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Vollsperrung auf der A1 - LKW-Fahrer stirbt eingeklemmt in Fahrerhaus

Vollsperrung auf der A1 - LKW-Fahrer stirbt eingeklemmt in Fahrerhaus

News Team
25.10.2017, 10:24 Uhr
Beitrag von News Team

Delmenhorst (ots) - A1/Cappeln. Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A1, am 24.10, gegen 09:00 Uhr, in der Gemeinde Bakum, zwischen den Anschlussstellen Vechta und Lohne-Dinklage, bei dem ein LKW-Fahrer verstarb, kam es am Stauende zu einem tragischen Folgeunfall, bei dem ein weiterer LKW-Fahrer tödlich verletzt wurde.

Der Folgeunfall ereignete sich gegen 11:30 Uhr zwischen dem Parkplatz Cappeln-Hagelage West und der Anschlussstelle Vechta, an welcher die Vollsperrung zum vorherigen Unfall eingerichtet war und der Verkehr entsprechend abgeleitet wurde.

Auch in diesem Fall befuhren mehrere Sattellastzüge hintereinander die Autobahn 1 in Richtung Süden. Am Stauende mussten sie verkehrsbedingt halten.

Der Unfallverursacher übersieht offenbar den Rückstau und fährt nahezu ungebremst auf den vor ihm bereits stehenden, mit Holz beladenen, Sattelzug auf. Durch den Aufprall wird der Fahrzeugführer (57 Jahre aus Bulgarien) des mit Holz beladenen Sattelzuges verletzt. Lebensgefahr besteht bei diesem nach bisherigen Erkenntnissen nicht.

Der Fahrer des auffahrenden Sattelzuges wird jedoch in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und verstirbt noch am Unfallort.

Zur Identität des Verstorbenen können zur Zeit keine weiteren Angaben gemacht werden. Durch den Zusammenstoß wurden der mit Holz beladene Sattelzug und zwei weitere voraus stehende Sattelzüge aufeinander geschoben, sodass insgesamt vier LKW an dem Verkehrsunfall beteiligt waren. Die zwei weiteren Fahrzeugführer wurden nicht verletzt, es entstand lediglich Sachschaden an den Fahrzeugen.

Die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge dauerte. Die Autobahn A1 war am Dienstagnachmittag in Richtung Süden ab der Anschlussstelle Cloppenburg voll gesperrt.

Auch bei diesem Unfall beklagen die Einsatzkräfte Probleme im Zusammenhang mit der vorschriftsmäßigen Bildung der Rettungsgasse.

Neben der Tatsache, dass nicht alle Fahrzeuge die Rettungsgasse frei machten, stiegen im Rückstau zum Teil Verkehrsteilnehmer aus ihren Fahrzeugen aus und liefen auf der Fahrbahn herum, so dass auf der Anfahrt befindliche Rettungskräfte hierdurch zusätzlich behindert wurden.
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