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Behandlung mit MAGNEZIX®-Implantaten (rechts, bioabsorbierbare metallische I ...
Behandlung mit MAGNEZIX®-Implantaten (rechts, bioabsorbierbare metallische Implantate)

Hallux valgus: 2. Operation zur Metallentfernung nicht nötig - Magnesium-Implantat wird zu Knochen

Von News Team - Donnerstag, 31.01.2019 - 15:39 Uhr

Gerade Frauen sind von Hallux valgus, dem Schiefstand der Großzehe, betroffen. Die Fehlstellung hat einen schleichenden Verlauf und beeinträchtigt zunehmend die Lebensqualität der Betroffenen. Schwielen treten auf, Schleimbeutelentzündungen sind möglich. Der Ballen kann sich röten und anschwellen, bei Berührung schmerzt die große Zehe. Einzige wirklich langfristig zielführende Lösung im fortgeschrittenen Stadium ist meist ein operativer Eingriff.

Allerdings waren bislang meist zwei Operationen nötig: Zunächst die eigentliche Umstellung beziehungsweise Korrektur der Zehe und Monate später dann die Entfernung der zur Stabilisierung eingesetzten Implantate. Einen ganz anderen Ansatz bieten die Implantate aus MAGNEZIX®: Die aus einer speziellen Magnesium-Legierung bestehenden Schrauben und Pins werden vom Körper in Knochen umgebaut und müssen nicht wieder entfernt werden.

Nach Brüchen oder bei Umstellungsoperationen wie der fußchirurgischen Behandlung des Hallux valgus werden Knochen häufig mit Schrauben, Nägeln, Drähten oder Platten temporär fixiert, bis sie wieder zusammengewachsen sind. Bisher wurden dafür vorrangig Implantate aus Edelstahl oder Titan verwendet. Das Problem: Diese Metalle sind Fremdkörper im Knochen, woraus Schmerzen, Infektionen, Allergien oder unter Umständen auch ein Knochenabbau resultieren können.

Um spätere mögliche Komplikationen und Probleme zu minimieren, sollten die stabilisierenden Metallimplantate nach Knochenheilung in einer Folgeoperation entfernt werden, die wiederum - trotz aller medizinischen Sorgfalt - nie gänzlich vermeidbare Risiken wie Infektionen, Anästhesieschäden oder Gewebe-, Nerven- und Gefäßschäden nach sich ziehen kann. Nicht so jedoch die Produkte der Marke MAGNEZIX® von Syntellix.

MAGNEZIX®-Schrauben lösen sich vollständig im Körper auf
MAGNEZIX®-Schrauben lösen sich vollständig im Körper auf

10 Millionen Hallux valgus-Betroffene in Deutschland

Zur Verdeutlichung der Größenordnung und Bedeutung: Über 20 % aller erwachsenen Frauen leiden an Hallux valgus - dem Schiefstand des Großzehs. Ab einem Alter von 65 ist sogar ein Anstieg auf 37 % zu verzeichnen, wobei der Großzehen-Fehlstand bei 84 % der Betroffenen beidseitig auftritt. Unter dem Strich bedeutet das ca. 10 Mio. Hallux valgus-Betroffene allein in Deutschland.

Hohe Schuhe sehen zwar toll aus, können aber Hallux valgus begünstigen
Hohe Schuhe sehen zwar toll aus, können aber Hallux valgus begünstigen

Diese meist genetisch prädisponierte und durch das Tragen zu hoher und zu enger Schuhe forcierte Erkrankung ist äußerst schmerzhaft. Der Effekt von Hilfsmitteln wie Nachtlagerungsschienen, Bandagen, Schaumstoffpolstern, Einlagen oder flachen Schuhen und der konservativen Behandlung mit Physiotherapie ist begrenzt und kann allenfalls schmerzlindernd wirken. Die Erkrankung wird damit nicht in ihrer Ursächlichkeit behoben.

Keine Folge-Operation nötig

Da die kontinuierlich fortschreitende Fehlstellung die Lebensqualität der von Hallux valgus Betroffenen zunehmend beeinträchtigt, verbleibt als nachhaltige Lösung meist nur ein operativer Eingriff. Das Resultat sind etwa 70.000 Operationen pro Jahr allein in Deutschland, bei denen die Zehe begradigt und mit 1-2 Implantaten fixiert wird. Die positiven Auswirkungen für die Lebensqualität der Patienten rechtfertigen die sogenannte Umstellungsosteotomie allemal.

Ideal wäre es allerdings, wenn das - durch die bislang notwendige Entfernung herkömmlicher Metallimplantate verbundene - Operationsrisiko im Hinblick auf Infektionen und Narkoseschäden ausgeschlossen werden könnte. Möglich ist das mit den Implantaten aus MAGNEZIX®, die sich auflösen und eben diese Folgeoperation zur Implantatentfernung im besten Patienteninteresse überflüssig machen.