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A20 eingebrochen! Politikerin aus Rügen fürchtet Verkehrs-Kollaps und enorme ...

A20 eingebrochen! Politikerin aus Rügen fürchtet Verkehrs-Kollaps und enormen Schaden für Region

News Team
06.11.2017, 14:32 Uhr
Beitrag von News Team

Anfang Oktober brach auf einem Abschnitt von etwa 100 Metern ein Teil der Autobahn 20 bei Triebsees weg. Seit dem 27. Oktober ist die A20 dort vollgesperrt. Die Planungen für eine Behebung der Schäden dauern noch an.

Die Bundestagsabgeordnete von Rügen, Kerstin Kassner, machte jetzt in einer Mittelung deutlich, wie wichtig eine schnellstmögliche Lösung der Situation ist:

Im Moment existiert auf der Straße in unserem Bundesland faktisch keine intakte Ost-West-Verbindung. Die Umleitung über die Gemeinden in der Nähe des beschädigten Autobahnteilstücks ist auch keine tragfähige Übergangslösung. Sie kann den Verkehr nicht aufnehmen und die Belastung der Anwohner in den Gemeinden ist nicht zumutbar. Für das Funktionieren der Logistik im Land und die heimische Wirtschaft brauchen wir dringend eine Lösung. Diese muss spätestens bis zum Beginn der nächsten Urlaubssaison im neuen Jahr vorhanden sein. Andernfalls droht uns auch gewaltiger ökonomischer Schaden in noch gar nicht absehbarem Ausmaß.

Kassner hatte die Bundesregierung zum Zeitplan bezüglich der Behebung der Schäden an der A20 befragt. Eine Antwort liegt mittlerweile vor. „Es soll bis Mitte November eine Behelfsanschlussstelle fertiggestellt werden, die die Umgehungsstrecke zumindest auf zwei Kilometer verkürzt. Darüber hinaus ist eine Behelfsbrücke über das beschädigte Teilstück geplant. Ich halte diese Maßnahmen für richtig, aber die betroffenen Bürger und die Wirtschaft im Land brauchen einen Zeitrahmen sowohl für die Fertigstellung der Behelfsbrücke als auch für die Beseitigung der Schäden an der eigentlichen Strecke. Dazu haben uns die verantwortlichen Stellen leider noch keine Auskunft gegeben. DIE LINKE. im Bundestag und in Mecklenburg- Vorpommern wird die Planungen zur schnellstmöglichen Behebung der Schäden jedenfalls unterstützen.“, so die Abgeordnete weiter.

Die Vollsperrung der A20 bei Triebsees führt zu erheblichen Problemen im Straßenverkehr in Mecklenburg-Vorpommern. Zudem wird Anfang Dezember ein neuer Bahnfahrplan eingeführt. Einschränkungen des Personenfernverkehrs auch auf der Schiene stehen – auch durch Bauarbeiten – zu befürchten.

Quelle: Kerstin Kassner

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