wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Tornado und extreme Unwetter: Bahn stellt Verkehr im Norden Deutschlands ein

Tornado und extreme Unwetter: Bahn stellt Verkehr im Norden Deutschlands ein

News Team
22.06.2017, 15:23 Uhr
Beitrag von News Team

Eine Extremwetterlage hat Deutschland im Griff. Jetzt ist ein erster Tornado gesichtet worden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes tobte er etwa 10 Kilometer vom Zentrum entfernt in südwestlicher Richtung. Die Situation ist dort so heftig, dass nun auch die Deutsche Bahn reagiert.

So stellt das Unternehmen den Zugverkehr im Norden ein. Auf der Strecke Richtung Lüneburg krachte einBaum in die Oberleitung. Züge in diese Richtung werden bis mindestens 16.30 Uhr zurückgehalten. Auch die Fernverbindungen nach Hamburg Hannover und Bremen ruhen!

#nofilter #wolkenwellen #über #bursped #tornado #hamburg

A post shared by Bursped Gruppe (@bursped) on


Die Hitzewelle erreicht heute ihren ersten Höhepunkt. Im Südwesten erwarten wir Temperaturen bis 35 Grad. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern im Norden und in der Mitte des Landes. Denn heute greift von Westen her eine Tiefdruckrinne auf Deutschland über, wodurch die Gewitterneigung stark ansteigt. Später am Tag kann es auch im Osten gewaltig krachen. Auch für die Hauptstadt Berlin gilt eine Warnung.

Zwischen 12 und 14 Uhr gilt an diesem 22. Juni eine amtliche UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER mit ORKANBÖEN, HEFTIGEM STARKREGEN und HAGEL


Betroffen davon sind weite Teile Norddeutschlands, wie diese Karte zeigt.

Aktuell ziehen von der Nordsee her Gewitter nach Schleswig-Holstein, später eventuell auch noch in den Hamburger Raum und in das nordöstliche Niedersachsen. Dabei ist innerhalb der Gewitter mit Starkregen und Sturmböen zu rechnen, vereinzelt kann auch kleinkörniger Hagel auftreten. Lokal eng begrenzt kann es auch unwetterartige Erscheinungen geben mit Starkregen mehr als 25 mm in kurzer Zeit und Hagel über 2 cm Korngröße.

Bis mittags kommen die Gewitter allmählich südostwärts voran und greifen auch auf Mecklenburg-Vorpommern, das nördliche Sachsen-Anhalt und eventuell noch auf Nordbrandenburg über. Dabei steigt auch das Unwetterpotential an, vor allem bzgl. Starkregens und Hagels.

Vorabwarnungen für den heutigen Tag und die kommende Nacht gelten für die gesamte Mitte Deutschlands bis weit in den Süden hinein, wie der schraffierte Bereich dieser DWD-Karte zeigt.

VORABWARNUNG: In weiten Teilen des Landes ab den Mittagsstunden Gefahr schwerer Gewitter mit Hagel bis 5 cm, Starkregen mit mehr als 25 mm in kurzer Zeit und schweren Sturm- bis hin zu Orkanböen (100 bis über 120 km/h).

Nach Osten zu auch leicht erhöhtes Tornadopotenzial.

Ab dem frühen Nachmittag entwickeln sich dann auch über den westlichen und mittleren Landesteilen Gewitter, die sich rasch nordostwärts ausweiten und in etwa südost- bis ostwärts ziehen. Auch im Nordwesten bildet sich voraussichtlich am späten Nachmittag eine Gewitterlinie, die sich ebenfalls rasch ostwärts verlagert. Diese Gewitter weisen insbesondere nach Osten zu ein hohes Unwetterpotenzial auf. Dabei kann lokal eng begrenzt größerer Hagel mit Korngröße über 3 cm, ganz vereinzelt auch über 5 cm auftreten. Zudem muss innerhalb der Gewitter recht verbreitet mit Sturmböen, punktuell aber auch mit Orkanböen bis 120 km/h aus West gerechnet werden. Ein leicht erhöhtes Potenzial für Tornados besteht vor allem in den östlichen Landesteilen.

VIDEO: Diese Fehler können dich bei Gewitter das Leben kosten


Im Süden sind die Gewitter seltener, einzelne kräftige Gewitter beschränken sich vornehmlich aus Bergland. Es besteht im Süden und Südwesten weiterhin eine starke Wärmebelastung und im Südwesten ist mit erhöhter UV Intensität zu rechnen (violette Hitze und UV-Warnungen in der Karte).

In der Nacht zum Freitag gibt es insbesondere in der Osthälfte, anfangs auch noch in den mittleren Landesteilen weitere Gewitter, wobei nach wie vor - vor allem in der ersten Nachthälfte - lokal eng begrenzt mit unwetterartigen Erscheinungen, insbesondere mit schweren Sturmböen bis hin zu Orkanböen.
Im Süden entwickeln sich ebenfalls einzelne Gewitter, auch dort können lokal eng begrenzt Unwetter mit Starkregen über 30 mm in kurzer Zeit und größerem Hagel auftreten, vereinzelt auch mit Böen über 100 km/h.
Im Westen und Nordwesten sowie in der Mitte beruhigt sich die Situation im Laufe der Nacht recht rasch.

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren