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Pokémon Go – dramatische Szenen auf der Straße

Pokémon Go – dramatische Szenen auf der Straße

News Team
14.07.2016, 13:29 Uhr
Beitrag von News Team

Mit der massenhaften Verbreitung von Smartphones haben Verkehrsunfälle durch Ablenkung spürbar zugenommen. Das neue Handyspiel „Pokémon Go“, das jetzt in den App-Stores erhältlich ist, wird nach Ansicht des ADAC die Gefahren durch Ablenkung für Autofahrer und Fußgänger zusätzlich verschärfen.

In dem Handyspiel gehen die Nutzer in der realen Welt auf Pokémon-Jagd. Virtuelle Inhalte werden dabei über die Kamera und den Bildschirm des Smartphones mit der Realität vermischt. Überall können sich die kleinen Monster verstecken, der Spieler muss sich bewegen, um sie ausfindig zu machen und zu fangen. Über den GPS-Sensor des Smartphones registriert das Spiel, wo sich der Spieler befindet. Wer ein Pokémon erwischen will, muss somit dauerhaft auf sein Handy blicken – und verliert dabei nur allzu leicht den Blick für seine Umgebung.

Nach Ansicht des ADAC können durch „Pokémon Go“ gefährliche Situationen im Straßenverkehr entstehen. Beispielsweise könnten sich Spieler durch plötzlich auf der anderen Straßenseite auftauchende Monster dazu animiert fühlen, über die Straße zu laufen, ohne auf den Verkehr zu achten. Dies gilt besonders für Kinder. Sie sind oft noch nicht in der Lage, gefährliche Situationen zu erkennen und einzuordnen. Der ADAC empfiehlt Eltern, das Spiel mit ihren Kindern gemeinsam auszuprobieren und auf Gefahren hinzuweisen.

Doch nicht nur Kinder sind gefährdet. In den USA, wo „Pokémon Go“ schon seit einiger Zeit gespielt wird, kam es inzwischen zu dramatischen Zwischenfällen. So wendeten Autofahrer auf Autobahnen, um eines der Monster habhaft zu werden. Andere blieben mitten auf Landstraßen stehen, weil plötzlich ein Pokémon auf dem Armaturenbrett auftauchte. Motorradfahrer wurden von der Polizei gestoppt, weil sie das Spiel auf dem am Lenker montierten Handy verfolgt hatten.

Tierhasser übergießen diesen Hund mit Brandbeschleuniger - doch ein Mensch schaut nicht weg

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14 Kommentare

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SCHEINWELT

Gesenkten Blickes geht man heute,
- zumindest ziemlich viele Leute -
kein Blick für Umwelt und Verkehr,
das Smartphone fesselt alle sehr.

Den Blick nicht vom Display genommen,
ist mancher schon zu Tod gekommen,
der chattete grad intensiv,
und dabei vor ein Auto lief.

Smombies nennen wir die Armen,
ihrer tun wir uns erbarmen,
dass sie nicht in ihr Unglück trampeln,
gibt es jetzt schon Bodenampeln.

So müssen sie den Blick nicht heben,
um weit're Tage zu erleben,
und seh'n, auch wenn der Kopf geneigt,
ob rot, ob grün die Ampel zeigt.

In Asien gibt es auch Kulturen,
die bieten separate Spuren,
Smombies zu helfen, diesen allen,
damit sie nicht zusammenprallen.

Man sieht auch öfter junge Pärchen,
und denkt: 'verliebt, als sei's im Märchen',
bis sie sich letztlich niederlassen,
und dann sofort zum Handy fassen.

Statt miteinander jetzt zu reden,
sind Fremdkontakte stets von Nöten,
man muss ja seh'n, zu allen Zeiten,
was and're Freunde grad so treiben.

Und trifft man sich im Freundeskreise,
erlebt man's oft in gleicher Weise,
hat jeder seinen Platz belegt,
wirds Handy auf den Tisch gelegt.

Denn das ist wichtig, kaum zu fassen,
man könnt' ja irgend was verpassen.
Des Treffens eigentlicher Sinn,
ist so aufgrund der Handys hin.

Und bald, ist's auch nicht unser Wille,
gibt's auch noch die mit VR-Brille,
die leben ganz in fremden Welten,
wo uns're Regeln nicht mehr gelten.

Erschaffen sich dann Avatare,
das ist für sie das einzig Wahre,
Geschöpfe ohne eig'nen Willen,
an denen sie ihr Ego stillen.

Erscheinen die erst öffentlich,
wird's für die andern fürchterlich,
weil nicht davon ist auszugeh'n,
dass diese Leut' uns noch versteh'n.

Denn die sind geistig nicht zugegen,
weil sie in höh'ren Sphären schweben,
man fragt sich, 'warum frönen die,
der Virtual Reality?'

Weils Leben doch, genau geseh'n,
in Wirklichkeit ist wunderschön,
und man genießt's auf jeden Fall,
mehr analog als digital!

Udo Seibold, Mai 2016

(Smombie = Kombination aus Smartphone und Zombie)
  • 14.07.2016, 23:34 Uhr
  • 1
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Sollte ich einen verunfallten Pokemonspieler als Ersthelfer treffen, werde ich ihm/ Ihr meine Geflügelschere leihen dann kann er/ sie sich selber
den Daumen der Führungshand abschneiden. Ich werde das dann abbinden und Ihm zum Arzt bringen.
Sollte er sich weigern mach ich das selbst! Sorry so etwas hat im Strassenverkehr nichts zu suchen.
Irgendwo ist Schluss!!! Damit keine Irrtümer aufkommen, ich zocke Battlefield seit vielen Jahren auf dem PC.
  • 14.07.2016, 20:17 Uhr
  • 0
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und ich habe es satt dass jedesmal darunter ein Video angezeigt wird von gequälten Tieren. Es ist schlimm aber ich kann leider nichts daran ändern
  • 14.07.2016, 16:58 Uhr
  • 1
die bringen immer neuen sch....raus..
  • 14.07.2016, 17:01 Uhr
  • 1
allerdings
  • 14.07.2016, 17:02 Uhr
  • 0
jetzt wird eh schon zu viel zeit am pc verbracht...
  • 14.07.2016, 17:03 Uhr
  • 1
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Die volle Verantwortung liegt beim Anwender oder Nutzer ... und sonst nirgendwo
  • 14.07.2016, 16:32 Uhr
  • 0
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...wunderbare Sache!Man kann so ungehindert noch mehr Leute über den Tisch ziehen-ausrauben ohne das sie irgendwas mitbekommen!!Klasse!!!
  • 14.07.2016, 16:26 Uhr
  • 0
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Peter Leopold
Wenn mir Jemand mit gesenktem Blick auf´s Display entgegen kommt, wünsche ich ihm, dass er eine Handyversicherung hat. ICH mache ihm nicht Platz und wenn der gegen mich läuft, ist das sein Problem.
  • 14.07.2016, 16:23 Uhr
  • 2
  • 14.07.2016, 16:30 Uhr
  • 0
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nachdem gestern einer der Azubis einen in meinem Büro gefunden hat, bin ich da sehr skeptisch geworden
  • 14.07.2016, 14:04 Uhr
  • 0
nun sind die Koordinaten des Büros in USA, China und Russland gespeichert !! die Bilder helfen den Gangstern, sich ein Bild zu machen, sehen den Tresor...... und rauben ihn aus, bevor man drei zählen kann............
  • 14.07.2016, 16:33 Uhr
  • 0
lach, das sind die sowieso, arbeite ja bei einer US Firma, da sind wir NSA überwacht
  • 14.07.2016, 17:56 Uhr
  • 0
und.... heute schon mal den Tresor geöffnet,
und nachgesehen ob noch alles da ist ???
  • 15.07.2016, 13:19 Uhr
  • 0
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