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Ein Unternehmen bietet an, die Krankschreibung per WhatsApp zu schicken.
Ein Unternehmen bietet an, die Krankschreibung per WhatsApp zu schicken.

Krankschreibung per WhatsApp - So funktioniert der Service

Von News Team - Mittwoch, 13.02.2019 - 11:25 Uhr

Ein Attest per WhatsApp - in Hamburg ist diese Form der sogenannten Tele-Medizin seit Weihnachten möglich. Wie der NDR berichtet, hat ein Rechtsanwalt ein Start-Up-Unternehmen gegründet, das genau diesen Service anbietet.

Der Patient muss nur eine Reihe von Fragen bezüglich seiner Symptome beantworten und bekommt dann für 9 Euro eine Krankschreibung von einem der kooperierenden Ärzte ausgestellt.

Im Video: So funktioniert die Krankschreibung über WhatsApp

Ärzte lehnen Angebot ab

Um Missbrauch zu vermeiden, ist der Service für jeden nur zweimal pro Jahr nutzbar und auch nur für Erkältungs-Krankheiten.

Nicht jeder ist vom neuen WhatsApp-Service begeistert. Ärztekammern in Hamburg und Schleswig-Holstein raten daher von der Nutzung des Tele-Medizin-Angebots aus Datenschutzgründen ab. Nicola Timpe von der Ärztekammer Hamburg sagte laut "Chip", dass auch die rechtliche Grundlage erst noch geklärt werden müsse. Derzeit sei es möglich, dass Arbeitgeber eine WhatsApp-Krankschreibung nicht anerkennen.

Nach Hamburg gibt es diesen Service nun auch in Bayern. Wie "Antenne Bayern" berichtet, kann man sich auf AU-Schein.de für neun Euro eine Krankschreibung von einem Tele-Arzt ausstellen lassen. Demnach ist auch die Landesärztekammer wenig begeistert.


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12 Kommentare

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Hat eine gewisse Logik. Schließlich kann man sich auch per Whatsapp einen Virus einfangen.
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Peter Leopold
Hust...keuch...röchel... Könnte ich jetzt eine Wize.life Krankschreibung beommen ?
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Ist doch klar, daß die bisher genannten Ärztekammern und wohl auch einige Ärzte gegen den Versuch eines neuen Krankschreibesystems votieren. Ich übrigens auch, aber ganz gewiß nicht aus gleichen Gründen.
Das gesamte Gesundheitswesen in Deutschland ist nicht nur fragwürdig geworden, Es hat sich keineswegs zum Vorteil für Patienten entwickelt. Nutznießer sind zunächst die Pillenverschreiber, d.h. vorwiegend die sogen. Hausärzte, die ein besonderes Interesse daran haben, Patienten so lange wie möglich an sich zu binden, jedoch ohne echte Leistung zu erbringen. Ein Arzt, der an die UIhr gebunden ist, kann nicht zufriedenstellend arbeiten. Es folgen die Fachärzte, die ebenso ein eigenes Interesse haben. Und letztlich dann die Krankenhäuser, denen die Geldgeber im Nacken sitzen. Von der pharmazeutischen Industrie brauchen wir gar nicht erst zu reden, dIser Schandfleck der deutschen Industrie sahnt weiterhin fleißig u8nd schamlos ab. Nicht besser geht es mit den Krankenkassen, die den Versicherten Jahr um Jahr mehr und mehr Leistungen entziehen. Bei allen Beteiligten geht es letztlich nur mehr die Frage der Umsätze, der Kosten und der Erträge. Der Patient hat in diesem Spiel nur sekundären Wert, ist Mittel zum Zweck - es sei denn,er kann aus eigener Tasche bezahlen.
Unbesehen bleibt im allgemeinen Spiegelbild der Hintergrund, über den die Kassen ihre Mittel beziehen. Da sind zunächst die Beitragszahler als Mitglieder einer Solidar- gemeinschaft, die aber de facto nur mehr dem Namen existiert. Das System wird beherrscht von den Beteiligten im Hintergrund, als da sind die öfftl. Organisationen, wie Versicherten-
verbände (die aber weitgehend von den Gewerkschaften und Berufsständen beherrscht werden), darüber hinaus offiziell die Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und last not least der Staat über seine Politiker resp. deren Wahlamtsträger. Die sogenannte Selbstverwaltung ist in diesen Bereichen allenfalls ein Aushängeschild für die Korruption, d.h. man korrumpiert sich gegenseitig - natürlich nicht für, sondern exakt gegen die solcherart verfälschte "Gemeinsschaft", deren Kassen wohlgesuchte Einnahmequellen sind.
Wie sich das auf der Patientenseite auswirkt, das weiß jeder, der einmal als Patient damit zu tun hatte oder hat. Die insoweit strafrechtlich relevante unterlassene Hilfe findet mehr oder weniger bei allen Beteiligten statt. Beginnen bei den Pillenverschreibern, mit längeren Wartezeiten, mit sich hinsachleppenden Besprechungsterminen usw. usw. usw. bis hin zu den Krankenkassen, bei denen man sich mit hinziehenden Bearbeitungsfristen der Vorgänge keineswegs um die Patienten bemüht, anscheinend mehr darauf wartet, daß sich der jeweilige Fall "von selber erledigt".
Es hüte sich jeder, einmal krank zu werden und dabei auf dieses subjektiv gesteuerte Gesundheitssystem angewiesen zu sein. Schon viele haben ihr blaues Wunder erlebt.
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An sich ist die Idee ja gut online krankmeldungen zu erteilen.Ich sehe ein Nutzen bei Schädel Hirn Trauma Patienten,oder bei Epilepsie. ..,jedoch nicht bei Erkältungen. ..,per WhatsApp schon mal garnicht. Es müsste eine sichere Seite sein für Menschen die nach einem Unfall nicht alleine in der Lage sind den Arzt aufzusuchen -nur weil sie erstmal eine neue Krankmeldung brauchen,ein Rezept oder eine Überweisung zu einem Spezialisten um eine gezielte Behandlung zu bekommen.
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Ich warte noch auf die Zahnsteinentfernungs- und die Darmspiegelungs-App.
Da freuen sich aber dann unsere Hinterlader.
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Das ist ja toll !! Der Nährboden für Arbeitsscheue und Nichtsnutze.
Besser kann man es nicht sagen!
Von denen gibt es ja genug. Sicher sind dies dann die Rentenzahler von morgen !
Es lebe die Bananenrepublik
@U.S.
und was du gemacht, als es eine Krankschreibung per "Whats
App" noch nicht gab?

Deutschland, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, für Arbeitsscheue, Faullenzer und Gefährder. Hoch lebe die Bananenrepublik.

Ps. U.S: mit Arbeitscheu, Faullenzen und Gefährder, habe ich dich nicht gemeint .
Bei Risiken-und Nebenwirkungen fragen sie Dr. WhatsApp
Wer 15 Km auf dem Land wohnt mit Fieber und Erkältung , hat die Möglichkeit sich zum Arzt fahren zu lassen. Ist das nicht möglich, gibt es den ärztlichen Bereitschaftsdienst der auch ins Haus kommt. Im Notfall dann der Rettungsdienst über 112 Tel. immer erreichbar.
Wo ist nun das Problem ? U.S.
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