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Herz in Takt: Genießen Sie den Valentinstag mit Ihrem Partner
Herz in Takt: Genießen Sie den Valentinstag mit Ihrem Partner

Zum Valentinstag - Egal für wen Ihr Herz auch schlägt, auf den richtigen Rhythmus kommt es an

Von News Team - Freitag, 01.02.2019 - 11:27 Uhr

Valentinstag. Tag der Liebe. Tag der Herzen. Ob Sie an diesem Tag Blumen und Pralinen verschenken oder Ihre Liebe ganz anders zum Ausdruck bringen: Der Valentinstag bietet eine schöne Gelegenheit, sich wieder bewusst zu machen, wer oder was einem am Herzen liegt. Das kann ein ganz besonderer Mensch, die Familie oder Freunde sein – aber auch Hobbys, die das Herz höherschlagen lassen. Doch ganz egal, für wen oder was Ihr Herz schlägt: Es sollte im richtigen Rhythmus pulsieren.

Bei vielen Menschen ist dies nicht der Fall. Ein medizinisches Problem: Sie haben eine Herzrhythmusstörung – manchmal, ohne es selbst zu wissen. Die häufigste Form einer anhaltenden Herzrhythmusstörung ist Vorhofflimmern (VHF) (1) - oft auch als Herzstolpern bezeichnet. Rund 1,8 Millionen Deutsche sind derzeit daran erkrankt.(2) Und die Zahl wird voraussichtlich steigen: Jeder vierte Erwachsene mittleren Alters aus einem Industrieland wird in seiner verbleibenden Lebenszeit Vorhofflimmern entwickeln.(1)

Zwar ist Vorhofflimmern allein nicht lebensgefährlich, durch diese Herzrhythmusstörung steigt jedoch das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Bei Patienten mit Vorhofflimmern ist dies fünfmal wahrscheinlicher als bei Menschen, die kein Vorhofflimmern haben.(1) Bei älteren Menschen über 65 Jahren ist dieses Risiko besonders hoch.(1)

Hören Sie auf Ihr Herz - einfach regelmäßig Puls kontrollieren
Hören Sie auf Ihr Herz - einfach regelmäßig Puls kontrollieren

So ist in Deutschland etwa jeder fünfte Schlaganfall - von jährlich etwa 270.000 Fällen - auf Vorhofflimmern zurückzuführen.(3,4) Menschen mit Vorhofflimmern sind außerdem gefährdeter, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung wie etwa Herzschwäche zu erkranken.(1)

Doch die gute Nachricht ist: Vorhofflimmern lässt sich behandeln, auch das Schlaganfall-Risiko lässt sich reduzieren. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose so enorm wichtig.

Unspezifische Symptome oder gar keine Beschwerden

Allerdings ist die Diagnose mitunter gar nicht so einfach: Die Symptome für Vorhofflimmern können sehr unspezifisch sein.(5) Manche Betroffene spüren beispielsweise ein starkes Herzrasen. Auch Antriebslosigkeit, Atemnot, Brustschmerzen, Erschöpfung, Schwindel- oder Schlafstörungen können auf Vorhofflimmern hinweisen.

Doch das ist nicht in jedem Fall so: Einige Menschen haben oft gar keine Beschwerden und ahnen daher nicht, dass sie Vorhofflimmern haben.(1) Zumal diese Herzrhythmusstörung anfangs meist nur ab und zu auftritt.(1)

All dies kann eine frühzeitige Diagnose manchmal schwierig machen. Die Diagnose erfolgt immer durch einen Arzt. Er stellt mithilfe eines EKGs (Elektrokardiogramm) fest, ob ein Patient Vorhofflimmern hat.

Einfach öfter mal Puls messen

Doch auch Patienten selbst können dazu beitragen, dass Vorhofflimmern frühzeitig erkannt wird – und zwar durch eine vergleichsweise einfache Methode: Indem sie regelmäßig ihren Puls messen.(6) Wie das geht, erklärt dieses VIDEO.

Spüren oder stellen Sie beim Pulsmessen unregelmäßige Herzschläge fest, kann dies unter Umständen ein erstes Anzeichen für Herzstolpern sein. Damit können Betroffene dem Arzt womöglich wichtige Hinweise für die Diagnose liefern.

Dazu muss man wissen: Das Herz besteht aus zwei Hälften, die je zwei Hohlräume besitzen: einen Vorhof und eine Kammer. Damit das Blut im Körper zirkulieren kann, müssen sich diese immer wieder zusammenziehen und dann entspannen.

Dafür ist der sogenannte Sinusknoten zuständig. Er ist der natürliche Schrittmacher des Herzens, der den Herzrhythmus vorgibt. Indem er elektrische Signale aussendet, sorgt er dafür, dass sich die Vorhöfe gleichzeitig zusammenziehen – ein Herzschlag wird ausgelöst. Bei einem gesunden Menschen passiert das im normalen Zustand etwa 60 bis 90 Mal pro Minute. Dann kann das Blut optimal im Körper zirkulieren: Von den Herzkammern in die Blutgefäße.

Dieser Herzrhythmus ist bei Menschen mit Vorhofflimmern gestört.(7,8) Bei ihnen sind die Vorhöfe durch ungeordnete elektrische Signale im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Takt geraten: Statt zu 60 bis 90 Herzschlägen pro Minute, kommt es zu über 100 Schlägen pro Minute. Die Vorhöfe flimmern. Daher der Name: Vorhofflimmern.

Blut fließt nicht mehr gleichmäßig durch den Körper

In dem Fall wird das Blut nicht mehr gleichmäßig durch den Körper gepumpt. Deutlich eingeschränkt ist die Fähigkeit des Vorhofs, sich zusammenzuziehen. Dadurch fließt das Blut nicht mehr gleichmäßig durch das Herz. Der Körper ist nicht so leistungsfähig wie bei einem gesunden Menschen. So lassen sich Symptome wie Atemnot oder Erschöpfung erklären.

Vor allem aber können sich dadurch Blutgerinnsel in den Vorhöfen bilden. Mit dem Blutstrom werden diese Blutgerinnsel zwar noch in die größeren Gefäße des Körpers befördert. Sie kommen jedoch womöglich nicht durch die kleineren Gefäße des Gehirns. Sie können die Gefäße verstopfen, was zu einem Gefäßverschluss führen und einen Schlaganfall auslösen kann.

Doch soweit muss es nicht kommen. Rechtzeitig erkannt, kann eine Therapie das Risiko für einen Schlaganfall senken. Damit Ihr Herz – im richtigen Rhythmus – höher schlagen kann für all das, was Sie lieben. Nicht nur am Valentinstag.

Weitere Informationen finden Sie auf herzstolpern.de

Pfizer


Mit freundlicher Unterstützung von Bristol-Myers Squibb und Pfizer



Quellen:
1 = Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (Stand 2016): ESC Pocket Guideline. Management von Vorhofflimmern. 2. Überarbeitete Auflage.
2 = Kip et all (2015): Weißbuch Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern.
3 = Heuschmann PU et al.: Schlaganfallhäufigkeit und Versorgung von Schlaganfallpatienten in Deutschland. Frequency and care of stroke in Germany. Akt Neurol 2010; 37: 333-340.
4 = Camm AJ et al. Guidelines for the management of atrial fibrillation: the Task Force for the Management of Atrial Fibrillation of the European Society of Cardiology (ESC). Europace 2010; 12:1360-1420
5 = Wynn GJ, Todd DM, Webber M, Bonnett L, McShane J, Kirchhof P. The European Heart Rhythm Association symptom classification for atrial fibrillation: validation and improvement through a simple modification. Europace 2014; 16:965–972.
6 = Kompetenznetz Vorhofflimmern (2010): Kennen Sie Ihren Puls. Die Puls-Check-Karte. 8 Allessie MA, de Groot NM, Houben RP, Schotten U, Boersma E, Smeets JL. Electropath
7 = Allessie MA, de Groot NM, Houben RP, Schotten U, Boersma E, Smeets JL. Electropathological substrate of longstanding persistent atrial fibrillation in patients with structural heart disease: longitudinal dissociation. Circ Arrhythm Electrophysiol 2010;3:606–615.
8 = Spach MS, Josephson ME. Initiating reentry: the role of nonuniform anisotropy in small circuits. J Cardiovasc Electrophysiol 1994; 5:182–209

2 Kommentare

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ein etwas makaberer Beitrag zum Valentinstag, oder?
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bei der politik in diesem land kann das herz schnell ins stolpern kommen, arbeitslosigkeit, hohe mieten, altersarmut, lug und trug dienen nicht dem wohlsein
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