwefel, der die Struktur des Knorpelgewebes festigt. Die schmerzstillenden Eigenschaften machen Methylsulfonylmethan so wertvoll.

Das hilft bei akuten Beschwerden

Weichen Sie dem feuchtkalten Wetter möglichst aus und gewöhnen Sie Ihren Körper vorsichtig an die kälteren Temperaturen. Also die Gelenke im Freien immer mit warmer Kleidung schützen. An besonders feuchten und eisigen Tagen wenig draußen bewegen. Die Gelenke zu schonen, wäre aber grundfalsch. Nur durch Bewegung bleiben sie geschmeidig. Dabei spielt die Gelenkflüssigkeit eine wichtige Rolle. Sie versorgt den Knorpel zwischen den Gelenken mit Nährstoffen, die durch Bewegung einmassiert werden. Radfahren auf dem Heimtrainer und Schwimmen sind optimal, eine kräftige Muskulatur entlastet die Gelenke.
Tut Ihnen Wärme gut? Dann helfen Wärmflasche, Kirschkernkissen, Salben mit Beinwellextrakt, Tee mit Weidenrinde, ein heißes Bad oder ein Saunabesuch. Bei akuten Rheumabeschwerden sorgt dagegen Kälte für Linderung. Ein Quarkwickel zieht die Hitze aus dem Gelenk, wirkt entzündungshemmend und abschwellend. Dazu den Magerquark fingerbreit auf ein sauberes Geschirrtuch geben. Das Tuch zusammenschlagen, um direkten Körperkontakt zu vermeiden, und auf die betroffene Stelle legen. Anschließend ein Handtuch darum schlagen, um die Quarkauflage zu fixieren. Der Wickel sollte etwa 15 Minuten einwirken.


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