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Tod dem Verbrennungsmotor? Nein, er lebe hoch. Ein dreifach Hoch!

Tod dem Verbrennungsmotor? Nein, er lebe hoch. Ein dreifach Hoch!

Wolfgang Stegers
22.08.2017, 13:12 Uhr
Beitrag von Wolfgang Stegers

Für manche Politiker und Regierungen kann es nicht schnell genug gehen. Offenbar beteiligen sie sich an einem Wettlauf, den Verbrennungsmotor möglichst schnell abzuschaffen. Diesel und Benziner sollen dann in 20, 15, 12 Jahren verboten sein. Ohne Rücksicht auf Verlust, komme was wolle. Das batteriegetriebene Elektroauto vor Augen und das klimaschädigende Kohlendioxid, CO2, im Hinterkopf soll die Mobilitätswende geschafft werden.

C02-neutrale Otto- und Dieselmotoren

Derweilen arbeiten Wissenschaftler längst an dem CO2-neutralen Verbrennungsmotor. Er benötigt nicht die herkömmlichen Treibstoffe der Mineralölindustrie sondern wird mit synthetischen Kraftstoffen befeuert. Sie heißen eFuels und werden aus elektrischem Strom gewonnen. Die Idee dabei, der überschüssige Strom von Windkraftwerken wird genutzt. Hinzukommt Kohlendioxid, das als Rohstoff für die Herstellung des synthetischen Benzins oder Diesels benötigt wird. So können synthetische Kraftstoffe einen großen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßs leisten und die Klimaerwärmung dämpfen.

Schädliches Klimagas als gesuchter Rohstoff

Wie groß dieser Beitrag allein im Bestand der europäischen Personenwagen wäre, haben Experten der Firma Bosch errechnet: Bis 2050 könnte der konsequente Einsatz von synthetischen Kraftstoffen bis zu 2.800.000.000.000 Kilogramm CO2 (= 2,8 Gigatonnen) einsparen. Das entspricht der dreifachen Menge des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes von Deutschland im Jahr 2016.

Batterie-elektrische Fahrzeuge führen in eine Sackgasse

„Um die künftigen Klimaziele zu erreichen, braucht es neben der Elektromobilität weitere intelligente Lösungen“, sagt Boschchef Volkmar Denner. Denn selbst wenn alle Autos eines Tages rein elektrisch fahren: Flugzeuge, Schiffe und selbst Lkw werden auch zukünftig überwiegend mit flüssigem Sprit angetrieben. CO2-neutrale Verbrennungsmotoren, die mit synthetischen Kraftstoffen betrieben werden, sind deshalb ein vielversprechender weiterer Pfad – und zwar auch im Pkw. Hinzu kommt, dass synthetische Kraftstoffe so designt werden können, dass sie praktisch rußfrei verbrennen. Damit lassen sich die Kosten der Abgasnachbehandlung reduzieren.

Wie werden synthetische Kraftstoffe hergestellt?

eFuels werden ausschließlich mit erneuerbaren Energien hergestellt, indem aus Wasser zunächst Wasserstoff produziert wird. Für einen flüssigen Kraftstoff wird nun noch Kohlenstoff benötigt. Dieser kann aus Industrieprozessen oder sogar mit Filtern aus der Luft gewonnen werden. Aus CO2 und H2 gewinnt man anschließend den synthetischen Kraftstoff – also Benzin, Diesel, Gas oder auch Kerosin.

Wie teuer wird der Kraftstoff sein?

Noch ist die Herstellung von synthetischen Kraftstoffen mit Hilfe der Fischer-Tropsch-Synthese aufwendig und teuer. Doch ein Markthochlauf der Produktion sowie eine günstige Preisentwicklung beim Strompreis könnten dafür sorgen, dass synthetisch erzeugte Kraftstoffe deutlich günstiger werden. Langfristig sind nach aktuellen Studien reine Kraftstoffkosten von 1,00 bis 1,40 Euro pro Liter realisierbar, allerdings ohne Steuern, wie Mineralöl- oder Mehrwertsteuer.

Was unterscheidet eFuels von Biokraftstoffen?

Anders als bei Biokraftstoffen gibt es bei synthetischen Kraftstoffen nicht die Abwägung zwischen Tank und Teller. Mit erneuerbarem Strom lassen sich eFuels zudem ohne die bei Biokraftstoffen zu erwartende Mengenbegrenzung - bspw. durch begrenzte Anbauflächen – herstellen.

Klimaneutral und vielfältig einsetzbar

Technisch ist es schon heute möglich, synthetische Kraftstoffe herzustellen. Wenn der Strom, der dafür eingesetzt wird, regenerativ – und damit CO2-frei – gewonnen wird, sind diese Kraftstoffe klimaneutral und vielseitig verwendbar. Mit dem Ausgangsstoff H2 können Brennstoffzellen betrieben werden, mit weiter verarbeiteten Kraftstoffen auch Verbrennungsmotoren oder Flugzeugturbinen.

Selbst Oldtimer vertragen SynFuel

Für synthetischen Diesel, Benzin und Gas erfolgen derzeit erste Industrialisierungen in Pilotprojekten in Norwegen und Deutschland. Dazu kommt: Weil sie mit der bisherigen Infrastruktur und Motorengeneration kompatibel sind, wirken synthetische Kraftstoffe direkt im Bestand und damit deutlich schneller als eine Flottenerneuerung durch Elektrofahrzeuge. Auch für Fahrer älterer Fahrzeuge würde sich nichts ändern: Denn synthetisch erstelltes Benzin bringt selbst einen Oldtimer zum Fahren – es bleibt von den chemischen Strukturen und grundsätzlichen Eigenschaften nach wie vor Benzin.

26 Kommentare

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Die ganze Richtung, der individuelle Autoverkehr, ist die Sackgasse. Die Vergiftung der Atemluft, das Vegetationssterben, die Erwärmung der Erdatmosphäre, aber auch die Verstopfung von Straßen und Autobahnen, die vielen Unfälle mit entsprechenden Schäden an menschlicher Gesundheit, Todesfällen und Sachschäden.
Es braucht intelligente und saubere Gesamtlösungen, bei der der Verkehr als das begriffen wird, was er ist, nämlich ein kollektives Gesamtsystem, das nicht individualisiert und damit chaotisiert werden darf. Die Ideologie von der individuellen totalen Reisefreiheit der 50er Jahre hat in die Irre und ins ökologische Chaos geführt. Da nützt es jetzt auch nichts mehr, technisch herumzutüfteln, um hektisch eine Alternative zum zu Ende gehenden Erdöl zu finden, die angeblich sauber ist, und in 5 Jahren stellt sich dann heraus, dass die neuen Brennstoffe noch viel schlimmer sind als die alten. In die Bahn muss viel mehr investiert werden, um sie zu modernisieren und attraktiver zu machen, im Moment wird sie doch bewusst an die Wand gefahren, damit sie keine Konkurrenz zum Auto werden kann. Der Flugverkehr ist auf das Notwendige einzuschränken, die Billig-Flüge und der
Massentourismus einzuschränken. Und vor allem, die LKW´s müssen von der Straße verschwinden. Die Güter gehören auf die Schiene. Aber solange die Autoindustrie dieses Land so im Griff hat, wird es weiter darum gehen, Autos und Autos und Autos zu verkaufen, und damit die Ideologie der totalen Reisefreiheit auf Kosten der Umwelt und damit der menschlichen Lebenswelt.
  • 23.08.2017, 13:22 Uhr
  • 0
Danke für diesen Beitrag. Du hast im wesentlichen das ausgedrückt was ich schon seit langer Zeit denke.
Meiner Meinung nach müssen wir uns ganz eindeutig vom Individualverkehr weitestgehend verabschieden. Nur all dies, was Du aufgeführt hast, wird nicht fruchten, eher wirst Du dafür gesteinigt.
  • 23.08.2017, 22:00 Uhr
  • 1
..Die Güter gehören auf die Schiene. ....
Sollen noch mehr Dieselloks unterwegs sein ? Nicht mal 60 % des Schienennetzes der DB ist elektrifiziert, hinzukommen tausende Kilometer privater Schienennetze, die ebenfalls nicht elektrifiziert sind. Die Motoren der Dieselloks arbeiten überwiegend nach dem Vorkammersystem, d.h. 1 Lok stößt mehr Schadstoffe aus, als 100 moderne LKW`s

Die Historie belegt übrigens, dass erst durch den Individualverkehr Entwicklung und Fortschritt entstehen konnten. Den Individualverkehr zu "kastrieren" wäre ein Schritt ins Mittelalter.
  • 24.08.2017, 12:40 Uhr
  • 0
Ich glaube, jetzt wird deutlich, warum in die Bahn viel mehr investiert werden muss. Und du willst mir auch nicht weismachen, dass auf den Straßen und Autobahnen nur moderne LKW´s unterwegs sind. Wie die leider viel zu seltenen Polizeikontrollen ergeben, sind viel zu oft veraltete "Stinkbomben" mit technischen Mängeln unterwegs, und die vielen Unfälle sprechen für sich. Man braucht nur mal auf einer der vielbefahrenen Autobahnen in Deutschland unterwegs zu sein, um den LKW-Horror mitzukriegen.
Die ständigen schlimmen Unfälle, in die LKW´s und leider auch zunehmend Reisebusse mit vielen Todesopfern verwickelt sind, zeigt, wie unsicher die Straßen und der Individualverkehr sind.
Hier werden Jahr für Jahr hunderte von Toten in Kauf genommen, nur um nicht die heilige Kuh der Deutschen, den individuellen Autoverkehr, stark einzuschränken zugunsten kollektiver Verkehrssysteme wie dem Schienenverkehr.
Natürlich gehören die Güter auf die Schiene, dort werden sie sicherer, sauberer und mit weniger Energiekosten transportiert. Und das , was du von Schadstoffausstoß von Bahn und LKWs behauptest, stimmt umgekehrt. Eine moderne Lok stößt viel weniger Schadstoffe aus 100 Stinker auf der Autobahn.
Auch dein Verweis auf die Historie stimmt so nicht. In den USA hat erst der Bau der Eisenbahn von Ost nach West das Land verkehrsmäßig erschlossen. Da gab es noch so gut wie
keinen Individualverkehr. Das gleiche gilt für Russland mit dem Bau der Transsibirischen Eisenbahn.
Der hemmungslose Individualverkehr hat sich längst als böse Falle erwiesen und es bedarf dringend neuer, moderner und kollektiver Verkehrssysteme, auch um die ökologische Katastrophe, die der Verbrennungsmotor angerichtet hat, noch abzuwenden
  • 24.08.2017, 13:28 Uhr
  • 0
Nachtrag: Die von vielen Deutschen als heile Urlaubswelt bewunderte Schweiz ist nicht von ungefährlich ökologisch viel intakter als der große Nachbar Deutschland. Sie investiert viel mehr in das Verkehrsmittel Bahn und unterbindet die stinkende LKW-Karawane durch ihr Land.
Die müssen nämlich in der Schweiz auf die Schiene. Ihnen ist die Natur ihres Landes "heilig".
Warum eifern wir nicht der Schweiz in ökologischer Hinsicht nach?
Antwort: Unser Land befindet sich im fest "Würgegriff" der Autoindustrie.
  • 24.08.2017, 13:43 Uhr
  • 0
1. Die Schwerlastwagen in Deutschland haben ein recht geringes Durchschnittsalter, und entsprechen überwiegend der EURO 6 Norm. Die Maut ist u.a. von der Schadstoffklasse anhängig, mit "alten" LKW`s ist man da nicht wettbewerbsfähig. In der Relation zur Leistung haben die modernen LKW`s einen geringeren Schadstoffausstoß als Diesel-PKW´`s
Die beanstandeten LKW`s sind überwiegend nicht in D zugelassen, da es hier eine recht enge , alle 6 Monate, Überprüfung durch den TÜV vorgeschrieben ist. Die Unfälle überwiegend durch die Überlastung des Strassennetzes, was Jahrzehnte sträflich vernachlässigt wurde.
2. Der Schwerlastverkehr hat sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt, nicht nur durch Grenzöffnung der Ostblockstaaten.
3. Beschäftige dich mal mit der Motorentechnik von Dieselloks : Sie besitzen einen ähnlich hohen Schadstoffausstoß wie Kreuzfahrtschiffe. Konstruktionsbedingt.
4. Ja sicher, und die Energie für die E-Loks wird ja durch "saubere" Kohlekraftwerke produziert.
5. Dein Hinweis zu den USA ist , gelinde gesagt , Schwachsinn. Logisch dass dort zunächst kein Individualverkehr vorhanden war, schlichtweg weil dort keine Menschen gelebt haben. Zumal dort ganz andere geographische Verhältnisse vorzufinden sind.
6. Dein Nachtrag Schweiz : Fast 90 % des Schwerlastverkehrs ist Transit und es gelten andere Abmessungen.
7. Die Bahn wäre aktuell nicht mal in der Lage auch nur 10 % des Schwerlastverkehrs zu übernehmen. Zumal die Kosten der Güter explodieren würden : mehrfaches Umladen, andere, aufwändigere Verpackung , lange Laufzeiten etc. etc. etc. Und letztendlich würde man auf den letzten Metern eh wieder ein LKW benötigen. Oder hast du vor deiner Tür einen Schienenanschluss ?

Und die ganze Debatte : Merkwürdig, dass die Grenzwerte am Arbeitsplatz hundertfach über derer im Freien gesetzlich erlaubt sind. Alles nur Wahlpropaganda.

Der Individualverkehr wird sich in den nächsten Jahren massivst ändern, Stichwort autonomes Fahren, aber insgesamt ist die Technik zur Umstellung auf E-Motoren noch nicht so weit.
  • 24.08.2017, 14:12 Uhr
  • 1
Du selbst lieferst ständig die richtigen Argumente für die Notwendigkeit großer Investitionen in den Bahnverkehr.
"Unfälle überwiegend durch die Belastung des Straßen-netzes." " Der Schwerlastverkehr hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt" etc. Gerade deshalb gehört er auf die Schiene, die wir um ein Vielfaches ausbauen müssen.
Das, was du über die Kostenexplosion des Warenverkehrs durch Transport auf der Schiene sagst, ist leicht zu widerlegen.
De facto wird der Transportverkehr auf der Straße subventioniert. Die immensen ökologischen Folgeschäden durch den LKW Verkehr müssen von den Transportfirmen nicht bezahlt werden. Dadurch können sie durch konkurrenzlos niedrige Transportkosten zu Billigpreisen transportieren, und es werden ständig Waren transportiert, deren Transport gar nicht notwendig wäre, wie z.B. bayrischer Joghurt ins Rheinland, obwohl dort mehr als genug Joghurt produziert wird, der dann wiederum nach Bayern oder Norddeutschland gekarrt wird. Die wahren Kosten werden dann auf die Allgemeinheit abgewälzt. Müssten die Transportfirmen die von ihnen verursachten wahren Kosten selber zahlen, so wäre die Bahn jetzt schon viel günstiger. Über die Feinstaubbelastung durch den LKW-Verkehr in den Städten haben wir noch gar nicht gesprochen Sie überschreitet in vielen deutschen Städten die Höchstgrenze trotz deines vielgelobten TÜV´s um ein Vielfaches. Das wird alles so hingenommen, ohne dass es zu notwendigen Fahrverboten kommt.
Es handelt sich hier um kein Kavaliersdelikt, sondern gefährdet die Gesundheit der Menschen, die in der Stadt wohnen, besonders übrigens die unserer Kinder, aber das scheint die zahlreichen Auto-Befürworter nicht besonders zu kümmern, ist ihr "liebstes Kind" doch das Auto.
Auch war der Tüv offensichtlich nicht in der Lage, den Millionenbetrug der deutschen Autoindustrie durch Betrugs-Software zu unterbinden. So leicht ist er auszutricksen.
Und zum Schluss.
Deine Äußerung: " Die Historie belegt übrigens, dass erst durch den Individualverkehr Entwicklung und Fortschritt entstehen konnten" halte ich für kompletten Unsinn. Erst durch die Erschließung großer geografischer Räume in den USA, in Russland und anderen wirtschaftlichen Großmächten durch den Bau der Eisenbahn ebenso so wie den systematischen Ausbau des Schiffsverkehrs zwischen den Kontinenten Europa, Amerika, Asien, Australien und Afrika konnte die Wirtschaft einen großen Aufschwung nehmen. Das gleiche gilt für die Flugverbindungen. Diese 3 Verkehrssysteme sind kollektiv, und gemessen daran ist der individuelle Autoverkehr in seiner Beteiligung am wirtschaftlichen Aufschwung marginal.
Aber er ist eben chaotisch und sehr schädlich. Deswegen gehört er eingedämmt und letztendlich abgeschafft.
  • 24.08.2017, 15:18 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer.
Zu den unterschiedlichen Grenzwerten am Arbeitsplatz und im Freien nur soviel. Ich habe heute morgen dazu in einem Interview die Begründung von einem Arbeitsmediziner gehört. Er begründete dies damit, daß die Menschen diesen hören Werten am Arbeitsplatz keine 24 Stunden, sondern im Höchstfall nur 8 Stunden ausgesetzt sind. Dies dazu. Und warum hälst Du diese Diskussion eigentlioch für Wahlpropaganda?
Und nun zum Grundsätzlichen.
Ich bin schon lange der Meinung, daß wir einen grundsätzlichen Wandel in unser Gesellschaft brauchen. Einen Wandel, der alle Bereiche der Wirtschaft einbezieht, in der Logistik, im Städtebau, im Konsum im Grunde bei jedem Einzelnen.
Als erstes muß ein Großteil der Güter von der Strasse weg auf die Schiene. Die Bahn muß endlich besser aufgestellt werden, damit die Waren in großem Umfang über weite Strecken befördert werden und LKW nur noch im nahen Umfeld eingesetzt werden müssen.
Der PKW-Verkehr muß aus den Städten endlich raus, de die Städte sind für die Menschen da und nicht für die Autos. Das bedeutet, daß die Verkehrsplaner endlich umdenken müssen, und auch die Politiker. Wir brauchen einen ÖPNV der die Städte und das Umland besser vernetzt, mit besseren Fahrplänen und einem einheilichen Tarif, den man für sozial Schwache vielleicht umsonst oder zumindest kostengünstiger anbieten kann. Die Zersiedelung der Landschaft muß endlich aufhören damit einhergehend die Versiegelung der Flächen, die immer mehr zunimmt. Dies bedingt aber das das Spekulantentum in den Städten endlich beendet wird, damit die Menschen sich wieder bezahlbare Wohnungen leisten können.
Wir brauchen nicht mehr Strassen weil es dann noch mehr Autos geben wird.
Und jeder einzelne muß auch endlich bereit sein etwas in seiner Einstellung zu ändern. Man muß nicht alles und jedes sofort und überall haben. Ich bin mir bewusst, daß dies möglicherweise bedeutet den Wohlstand ein bischen zurückzuschrauben.aber das wird keinen umbringen. Ich habe diesen Schritt vor 20 Jahren getan, allerdings wie ich zugeben muß, nicht aus diesen Gründen. Nein, mir wurde das Autofahren einfach stressig und finanziell habe ich es auch nicht mehr eingesehen.
Wenn nicht endlich umgesteuert wird, und zwar von jedem, dann sägen wir uns den Ast ab auf dem wir sitzen.
  • 24.08.2017, 22:04 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer mit den Grenzwerten ..dies ist eine Milchmädchenrechnung. Sicherlich ist man am Arbeitsplatz "nur" 8 Stunden derer ausgesetzt, aber wenn dieses 20 fach über dem Grenzwert der Straße liegt, kann man sich an 3 Fingern ausrechnen, wo , auf ein Jahr gerechnet, die Belastung höher ist. Die zulässige Belastung ist in 1 Jahr so viel, wie 17 Jahre auf der Straße.
Güterbeförderung: Die wenigsten wissen, dass die Güterbeförderung per Schiene mehr als doppelt so hoch wie per LKW in Bezug der Wegstrecke ist. D.H. die Beförderung per LKW erfolgt überwiegend im Nahbereich. Die durchschnittliche Wegstrecke per LKW lag z.B. 2010 bei 138 km , per Schiene 302 km.
Allerdings wurden im Beispieljahr 3406 Millionen Tonnen per LKW und nur 357 Millionen Tonnen per Bahn; fast 10 x soviel, aber überwiegend im Nahbereich.
Somit ist deine Forderung....damit die Waren in großem Umfang über weite Strecken befördert werden und LKW nur noch im nahen Umfeld eingesetzt werden müssen.....schon heute Realität. Ein Transport bei einer durchschnittlichen Entfernung von nur 138 km per Bahn wäre somit völlig unwirtschaftlich, besonders wenn man den Vor-und Nachlauf in Abzug bringt.

Der Anteil der Beförderungsleistung des PKW`s beträgt rund 76 % , der Bahn und Bus zusammen 14 % . Würden nur 20 % des PKW - Verkehr auf Bahn und Bus umgeschichtet, müsste die Kapazität von Bahn und Bus verdoppelt werden. Schon nur diese 20 % sind vollkommen utopisch.

wize.life-Nutzer in Amerika wurde die Eisenbahn hauptsächlich für den größten Genozid aller Zeiten missbraucht.
  • 25.08.2017, 12:30 Uhr
  • 0
Ich kann Walter Stein in jedem der angeführten Punkte nur zustimmen. Auch ich habe mein Auto abgeschafft, als ich es beruflich nicht mehr brauchte, und habe jetzt eine Seniorenmonatskarte für Bus und Bahn, mit der ich in der Woche in ganz Bonn fahren kann und am Wochenende in einer größeren Region bis zur Eifel und nach Köln und ich kann sogar einen Begleiter mitnehmen. Auch habe ich mir ein Klappfahrrad angeschafft, das ich in Bus und Bahn umsonst mitnehmen kann. Natürlich ist es nicht so bequem wie ein Auto, aber Bequemlichkeit ist nicht alles, und es gibt auch eine Verantwortung jedes Menschen für unsere natürliche Umwelt, und dafür leiste ich einen Beitrag, wenn ich aufs Auto verzichte. Außerdem tue ich durch das Fahrrad fahren etwas für meine körperliche Gesundheit und stoße keine giftigen Abgase aus, die andere einatmen müssen.
Einzig Artig
Im Moment leistet die Bahn längst nicht das, was sie leisten könnte. Ich halte das für eine sträfliche Unterlassung und es ist nicht schwer zu durchschauen, wem es nützt, wenn die Bahn bewußt an die Wand gefahren wird. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, in denen du die Uhr nach der Bahn stellen konntest. Heute ist es normal, wenn jeder zweite Zug Verspätung hat. Ich habe in den 70er Jahren in Spanien gewohnt und empfand die dortige Eisenbahn chaotisch im Vergleich zur Deutschen Bahn. Inzwischen ist es umgekehrt. In die spanischen Bahn ist sehr viel investiert worden, und sie ist ein pünktliches, bequemes und sicheres Verkehrsmittel geworden, während sich die Deutsche Bahn chaotisiert hat oder sollen wir sagen chaotisiert worden ist.
Zum Argument "größter Genozid aller Zeiten" sei gesagt.
Die weißen Kolonisatoren aus Europa haben überall Genozide angerichtet, in Nord und Südamerika, Afrika, Australien, Asien, Neuseeland. Das lag (und liegt immer noch) an ihrer rassistischen Herrenmenschenmentalität, die alle Menschen abwertet, die nicht so sind wie sie.
  • 25.08.2017, 14:32 Uhr
  • 0
Nachtrag:
Wir könne nur vage vermuten, wieviele Menschen durch den Schadstoffausstoß des Autoverkehrs ihr Leben verlieren infolge von Lungen - und Herz-Kreislauferkrankungen.
Die Zahl der direkten Verkehrstoten betrug auf Deutschlands Straßen in den letzten 2 Jahren 6338 Tote.
https://de.statista.com/statistik/da...natszahlen/
  • 25.08.2017, 16:48 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer Jedes Jahr kommen rund 10.000 Menschen bei Unfällen im Haushalt ums Leben.
Haushalte abschaffen ??
  • 25.08.2017, 18:35 Uhr
  • 0
Ich kenne den Gag, er ist aber recht billig!
Wir sollten schon die Sicherheit der Verkehrssystem Bahn und Auto vergleichen. Da schneidet das Auto viel schlechter ab. Auch Versuche mit dem selbstfahrenden Auto führen in die falsche Richtung. Man will auf Teufel-komm- raus den Individualverkehr erhalten, statt auf kollektive Systeme wie die Bahn zu setzen.
Nochmal: Machen wir es der Schweiz nach und bauen wir unsere Bahn zu einem modernen, sicheren, sauberen und leistungsfähigen Verkehrssystem aus. Es lohnt sich!
  • 25.08.2017, 18:57 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer

Dein Hinweis auf die Unfälle im Haushalt ist billig.
Das Problem bei den Stichoxiden, und auch beim Feinstaub ist, das diese Stoffe sehr tief in die Lunge eindringen und dort zu Entzündungen führen, die dann zu Krankheiten wie unter anderem Asthma und COPD führen.
Seit über zehn Jahren bin ich mit Lungenfachärzten in Kontakt, bedingt durch meine Frau, die alle drei Monate zur Kontrolle muß. Sie hat COPD (mach Dich mal selber schlau). Man kommt mit vielen Leuten so ins Gespräch, auch in Selbsthilfegruppen. Und alle bestätigen, auch die Ärzte, daß die Zunahme der Erkrankungen der Atemwege sich auf die schlechter werdende Luftqualität zurückführen lässt. Weist Du, der Lunge ist es Scheißegal woher dieser Mist kommt, den sie da einatmet.
Lungenärzte warnen schon seit Jahren vor den Gefahren der schlechter werdenden Luft, vor allem in den Städten. Und es sind auch immer mehr junge Menschen und Kinder betroffen.
Und da kommst Du mit so einem absolut billigen Vergleich. Ich hoffe für Dich das Du wenigstens gut Luft bekommst.

Außerdem muß ich Dir sagen, daß Du das Problem nicht verstanden hast.
Es geht hier nicht um irgendwelche Prozente, die irgendwer von A nach B mit irgendetwas transportiert. Es geht darum das diese ganze System des Wachstums der Wirtschaft auf den Prüfstand gehört, daß es nicht mehr so weitergehen kann wie bisher. Denk mal darüber nach.

Ich weiß ja nicht ob Du Kinder hast, aber findest Du es gerecht den Kindern und weiteren Generationen eine Welt zu hinterlassen, in der sie nicht mehr in Würde leben können?

Und ich geb Dir noch etwas mit auf den Weg, so zum Nachdenken.
Im GG steht im Artikel 2 Satz 2:

Jeder hat das Recht auf Leben und
körperliche Unversehrtheit.
  • 25.08.2017, 20:37 Uhr
  • 1
Ich werte nicht, für mich zählen Fakten.
Fast 90% der COPD-Fälle sind nachweislich durch Rauchen verursacht. Ich habe auch COPD, einzig durch das Rauchen, denn fast 25 Jahre bin ich zur See gefahren und auf dem Wasser gibt es kein Individualverkehr. Außerdem fast 15 Jahre auf Sumatra ( am Danau Toba See ) gelebt , damals gab es in dem Ort nur 1 Auto.
Sicherlich hat die Welt unbestreitbar eine zu hohe Umweltverschmutzung, insbesondere durch Schwefeldioxid.

5 Kohlekraftwerke produzieren mehr Schwefeldioxid als der gesamte Straßenverkehr in Deutschland. Unbestreitbar ist auch, dass die Umweltbelastung durch den Verkehr eine erhebliche Rolle spielt, aber, und DAS sollte man nicht vergessen, exorbitant zu anderen "Verschmutzern" sich in den letzten Jahrzehnten exorbitant verringert hat.
Das ursächliche Problem unserer Erde liegt aber inzwischen in der Überbevölkerung, die ungeheure Mengen Energie verbraucht. Jedoch ist Wachstum evolutionsbedingt und die Historie belegt, dass Regulatoren fehlen.

Zur Schweiz: In der Schweiz nutzen Personen- und Güterverkehr das gleiche Schienennetz. Z.Zeit ist die Kapazität am Limit, d.h. auch dort müssen neue Wege gefunden werden. In den großen Agglomerationen und auf den Hauptstrecken fahren heute so viele Züge, dass kaum noch ein zusätzlicher dazwischen Platz hat. Nahezu 100 % der Strecken sind Elektrifiziert , nicht so in Deutschland, besonders die Strecken der Güterbeförderung nicht. Lt. EU IIIA dürfen Dieselloks ( für neu ab 2007 gebaute Motoren ) 0,2 g/kWh Partikel ausstoßen, was umgerechnet dem fast 100 fachen eines modernen LKW Diesel entspricht. Ein Nachrüstung alter Loks besteht nicht.

Und wize.life-Nutzer es geht in der Notiz NICHT darum das diese ganze System des Wachstums der Wirtschaft auf den Prüfstand gehört, sondern, sieh Notiz, um "Tod dem Verbrennungsmotor? Nein, er lebe hoch. Ein dreifach Hoch!"
Wenn du über "diese ganze System des Wachstums der Wirtschaft auf den Prüfstand gehört" diskutieren möchtest, rate ich dir, eine entsprechende Notiz einzustellen, denn in dieser Notiz HIER geht es nicht mal ansatzweise um dieses Thema.
  • 26.08.2017, 15:08 Uhr
  • 0
Anscheinend verfügst Du nicht über die entsprechenden kognitiven Fähigkeiten, um das Gesamtproblem zu sehen. Zum einen spielt es keine Rolle wann man sich eine Erkrankung der Atemwege und wodurch geholt hat. Für diese Menschen ist nur wichtig, daß die Luft endlich besser wird und das die vorgegebenen Grenzwerte endlich eingehalten werden. Denn sonst machen Grenzwerte keinen Sinn.
Und wenn Du hier schon ein Loblied auf den Verbrennungsmotor singst, dann lass Dir sagen, daß Du sehr engstirnig denkst. Norwegen will ab 2030, England 2040 und Frankreich 2030 kein Autos mehr mit Verbrennungsmotor zulassen. Wenn die das wirklich machen wollen, dann sollte die Autoindustrie endlich anfangen andere Antriebsarten auf den Markt bringen.
Und irgendwann in naher Zukunft sind die Erdölquellen erschöpft, selbst die, bei denen es sich zur Zeit noch nicht lohnt zu Fördern weil es noch zu teuer ist. Aber selbst dann, wird der so gewonnene Treibstoff so teuer sein das es sich der Normalbürger nicht mehr leisten kann.
So und noch etwas. Das System des ewigen Wirtschaftswachstums gehört sehr wohl dazu. Die Autoindustrie bestimmt leider einen Großteil des Lebens in diesem Land und hat die Politik dermaßen fest im Griff das man schon fast an Erpressung denken kann, wenn von Seiten der Autolobby immer die Arbeitsplätze ins Feld geführt werden.
Der Verbrennungsmotor als solcher hat ausgedient, er weiß es nur noch nicht.
Aber Menschen wie Du sind wahrscheinlich nicht in der Lage über den Tellerrand zu schauen.
Dann bleib mal in Deiner Welt gefangen.
  • 26.08.2017, 20:50 Uhr
  • 1
  • 26.08.2017, 21:08 Uhr
  • 0
Dankeschön. Wünsch Dir noch einen schönen Abend und ein schönes Wocheneden
  • 26.08.2017, 21:11 Uhr
  • 0
Der Verbrennungsmotor ist z.Zeit noch alternativlos. Selbstverständlich wird es, wie schon immer, diesbezüglich Änderungen geben. Allerdings den Individualverkehr abschaffen zu wollen zeugt von der Unfähigkeit global zu denken. Die z.Zeit angebotenen Alternativen haben eine vernichtende Ökobilanz und gerade DIE zählt. Was nützt es, wenn zum Bau eines Elektroautos soviel Energie verbraucht wird, wie z.b. ein moderner Diesel incl. Herstellung und rund 120.000 km Fahrleistung, vorausgesetzt, das Akku würde überhaupt so lange halten. Dann erfolgt nie eine positive Ökobilanz. Gerade bei diesem Aspekt wird nicht über den Tellerrand geschaut.

Aber typisch für Unwissende, Fakten zählen, nicht irgendein Geschafel .

Dabei ist die Entsorgung verbrauchter Akkus völlig ungeklärt. Ist ja auch unerheblich, das machen ja Kinder ohne Sicherheitsmaßnahmen in Bangladesh .

Strom muss auch irgendwie produziert werden, den die Schweiz z.B. zu 40% mit Kernkraftwerken liefert. Diese Kernkraftwerke müssten schon gestern stillgelegt werden, denn sie hinterlassen für die nächsten hunderte Jahre ein nicht lösbares Problem der Endlagerung. Sollten E-Autos in diesem Maßstab gefordert werden, müsst die Leistung der Kernkraftwerke drastisch erhöht werden und ist somit eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Ziemlich engstirnig E-Autos zu fordern, die gerade in der Schweiz Atomkraftwerke unabdingbar machen werden. Aber daran zu denken ist der Tellerrand viel zu hoch.

Zum Umstieg der Elektromobilität müssten auch in Deutschland die Kapazitäten drastisch erhöht werden, es sei denn man kauft dreckigen Strom aus den Nachbarländern. Letztendlich unterliegt ALLES physikalischen Grenzen und der Strom wird unbezahlbar werden.

Nochmals : Fakten zählen und nicht irgendein Geschwafel.
  • 27.08.2017, 10:33 Uhr
  • 0
Weißt Du was ich Dir rate, trete doch dem Verband der deutschen Automobilindustrie bei und singe dort das hohe Lied des Verbrennungsmotors. M. Wissmann wird es bestimmt gerne hören.
Für mich, und ich betone es extra, für mich bist Du einfach zu dumm. Mehr hab ich nicht zu sagen.
  • 27.08.2017, 20:34 Uhr
  • 0
Einzig Artig,
für einen Seemann bist du erstaunlich "autoversessen", aber so ist der Durchschnittsdeutsche. Er bekommt als Spielzeug Autos und behält das von klein auf erworbene "erotische" Verhältnis ein Leben lang bei. Nicht von ungefähr sieht man
häufig die Karikatur vom deutschen Spießer, der am Wochenende liebevoll sein Auto wienert und streichelt, aber seine Ehefrau diesbezüglich ignoriert. Er sollte seine erotischen Anwandlungen lieber auf seine Ehefrau richten, dann bliebe uns "verkehrsmäßig" viel erspart!
Aber leider ist das Auto kein Spielzeug, sondern ist in der Summe längst zur Pest für unsere Umwelt geworden. Selbst der angeblich vom Deutschen so geliebte deutsche Wald wird gnadenlos in Grund und Boden gefahren. Förster klagen schon seit vielen Jahren, dass ein hoher Prozentsatz der Bäume in deutschen Wäldern krank sind und sterben müssen. Es geht aber nicht um den Wald alleine, es ist ein allgemeines Vegetationssterben im Gange, und die Wirkung der in der Atemluft vorhandenen Giftgase führt zu immer mehr Lungenerkrankungen bei den Menschen, wobei die Kinder natürlich besonders empfindlich reagieren.
Wie giftig die Autoabgase sind, merkt man dann, wenn sich Menschen das Leben nehmen, indem sie die Abgase ihres Autos ins Innere des Wagens leiten. Dieser Giftcocktail tötet zuverlässig in kurzer Zeit.
Nun zu unserem angeblich so großen Vorbild USA, das von uns in vielen Dingen schulmeisterlich belächelt wird. Dort gilt jedenfalls im Gegensatz zu uns der Verbraucherschutz. Dort ist es den Verbrauchern gelungen, gegen die betrügerische deutsche Auto-Mafia per Sammelklagen Entschädigungen in Milliardenhöhe durchzusetzen, während der deutsche Verbraucher in die Röhre gucken darf und gegen die geballte Automacht aus Autoindustrie und politischen Helfershelfern
alleine dasteht. Im Übrigen gelten in den USA viel schärfere Abgaswerte als bei uns. Offensichtlich nimmt dieses Land die Gesundheit ihrer Bürger wesentlich ernster als in unserem Land. Die hiesigen Politiker ignorieren dreist die verfassungsmäßigen Rechte der Bürger auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit. Statt sofort zu handeln, um die Bürger zu schützen, verschleppen sie radikalere Schritte wie Fahrverbote, denn sie können ja ihren "wahren Herrn", die Autoindustrie, nicht
verärgern.
Forderungen:
1. Sofortige Einhaltung der Schadstoff-Grenzwerte durch Fahrverbote.
2. Umrüstung der dreckigen Dieselfahrzeuge auf die schadstoffärmste Technologie auf Kosten der Auto-Industrie.
3. Sofortiger Ausbau der Deutschen Bahn zur modernen und sauberen Alternative für den LKW Verkehr, Güter auf die Schiene.
4. Verbot des Verbrennungsmotors nach Ablauf von 20 Jahren. Norwegen wird es schon 2030 tun, Frankreich und England wollen bald folgen.
5. Reduzierung des individuellen Autoverkehrs auf ein Minimum.Schnelle Entwicklung eines intelligenten, modernen, kollektiven und sauberen Verkehrssystems für die Menschen und unsere Umwelt und Bewilligung aller dazu notwendigen Investitionen.
  • 28.08.2017, 12:46 Uhr
  • 1
Da kannst du bei mir nix ausrichten : Ich besitze gar keinen PKW ! Aber typische Reaktion , wenn stichhaltige empirische Argumente fehlen. Kommt überwiegend von solchen Leuten, deren FS wegen Trunkenheit eingezogen wurde.
Diese überhaste Wende zum E-Motor ist ähnlich wie vor Jahren das Verbot von Glühlampen : Es wurde eine Technik forciert , die für die Umwelt nicht tragbar war, statt die Entwicklung der LED abzuwarten.
Mal Fakten: In D konnte die Belastung des Individualverkehrs innerhalb 25 Jahre nahezu um 70 % gesenkt werden; inzwischen beträgt dieser nicht mal 1/5 der Luftverschmutzung. Was vielfach "vergessen" wird: Auch E-Autos, Straßenbahnen etc. verursachen Feinstaub. Aber auch, dass zur Herstellung der Akkus seltene Erden sowie Lithium benötigt wird. Dieser Vorrat ist arg begrenzt. Nach dem heutigen Stand der Funde ließe sich damit nicht mal 0,01 % aller Fahrzeuge weltweit mit einem Akku bestücken. Zumal gerade in D entsprechende Infrastruktur fehlt: Hierzu reicht aber auch die vorhandene Strommenge nicht aus.
Die Bahn wird auch NIE eine vernünftige und wirtschaftliche Alternative zum LKW sein, dafür ist D viel zu klein. Selbst wenn, man verschiebt nur den Träger, aber der Energieverbrauch unterliegt physikalischen Gesetzen.
Übrigens Norwegen: Dort wurde er Kauf extrem gefördert, seit die Förderung eingestellt wurde, wurden praktisch keine E-Autos mehr verkauft , zumal die E-Autos ausschließlich 2. oder 3.Autos sind. Die Käufer waren überwiegend aus der Region Oslo, außerhalb wurde so gut wie kein Fahrzeug verkauft. Denn z.B. das meistverkaufte Fahrzeug, der Nissan Leaf kommt in den Wintermonaten auf eine max. Reichweite von nicht mal 80 km.
Frankreich "überlegt" ein Ausstieg bis zum Jahr 2040 ..DAS ist schon realistischer, alles andere ist blödes Gewäsch. Und Frankreich, hier Paris : Ohne den Individualverkehr stände die Stadt still: Der öffentliche Verkehr ist an seine Grenzen gestoßen, die Zugfolge ist ausgeschöpft und Paris gleicht eh schon einem Schweizer Käse.
Aber wize.life-Nutzer ist lass dir deine Träume : Träume sind Schäume.
  • 05.09.2017, 09:37 Uhr
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Ich kann die Wertigkeit deiner Aussagen nicht nachvollziehen, aber es klingt recht vernünftig.
Wie oft hat man uns schon vorgegaugelt, dass jetzt "die Lösung" gefunden wurde. Der Kat, der geregelte Kat, der Diesel wird sauber und leistugsstark, mit Kat mit Russpartikelfilter....
Ich weiß nicht was richtig ist, aber alleine das Elektroauto ist es sicher nicht, solange es keine Möglichkeit gibt auf Autobahnen und vielbefahrenen Bundesstraßen, kontaktlos (s. Rasieraparat, elektr.Zahnbürste...) während der Fahrt Energie nachzutanken oder zumindest zum Dahinrollen aus der Straße zu entnehmen.
Dazu kommt: Man versucht immer mehr Energie in die Akkus zu packen. Wie beim Handy, die manchmal einfach abbrennen. Und wie ist das beim "Stromer" beim Laden, beim belasten und vor allem beim Unfall?? Was ist wenn es einen Kutzschluss in den Batterien/Akkus gibt und die Kiste brennt???
Was werden für die Herstellung und den weiteren Austausch der Akkus (nach 5-7 Jahren sind die hinüber) für Rohstoffe verbraucht?
Sind die alle recycelbar und wenn was kostet das?
Was ist im Winter mit der Leistung der Akkus? Ich vermute 30% und mehr an Verlusten, ohne dass das Auto beheizt wird. Mach ich mir die E-Kiste über die Akkus mollig warm, am besten noch Fahrtbeginn, wo bin ich dann mit der Reichweite? Im Sommer ist es dann die Klimaanlage! Stop und Go, Stau, Umwege....während der Urlaubsfahrt...
Was ist wenn ihr zum Wintersport fahrt? Verluste durch Kälte, heizen im Auto, wie weit kommt ihr dann?
Und wenn wir dann alle elektrisch Fahren stellt man dann fest, dass wir "jetzt Elektrosmok haben".

Googelt doch mal nach "Ludwig Elsbett", und dann überlegt mal was man seit den 80ern hätte tun können, wenn man gewollt hätte?!
man = Automobilindustrie, die Regierung und die Ölkonzerne.
"Vernünftig ist das was bisher abgelaufen ist jedenfalls nicht"
  • 23.08.2017, 08:08 Uhr
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Wolfgang Stegers
Ohne jetzt im Ganzen auf die vielen Einzelnen Anregungen und Vorschläge einzugehen, die sicherlich bedacht werden müssen. Beim induktiven Laden etwa, wie wir es von der Elektrozahnbürste und bei manchen Handys bereits kennen, ist es nun leider so, dass die notwendigen Ströme so gültig sind, dass sie nicht auszuhalten sind - jeder Herzschrittmacher durchknallt, Kinder Schäden davontragen und der EMP - elektromagnetische Impuls so groß ist, dass die Elektronik im eigenen Fahrzeug und fremden Fahrzeugen so gewaltig ist, dass sie zerstört werden - zumindest aber nicht mehr störungsfrei arbeiten können. Solche starken elektromagnetischen Felder lassen sich kaum noch abschirmen.
  • 23.08.2017, 18:10 Uhr
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Ok seh ich ein, aber lies doch mal über Dr.HC Ludwig Elsbett, ich kannte ihn persönlich, da wir den gleichen Heimatort haben.
  • 23.08.2017, 19:06 Uhr
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Wolfgang Stegers
Ja danke für den Tip - ich habe selbst über ihn geschrieben und mit ihm auch telefoniert. Die Probleme des Elsbett-Motors sind aber leider seine Abgase, die fehlende Alltagstauglichkeit (Winterbetrieb, tiefe Temperaturen), die geringe Dynamik (daher von Eicher, später von Deutz als Traktormotor erprobt) und die deutlich höheren Herstellungskosten. Außerdem Treibstoff Rapsöl hat (Diskussion Tank oder Teller) keine ökologischen Vorteile, für den Boden aber Nachteile. Außerdem haben elektronische Gemischaufbereitung sowie Turboaufladung der Dieselmotoren die anfänglichen Vorteile des Elebettmotors mehr als wettgemacht. Aber danke für den Hinweis
  • 27.08.2017, 19:26 Uhr
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