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Der neue Fiat Panda: Raus aus der Kiste

Der neue Fiat Panda: Raus aus der Kiste

Wolfgang Stegers
16.03.2012, 11:56 Uhr
Beitrag von Wolfgang Stegers

Die Überraschung war perfekt. Der Fiat Panda Allrad gehört im letzten Jahr zu jenen Oldtimern mit dem höchsten Wertzuwachs von über 80 Prozent, gefolgt vom Citroen 2 CV . „Ente“ und „tolle Kiste“ sind bei den Freunden alter Autos extrem beliebt. Heute zaubern diese Kleinwagen vor roter Ampel vielen ein Lächeln auf die Lippen. Mittlerweile sind die ehemaligen Massenprodukte rar geworden und ihre Formen ausgestorben. Vor allem der Panda hat sich von dem Kubus-Design des quadratisch, praktisch gut verabschiedet und ist in seiner neuesten Auflage ein richtig erwachsenes Automobil geworden, das am wenigsten belächelt werden will. Seine Rundungen lassen ihn sexy erscheinen Die Rundungen machen den neuen Panda sympathisch. Sein intelligentes Raumkonzept - mit der höchst möglichen Ausnutzung jeden Kubikzentimeters -, haben die Ingenieure beibehalten. Die „tolle Kiste“ ist rund geschliffen und da Rundungen als sexy gelten, hat der Panda die Strenge des rechten Winkels verloren und passt sich den bionischen Formen der Natur an. Damit einher geht auch das Größenwachstum, minimal zwar, aber mit 3,65 Meter Länge und 1,64 Meter Breite gehört der Panda nach wie vor zu den Kleinen, die mit viel Raum protzen. Bis auf knapp 900 Liter lässt sich das Ladevolumensteigern, wird das pfiffige Sitzkonzept ausgereizt. Aber schon die verschiebbare Rückbank lässt die Wahl zwischen mehr Beinfreiheit für die Fondpassagiere oder den Kofferraum (225 – 260 l) zu. Für Krimskrams bieten sich ein Dutzend (genau 14) Ablagen an. Lockangebot für 9.980 Euro Bei den Preisen schlägt Fiat die bei europäischen Automobilherstellern übliche Strategie ein: Sonderausstattungen kosten und katapultieren selbst Kleinwagen in ungeahnte Höhen. Das Lockangebot für den Panda liegt bei unter zehntausend Euro,. Mit 13.000 muss aber derjenige rechnen, der sich für die Lounge Ausstattung entscheidet. Dann kommt er in den Genuss von klima- und Audioanlage, elektrische Spiegelverstellung und der Annehmlichkeiten mehr, die man als normal empfindet. Dazu gehört auch als Sicherheitsfeature die elektronische Stabilitätskontrolle ESP, für Neukonstruktionen gesetzlich vorgeschrieben. Der Panda aber nutzt die Plattform des Fiat 500, die bereits vor fünf Jahren eingeführt wurde. 300 oder 500 Euro Aufpreis kostet das ESP. Im höheren Preis ist die City-Notbremsfunktion integriert. Als Kurzstrecken-Fahrzeug erscheint der praktische Lademeister ideal, auf große Tour wird er eher mit seinen jungen Besitzern gehen und sie sicher in seine Heimat fahren, dort wo die Zitronen blühen und er gebaut wird. Gefertigt wird der Fiat Panda jetzt im süditalienischen Werk Pomigliano bei Neapel. Der Panda in Zahlen Fiat Panda – Technische Daten: Fünftüriger, fünfsitziger Kleinwagen, Länge 3,65 m, Breite 1,64 m, Höhe 1,55 m, Radstand 2,30 m, Preis ab 9.990 Euro 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner, 51 kW/69 PS, 102 Nm bei 3.000 U/min, Vmax 164 km/h, 0-100 km/h in 14,2 s, 5,2 l/100 km, 120 g CO2/km. 0.9 Twin Air: 0,9-Liter-Zweizylinder-Turbo-Benziner, 63 kW/85 PS, 145 Nm bei 1.800 U/min, Vmax 177 km/h, 0-100 km/h in 11,9 s, 4,2 l/100 km, 99 g CO2/km. 1.3 Multijet: 1,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel, 55 kW/75 PS, 190 Nm bei 1.500 U/min, Vmax 168 km/h, 0-100 km/h in 12,8 s, 3,9 l/100 km, 104 g CO2/km

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