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VW-Diesel-Rückruf: Wer nicht nachrüstet, riskiert sein Auto

VW-Diesel-Rückruf: Wer nicht nachrüstet, riskiert sein Auto

News Team
08.07.2016, 10:00 Uhr
Beitrag von News Team

In Deutschland sind 2,6 Millionen Fahrzeuge von dem VW-Rückruf wegen fehlerhafter Abgaswerte betroffen. Doch bisher wurde der Service einer Nachrüstung noch kaum genutzt. Damit riskieren die Besitzer allerdings, dass ihr Auto stillgelegt wird.

Wie der Merkur berichtet, wird die Rückrufaktion nur sehr zögerlich angenommen. Ein betroffener Autohaus-Chef erklärte im Interview, dass er befürchtet hatte, durch die notwendigen Nachrüstungen an seine Kapazitätsgrenzen zu stoßen. Um den Ansturm zu bewältigen hätte er sich extra einen neuen Diagnosetester angeschafft.

Doch der Ansturm blieb bislang aus. Nur 50 Kunden hätten die Nachrüstung bisher in Anspruch genommen. Als Ursache für das Zögern vermutet Autohaus-Chef Martin Weingärtner unbegründete Befürchtungen, dass die Nachrüstung Nachteile bringen würde:

Offenbar haben manche Kunden Angst, dass ihr Auto nach dem Eingriff mehr Sprit verbraucht oder nicht mehr so gut läuft. Dass das unberechtigt ist, hat ein gemeinsamer Test von ADAC und ÖAMTC gezeigt.

Dieses zögerliche Verhalten könnte die Besitzer von VW-Diesel-Fahrzeugen aber teuer zu stehen kommen. Wer bei der Rückrufaktion nicht mitmacht und sein Auto nachrüsten lässt, riskiert im Extremfall sogar eine Stilllegung. Martin Weingartner warnt alle Betroffenen:

Wer sein Auto nicht nachrüsten lässt, muss im schlimmsten Fall mit einer Betriebsuntersagung gemäß Paragraf fünf der Fahrzeugzulassungsverordnung rechnen.

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