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Still und leise eingeführt: Neue Untersuchung ist ab 2018 für alle Autos Pfl ...

Still und leise eingeführt: Neue Untersuchung ist ab 2018 für alle Autos Pflicht

News Team
25.10.2017, 15:59 Uhr
Beitrag von News Team

Der Bundesrat hat kürzlich eine Änderung für die Hauptuntersuchung HU, besser bekannt als TÜV, beschlossen. Welche Messung ab 2018 für alle Fahrzeuge Pflicht ist, erfahrt ihr hier im Video.



Verpflichtend für alle Autos wird dann wieder die Endrohrmessung sein. Der TÜV vertraut also nicht mehr allein auf die elektronischen Messungen des Bord-Computers.

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung befürwortet die Pläne des Bundesverkehrsministeriums, die Abgasuntersuchung (AU) mit Messung am Auspuff im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) wieder für alle Autos zur Pflicht zu machen. Für einen Entwurf zur Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) votierte der Bundesrat.

Nur so lässt sich laut der Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation verlässlich feststellen, welche Emission tatsächlich aus dem Auspuffrohr herauskommt und ob das Abgasreinigungssystem den Vorschriften entspricht.

Darüber hinaus spricht sich die GTÜ für eine Umsetzung der geplanten Verschärfung der Abgasgrenzwerte für Dieselmotoren aus, um die Umweltbelastung durch Fahrzeug-Emissionen weiter zu senken. Dies gilt ebenso für die mittelfristige Einführung geeigneter Prüfverfahren zur Messung der Stickoxid-Emission (NOx) und der Partikelzahl im Rahmen der HU.

Bislang besteht die AU aus einer Kombination von Abgasmessung am Endrohr für Autos bis Baujahr 2005 und einer elektronischen On-Board-Diagnose (OBD) für Fahrzeuge ab Baujahr 2006 (Erstzulassung ab 1.1.2006). Künftig müssen nach den Plänen wieder alle Fahrzeuge die Endrohrmessung bestehen, bei der eine Messsonde im Auspuff die Abgastrübung überprüft.

Es werden mehr Autos durchfallen

Mit schärferen Checks lassen sich mehr Autos mit defekten Abgasanlagen und erhöhtem Schadstoffausstoß als bisher aus dem Verkehr ziehen. Bundesweit werden von den Prüforganisationen und Kfz-Werkstätten jährlich rund 24 Millionen Abgasuntersuchungen durchgeführt.

Auch das Kfz-Gewerbe begrüßt das Votum des Bundesrates, der schärferen Regelungen bei der Abgasuntersuchung (AU) zugestimmt hat. ZDK-Präsident Jürgen Karpinski: "Wir haben uns aktiv für diese Modernisierung der AU eingesetzt und begrüßen ausdrücklich das positive Votum des Bundesrates. Die verpflichtende Endrohrmessung dient dem aktiven Umweltschutz und gibt insbesondere den Autofahrern ein Stück mehr Sicherheit." Denn entscheidend sei, was hinten rauskomme. Das habe der Abgas-Skandal gezeigt. Die modernisierte AU sei eine Konsequenz aus diesem Skandal. Ein nächster Schritt sollte nun die Hardware-Nachrüstung der Euro 5-Diesel sein. Mit der Kompetenz der über 36 000 anerkannten AU-Betriebe ist die flächendeckende Umsetzung einer modernisierten AU möglich. Jährlich werden in Deutschland rund 24 Millionen Abgasuntersuchungen durchgeführt.

56 Kommentare

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Nix 'Still und leise' --- wird doch vorher laut angekündigt.
  • 30.10.2017, 18:54 Uhr
  • 0
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wat ein Kappes.......gab es doch schon.und gibt es noch. Mein alter Diesel ist dreckig,bleibt dreckig,und das ganz legal.......
  • 27.10.2017, 17:53 Uhr
  • 1
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Zum Glück, dass mein Auto 🚗 kein BORDCOMPUTR hat
  • 26.10.2017, 21:54 Uhr
  • 2
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4 Ozeanriesen verursachen mehr abgase als alle Pkw s der welt....warum fängt man da nicht an...
  • 26.10.2017, 19:16 Uhr
  • 7
die wehren sich, wenn sie geschröpft werden sollen ... nur wir Autofahrer nehmen die staatliche Abzocke widerstandslos hin ...
  • 27.10.2017, 15:35 Uhr
  • 3
1 einziger Flugzeugriese vergiftet unter seiner Dreckschleuder soviel Atemluft wie 1000 PKW in 1 Jahr (ADAC Bericht). Da sind sogar die "Grünen" dafür, dürfen sie doch auf Steuerzahlers Kosten umsonst fliegen. Wie glaubwürdig sind denn solche "Umweltschützer"?
  • 28.10.2017, 18:00 Uhr
  • 2
hm ... und was meint der ADAC über die Vergiftung durch Flugzeugzwerge?
übrigens, in Deutschland gibt es knapp 63000000 Kraftfahrzeuge ....
aber nur etwas mehr als 21.000 Flugzeuge, davon sind aber nur 777 Flugzeugriesen ...
Quelle: https://www.lba.de/DE/Presse/Statist...rzeuge.html
  • 28.10.2017, 18:06 Uhr
  • 0
Ja, sollen doch erst mal die anderen umweltfreundlicher werden. Wenn alle anderen 7 Mrd Menschen umweltfreundlicher sind als ich, dann fange ich auch an, vielleicht.
Wahrscheinlich ist es dann sowieso zu spät, da kann ich dann ja weiter machen!
  • 28.10.2017, 23:21 Uhr
  • 2
Genau so...
  • 29.10.2017, 00:29 Uhr
  • 1
Danke für die Zustimmung. PS: Ich hatte das ironische gemeint!
  • 29.10.2017, 00:38 Uhr
  • 1
  • 29.10.2017, 09:22 Uhr
  • 0
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Ich kann nur sagen"herzlichen Glückwunsch"an die Wählerinnen ud Wähler, die an die Azocker ihre Stimme vergeudet haben, Nicht die Automobilbosse werden finanziell zur Ader gelassen sondern die Opfer und darüber hinaus die anderen Autfahrer , wo wieder zusätzliche Finanzmittel eingenommen werden, die wie so oft zweckentfremdet eingesetzt werden können.
  • 26.10.2017, 19:11 Uhr
  • 6
Azocker......natürlich die "Abzocker"
  • 26.10.2017, 20:30 Uhr
  • 3
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Was soll die Aufregung? Für jede Messung (Topf) gibt es einen Deckel
Die Verantwortlichen wissen das Der Unwissende (Dumme) bezahlt
  • 26.10.2017, 17:39 Uhr
  • 2
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So wird in Deutschland das Volk verarsc......t.
Bedankt euch bei den Ökogesocks.
Volksabzocke !
Es haben noch zu wenig Bürger die AfD gewählt !
  • 26.10.2017, 16:35 Uhr
  • 8
das Umdenken beginnt ...
erst neulich meinte einer, daß die sächsische CDU dafür gesorgt hat, daß die AfD als stärkste Partei aus der letzten Bundestagswahl herausging ...
dumm nur, daß selbst die SPD stärker als die angeblich stärkste Partei ist ... von der CDU/CSU, die fast 3mal so stark wie die vermeindlich stärkste Partei ist mal ganz abgesehen ...
aber vielleicht hat der Betreffende schon das Wahlergebnis von 2021 vor Augen ... schaun mer mal ...
  • 27.10.2017, 15:40 Uhr
  • 0
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Übrigens in Amerika gibt es keinen TüV. Jeder fährt mit seinem Auto ob gut oder schlecht. Durchgerostet oder Ölverlust, Reifen abgefahren, egal! Auspuffgase? Werden in Amerika nicht kontrolliert. Das einzigste was einem in Amerika passieren kann: Wer den kaputten Wagen auf der Grünstreifen stehen läßt wird bestraft. Dann denke ich, ist der TüV doch eine schöne Sache. Aber das Problem in D ist, keiner findet den Mittelweg, alles muss bis zur totalen Abschluss gemacht werden. Die einen leben davon die anderen müssen zahlen.
  • 26.10.2017, 14:23 Uhr
  • 8
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In Deutschland wird die Bevölkerung von immer wieder kehrende Kontrollen und Überprüfungen erfunden um einerseits Autobesitzer wieder einmal zur Kasse zu bitten, und andererseits endlich die von den Grünen verhassten Fahrzeuge, die von Ottomotoren betrieben werden, von den Straßen zu verbannen. Elektroautos können von diesen Utopisten nicht schnell genug auf die Straßen kommen. Nachdem alle Kernkraftwerke den Garaus gemacht wurden, und die Grünen am liebsten sofort alle Kohlekraftwerke schliessen würden, würde ich gerne wissen wo der Strom herkommen soll für Millionen von Elektroautos. Ach ja, habe ich vergessen: Aus der Steckdose natürlich.
  • 26.10.2017, 14:00 Uhr
  • 9
Also ich hab mehr Angst davor, dass das Artensterben weiter um sich greift...aktuell in jeder Munde das Insektensterben, als das nächstes Jahr mein Auto ( ich habe keinen Neuwagen ) bei der ASU durchfällt, denn dafür gibt es garantiert eine Lösung, aber wenn keine Insekten mehr da sind, gibt es keine Lösung mehr. Dann gibt es eine globale Hungerkatastrophe.
  • 26.10.2017, 17:35 Uhr
  • 8
@Jacqueline S. Also ich bin sicher es gibt nur weniger Leute die glauben, dass allein die Abgase von Fahrzeuge Schuld daran sind das die Welt zugrunde geht. Es ist bewiesen, dass Kühe alleine den CO2-Wert deutlich erhöhen. Und was ist mit den Fabriken, die Schiffe, die Flugzeuge. Nein, die Autos müssen für die Verpestung der Luft herhalten weil es viel einfache ist für die Regierungen die Autofahrer zur Kasse zu bitten, bitten? ich meine eigentlich erpressen und erzwingen.
  • 26.10.2017, 17:47 Uhr
  • 6
Es geht doch nicht darum, ob die Autos das alleinige Übel sind, man muss die Gesamtheit der Schadenverursacher sehen und irgendwie muss mit der Beseitigung der Verursacher mal angefangen werden.
  • 26.10.2017, 17:51 Uhr
  • 3
Was fährst Du für ein Auto
  • 26.10.2017, 20:07 Uhr
  • 0
Spielt es eine Rolle bei der ASU was man für eine Automarke fährt?
  • 26.10.2017, 22:26 Uhr
  • 1
Jacqueline S., nein darum gehts nicht. Es geht darum, diejenigen am Wickel zu kriegen, bei denen am leichtesten was zu holen ist, möglichst ohne spürbare Gegenwehr. Sammelklagen wurde die Tür verschlossen und den verantwortlichen Bossen trägt man die Tantiemen und Abfindungen hinterher.
Recht ist nicht Gerechtigkeit, Recht ist da, wo die Penunzen zuhause sind: Autokonzerne, Flugbetriebe und Schiffahrtsunternehmen. Nicht zu vergessen die Lobby aus den Bereichen Chemie, Atom- und Kohlekraft.
Gedroht wird mit massenhafter Arbeitslosigkeit und drastisch steigenden Verbraucherpreisen. Kommt bei Politikern immer gut an. Don Quichote lässt grüssen...
  • 26.10.2017, 22:27 Uhr
  • 5
Ich versteh schon was ihr meint und gehe da auch mit. Trotzdem muss es irgendwo anfangen, das Handeln für eine intaktere Umwelt.
  • 26.10.2017, 22:30 Uhr
  • 0
Aber doch dann dort, wo schnell und effizient Erfolge erzielt werden!
  • 26.10.2017, 22:31 Uhr
  • 0
Und das wäre...?
  • 26.10.2017, 22:34 Uhr
  • 0
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht das Fahrzeug des die Familie Ernährenden, also des kleinen Mannes. Genausogut könnte man die Anzahl der pupsenden Kühe auf der Welt dezimieren.

Und ja, es spielt sehr wohl eine Rolle, welches Auto man fährt: beim Elektroantrieb wissen die TÜV-Leute nicht, in welches Rohr nun der Abgasmessschnorchel hineingehört.
  • 26.10.2017, 22:37 Uhr
  • 1
Lösungen scheinst du in der Hinsicht aber auch nicht zu haben.
  • 26.10.2017, 22:40 Uhr
  • 1
Ich werde einen Teufel tun und auf lapidare Totschlagfragen antworten.
Nein, da müssten wir uns schon auf konstruktiverer Ebene begegnen. Zudem bin ich nicht der Allwissende in Politik und Patentamt.
  • 26.10.2017, 22:43 Uhr
  • 1
jacqueline,ich gebe dir Recht.Irgendwo muss angefangen werden.Wie mit den Plastiktüten.Erst ein Geschrei und jetzt geht es plötzlich.Und zu Deutschland,soweit ich weiss ,sind wir meilenweit von den Zielen entfernt,die wir anderen Ländern vorgeschlagen haben.Allein diese dämlichen Kohlekraftwerke und der damit verbundene Dreck !
  • 28.10.2017, 18:17 Uhr
  • 2
Genau diese Kohlekraftwerke aber sind es, die sich mittelfristig (also im Stundenbereich) zu- und abschalten lassen bei Laständerung. Das geht mit den Atommeilern nicht, die brauchen Tage minimum. Und da liegt das Problem: Für die Mittelfristigkeit gibts (noch) keinen Ersatz.
Wer diese Dinger weghaben will, muss sich Gedanken drum machen, was er denn will: den damit verbundenen "Dreck" oder ein starkschwankendes Netz, in dem fast alle Elektroverbrauchsgeräte rumspinnen. Auch die Internetstruktur, Smartphone und Fernseher.
  • 28.10.2017, 20:59 Uhr
  • 0
Meine Meinung, wenn nicht bald etwas getan wird was Wirkung zeigt, braucht man sich in Zukunft um seinen Strom und die Fahrt zum Arbeitsplatz keine Gedanken mehr zu machen.
https://www.facebook.com/DirkSteffen...%20steffens
  • 28.10.2017, 23:56 Uhr
  • 0
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die Wahl ist vorbei, Jetzt kommt das Pack aus den Löchern zum Abkassieren
  • 26.10.2017, 14:00 Uhr
  • 5
Genau so sieht es aus.
  • 26.10.2017, 16:41 Uhr
  • 4
  • 26.10.2017, 16:47 Uhr
  • 2
Arnold hast Du was anderes erwartet,oder anders ausgedrückt"Täglich grüßt das Murmeltier"
  • 26.10.2017, 17:18 Uhr
  • 2
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