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Lange vor dem TV sitzen, schadet der Gesundheit - ganz unterschiedlich
Lange vor dem TV sitzen, schadet der Gesundheit - ganz unterschiedlich

Neue Studie Darmkrebs-Risiko steigt mit jeder Minute vor der Glotze - Schuld ist das lange Sitzen

Von News Team - Freitag, 08.02.2019 - 09:58 Uhr

Gab es in der Familie schon Darmkrebs, ist die Gefahr einer Erkrankung besonders hoch. Allerdings spielt auch die Lebensweise eine Rolle. Wie ein internationales Forscherteam jetzt herausgefunden hat, erhöht langes Sitzen vor dem Fernseher oder Rechner das Risiko.

Darmkrebs galt einst als Erkrankung von Menschen über 50 Jahren. Inzwischen tritt sie weltweit allerdings zunehmend bei jüngeren Menschen auf. Wie jetzt Forscher der Harvard Medical School und der Washington University School of Medicine in einer Studie herausgefunden haben, trägt die erhebliche Zeit, die viele Menschen sitzend vor dem Bildschirm verbringen, zu einem erhöhten Darmkrebsrisiko bei. Die Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „JNCI Cancer Spectrum“.

Forscher untersuchen 118 Darmkrebsfälle

Für die Studie analysierten die Forscher mehr als hundert Fälle von früh einsetzendem Krebs im Dick- und Mastdarm bei Frauen. Die Daten dazu filterten sie aus einer groß angelegten US-Gesundheitsstudie zu chronischen Krankheiten heraus, für die seit 1989 die Gesundheit und Lebensweise von 116.430 Krankenschwestern begleitet wurden. Bei 118 Frauen wurde nach einer mittleren Beobachtungszeit von 13,9 Jahren Darmkrebs vor dem 50. Lebensjahr diagnostiziert.

IM VIDEO: Die Ergebnisse der Darmkrebs-Studie

Krebsrisiko steigt um fast 70 Prozent bei zwei TV-Stunden täglich

Um herauszufinden, inwiefern eine sitzende Lebensweise die Entstehung von Tumoren im Darm beeinflusst, fokussierten sie sich auf die Zeit, die die Frauen vor dem Fernseher verbrachten.

Heraus kam, dass das Risiko einer Darmkrebserkrankung bei Frauen, die im Schnitt mehr als eine Stunde pro Tag vor dem TV verbrachten, zwölf Prozent höher lag im Vergleich zu Frauen, die weniger als eine Stunde fernsahen. Bei Frauen, die mehr als zwei Stunden pro Tag schauten, erhöhte sich das Risiko sogar um 69 Prozent.

Forscher rechneten andere Risikofaktoren heraus

Unter den Krankenschwestern, die mehr als 14 Stunden in der Woche fernsahen, befanden sich mehr Raucherinnen, übergewichtige Frauen und Diabetikerinnen (Typ 2). Doch auch nachdem die Forscher diese Faktoren herausgerechnet hatten, spielte der TV-Konsum noch eine relevante Rolle für ein erhöhtes Darmkrebsrisiko.

Eine der ersten Studien zu dem Thema

Heraus kam ferner, dass der Zusammenhang zwischen sitzender Zeit und einem Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom) stärker war als bei Dickdarmkrebs.

Dass ein sitzender Lebensstil das Risiko für Darmkrebs bei Menschen ab 50 Jahren erhöht, ist nicht unbekannt. Die Studie beschäftigt sich allerdings nach Angaben der Autoren als eine der ersten mit den Auswirkungen auf Menschen unter 50 Jahren.

Frühzeitige Darmkrebsvorsorge angeraten
„Die Tatsache, dass diese Ergebnisse unabhängig vom BMI (Body-Mass-Index, Anm. d. Red.) und der körperlichen Aktivität waren, deutet darauf hin, dass Sitzen ein eigenständiger Risikofaktor für Darmkrebs bei jungen Menschen sein kann“, sagte Studienautor Yin Cao von der Washington University School of Medicine. Menschen mit langen Bildschirm-Zeiten sollten sich nach seiner Einschätzung frühzeitig einer Darmkrebsvorsorge unterziehen.

Ergebnisse lassen sich auf Bildschirmzeiten generell übertragen

Wenngleich sich die Studie auf den TV-Konsum bezieht, ist davon auszugehen, dass die Ergebnisse sich generell auf Bildschirmzeiten beziehen. Zur Zeit der Datenerhebung hatten Smartphones und Tablets noch nicht das Leben der Menschen erobert.

Hier finden Sie mehr Informationen zu Darmkrebs, den Risikofaktoren und der Vorsorge.

23 Kommentare

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Jaaaaaaa … und wenn ich kein TV schaue und nicht am Rechner sitze, um dies hier zu schreiben, lebe ich ewig, natürlich ohne Darmkrebs.
Fazit: glaube nur einer Studie, die Du selbst gefälscht hast.
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Das Leben an sich ist schon grundsätzlich gefährdet und endet eigentlich immer mit dem Ableben - glaube ich fest !
Die Anzahl der Unfälle im Hause, beim Sport, beim Heimwerken, beim Ski-Fahren, beim Surfen / Kiten, segeln, rudern, Fahrradtfahren, klettern, mit dem Dampfer über die Meere, mit dem Auto unterwegs, im Flugzeug sitzen.....wo man geh und steht: Achtung, Lebensgefahr.
Auf die Frage des Herren da oben - was man(n / sie) dann aus dem Leben gemacht hat ist entscheidend.
Durch Krankheiten, ungesunden Lebenswandel, viel Alkohol, viel arbeiten, wenig Bewegung...und im Büro / Job / Maschine vor dem Roboter sitzen......alles gefährdet.
Aber jede muss selbst wissen und veranrworten, wie er sein Glück formen und sein Leben gestalten will.
Wer alle Ratschläge dieser Welt berücksichtigt - der kann bestimmt nicht mehr lachen....
Also: geniessen wir doch mal jeder für sich sein Leben.....und geht glücklich von dieser Welt.
Als Trauerkloß oder Miesepeter, Pessimist - im Himmel sitzt man ja auch nicht garantiert in der ersten Reihe....
Bedenkträger gibt es überall - die Behörden sind voll davon dank Gesetzteswerken....
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Man kann sich auch beim Fenster putzen den Fuß umknicken
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Und Hausarbeit ist sehr gut gegen Darmkrebs?
Könnte man(n)/frau durchaus schlussfolgern.
Spazieren gehen ist auch gegen Darmkrebs
Wie man so eine schwere Erkrankung ins Lächerliche ziehen kann, leuchtet mir nicht ein.
Ich ziehe nichts ins lächerliche den es ist bewiesen das spazieren gehen und alle Kohlarten so wie auch Ingwer vorbeugend gegen Krebs ist und auch wenn man ihn hat
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Jetzt habe ich aber Angst, ich setze mich in ein dunkles Kämmerchen, bei Wasser und Brot,
und warte, bis die Männer mit der Holzkiste kommen.
Das nenne ich dann schönes leben.
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Dann müsste auch jeder Computer-Arbeitsplatz mit dem Darmkrebsrisiko behaftet sein. Da solte dann auch mal einer eine Studie erstellen die von entsprechenden Computergegnern bestimmt gerne finanziert wird.
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ich habe gefunden bei Wikipedia, 2100 Atombomben Experimente wurden gestartet das sind die die bekannt sind, mit einer unbekannten dunkelziffer. Geschätzt sind bei diesen Versuchen rund 300.000 Menschen gestorben oder an den nachfolgend und Nachwirkungen gestorben. Krebserkrankung steht in direktem Zusammenhang zu radioaktivität. Also gutes Essen keinen Stress das sind so glaube ich die Rezepte um alles zu überleben.
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Nun ich denke zum Leben gehört auch das Ableben. Und mit all diesen Studien das kann man sich abschminken das ist alles Quatsch.wer die vielen Katastrophen im Leben überlebt hat, lebt logischerweise länger. Weil alle anderen die nicht so zäh waren sind nicht mehr da.ein wesentliches ist und darüber schreibt keiner, ist die radioaktivität der Vergangenheit. Denn man darf nicht vergessen bis in den 70er Jahren so weit wie ich weiß, wurden die Atombomben weltweit, in der freien Atmosphäre zur Explosion gebracht.und da der radioaktivität nicht am Ort bleibt sondern mit den Winden transportiert wird, gibt es auch einen weltweiten fallout von radioaktivität.und was ist mit Tschernobyl? Was ist mit harrisburg? Was ist mit den anderen Unfällen in den diversen Reaktoren von denen man nichts hört und weiß?.
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Da ist was dran - neben mir wohnt ein 89 jähriger Mann, ( im April wird er 90 )
der sagt immer :
" Bewegung, Bewegung, - ich tanze sogar bei der Hausarbeit "
Er geht jeden Tag die Straße mehrmals rauf und runter ....
ist noch relativ fit für sein Alter
Ja Vera, das ist ständig meine Rede. Ich schaue oft auch TV aber auch regelmäßig viel Bewegung. Lange Spaziergänge, seit 23 Jahre Krafttraining 2 bis 3 Mal wöchentlich, esse und trinke normal (das heißt alles was mir schmeckt). Ab und zu ein Glas Wein oder Bier. Nie geraucht. Und heute 75 Jahre alt, nehme ich keine Pillen regelmäßig ein. Kein Bluthochdruck. Meilenweit von Diabetes (sagt mein Arzt). Nicht dick, athletisch. Bewegung ist wirklich das A und O ein gesundes Lebensstil.
Peter, ich komme auch gerade von einem Spaziergang zurück
Ich esse und trinke auch normal, aber keinen Alkohol, - schmeckt mir nicht, - aber ich rauche, nicht viel, bis zu 10 Stck. am Tag - Pillen nehme ich auch keine, kein Bluthochdruck und auch keine Diabetes
So kann es bleiben !!
Rauchen 10 Stück am Tag klingt für mich der nie geraucht hat ziemlich viel. Aber jedem nach seinem Pläsier. Wegen Alkoholgenuß habe mir auch manchmal Gedanken gemacht aber seitdem ich weiß, dass die Mittelmeeranreinerstaaten relativ viel Rotwein trinke hab' ich keine Probleme damit mal ein Gläschen zu trinken.
Ich muß Blutdrucksenker nehmen. Habe als Nebenerscheinung starke Schmerzen in den Beinen beim Gehen. Und kann nicht mehr so gehen
wie ich möchte. Habe bestimmt schon 15 verschiedene Mittel ausprobiert
und alle machten mir gravierende Nebenerscheinungen. Eigentlich soll ich mich bewegen und dann geht es nicht so gut. Jedenfalls kann man durch Medikamente auch gehindert werden und das finde ich sehr schade.
Denn eigentlich bewege ich mich sehr gerne und so kommt dann nachher eins zum anderen. Hoffentlich nicht noch Darmkrebs. Lach!"
10 Stck Peter, sind ein Klacks Hingegen Alkohol ist krebsfördernd ....

Elfie - viel spazieren gehn, dann brauchst Du keine Blutdrucksenker
Denke nicht so negativ - an Darmkrebs u.s.w.
Na Vera, dann lese mal etwas über die Auswirkung von Rauchen. Nachdem was man im Allgemein aus den Medien hört, gibt es kaum etwas ess- oder trinkbarem was NICHT krebsfördernd ist. Also ich mache mir schon länger keine Gedanken mehr darüber. Genieße das Leben wie es ist - ohne große Gedanken darüber.
Genau so, - halte ich es auch Peter
Wenn man Alles analysieren würde, könnte man gar nichts mehr essen und trinken
Heute kommen sie auf Ideen nur das die Wirtschaft-Medien keine schult haben das hats Früher auch nicht Gegeben.
Nicht jeder Bluthochdruck kann durch Bewegung erniedrigt werden. Also bitte nicht verallgemeinern. Danke.
@Karin R. Hier war auch nicht die Rede davon, dass Bewegung allein den Blutdruck senken kann aber Bewegung kann Blutdruck auf natürlicherweise senken. Dazu Stress vermeiden, Körpergewicht reduzieren (bei übergewichtige natürlich), bis unter 6g weniger Salz kann erhöhten Blutdruck senken und vorsichtiger Umgang mit Alkohol.
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