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Blutdruckwerte werden oft falsch gemessen

Blutdruck oft falsch gemessen - So erfahren Sie Ihren WAHREN Blutdruck-Wert

Von News Team - Mittwoch, 12.06.2019 - 18:44 Uhr

Bluthochdruck gehört zu den Volkskrankheiten in Deutschland und kann zu Schlaganfall, Herz- oder Niereninsuffizienz führen. "Noch immer sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache Nummer eins", sagte Prof. Martin Middeke vom Hypertoniezentrum München beim "pharmacon", dem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer, der noch bis 25. Januar im österreichischen Schladming stattfindet. "Deshalb ist es wichtig, dass jeder seine Werte kennt und einen erhöhten Blutdruck behandeln lässt."

Eine einzelne Blutdruckmessung hat für den Arzt aber nur einen geringen Wert - weder in der Arztpraxis noch in der Apotheke. Bekannt ist zum Beispiel, dass in Arztpraxen zu hohe Werte gemessen werden („Weißkitteleffekt“). Andererseits kann gerade bei Männern im mittleren Alter der Blutdruck während der Arbeitszeit erhöht sein, aber in der Arztpraxis normal sein. Das bezeichnet man als maskierte Hypertonie. Dieses Phänomen ist mit einem hohen Risiko verbunden.

Wie Sie ihre Werte richtig messen

Middeke empfiehlt für eine Messung folgendes Vorgehen: Zunächst soll der Patient zur Ruhe kommen, und zwar körperlich, geistig und seelisch. Dann wird das erste Mal der Blutdruck gemessen. Ist der Wert erhöht, sollte eine zweite oder auch eine dritte Messung nach ein bis zwei Minuten und Entspannung erfolgen. Die einfachste und wirkungsvollste Form der Entspannung ist die sogenannte Tiefenatmung: Durch die Nase tief und langsam ein- und durch den Mund tief und langsam ausatmen. Dadurch sinkt ein erhöhter Blutdruck rasch auf natürliche Weise.

Ein Bluthochdruck liegt vor, wenn die Blutdruckwerte bei 140 zu 90 oder höher liegen; bei Menschen ab 80 Jahren über 160 zu 90. Blutdruckwerte darunter werden - bis auf wenige Ausnahmen für Menschen mit Begleiterkrankungen - nicht medikamentös behandelt.

Der optimale Blutdruck

Optimal liegt der Blutdruck unter 120 zu 80. Middeke: „Das heißt aber nicht, dass der Blutdruck durch Arzneimittel so tief gesenkt werden muss. Im Gegenteil, das wäre für viele Patienten nicht gesund. Eine Senkung unter 140 zu 90 reicht oft aus. Gerade bei Patienten zwischen 65 und 80 Jahren hat der Arzt bei den Therapiezielen einen großen Ermessensspielraum.“

Sind Arzneimittel notwendig, empfiehlt Middeke die Einnahme am frühen Morgen. „Am besten morgens auf der Bettkante die Blutdrucksenker schlucken, nicht erst zum Frühstück. Denn je früher das Arzneimittel eingenommen wird, desto eher kann es wirken.

Bei einer abendlichen Einnahme wird der Blutdruck in der Nacht teilweise zu stark abgesenkt, und dann reagiert der Körper mit einer ungewollten Gegensteuerung.“ Die abendliche Einnahme ist nur notwendig, wenn der Blutdruck im Schlaf nicht absinkt - gemessen mittels ambulanter Langzeitmessung.

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3 Kommentare

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Die Cholesterin-Lüge - es gab Zeiten, da war ein Wert von 300 ganz normal und dann, als die Pharma einen Absatz-Einbruch befürchten musste, wurde der Wert schrittweise heruntergefahren und liegt mittlerweile bei einem Wert von noch knapp 100 und darunter.

Was darüber liegt ist schon bedenklich.........

Selbst in Entwicklungsländern, wo die Menschen hungern und gar nicht wissen, was fettreiches Essen bedeutet, soll angeblich bald jeder Vierte oder auch Fünfte unter einem zu hohen Fettspiegel leiden. Klar doch - Cholesterin ist ein Nebenprodukt der Leber, soweit ich weiß und kann auch Stressbedingt zu höheren Werten führen.

Bleibt für mich die Frage, ob Cholesterin für alles , vor allen Dingen für ungesunde Lebensweise herhalten muss, damit die Kasse ordentlich klingelt.

Sind wir zu Versuchskaninchen der Pharma-Industrie mutiert - bedenkt man auch die krassen Nebenwirkungen solcher und ähnlicher Präparate?
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Typisch ,am Messen herumlaborieren,statt nach den Ursachen zu fragen.
Wer fragt schon nach den Ursachen, wenn es darum geht, die Pillen unter das Volk zu streuen.

Siehe: "Cholesterin-Lüge".........
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