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Sind wir fit genug für den Straßenverkehr? (Teil 1)

Sind wir fit genug für den Straßenverkehr? (Teil 1)

Wolfgang Stegers
07.11.2017, 18:51 Uhr
Beitrag von Wolfgang Stegers

Körperliche Fitness, wechselndes Wetter, ausreichend Schlaf, allgemeines Wohlbefinden wie auch im Alter Gesuch zu sein, sind wichtige Faktoren, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Experten kommen zu interessanten Aussagen.

Schönes Wetter, höheres Risiko?

Schönes Wetter – schlechtes Fahren, schlechtes Wetter – konzentriertes Fahren? Eine interessante Frage, die sich Verkehrswissenschaftler, Mediziner und Psychologen immer wieder stellen. Denn unter den Experten besteht überhaupt kein Zweifel, dass unsere körperliche Fitness und Konditionierung durch das Wetter beeinflusst werden. Wie sich mancher bei nächtlichen Fahrten eher unwohl fühlt, kann der Fön als Wetterphänomen Unwohlsein erzeugen.

Übertriebene Ängstlichkeit

Keine Frage, wenn wir hinter dem Steuer unseres Wagens unterwegs sind, passen wir uns den äußeren Bedingungen an – auch dem herrschenden Wetter. Bei Regen und Schneefall kann aber übertrieben ängstliche Vorsicht ebenso schädlich sein, wie blauäugiger Leichtsinn bei strahlendem Sonnenschein.

Aufgrund von besonderen Wetterbedingungen, Schlafstörungen und gesundheitlichen Einschränkungen ereignen sich jedes Jahr viele Verkehrsunfälle, bei denen Menschen getötet oder schwer verletzt werden. Wie wirken Wetter, Witterung und Klima auf Menschen? Welche Erkrankungen sind nicht vereinbar mit der Teilnahme am Straßenverkehr? Und welche Möglichkeiten gibt es, trotz ungünstiger äußerer Bedingungen sicher unterwegs zu sein?

„Noch immer gut gegangen?“

Diese Sicherheit hängt sehr stark von uns selbst ab. Wir machen unsere ganz persönliche Risikoabschätzung. „Wie gut glaube ich die Gefahren unter Kontrolle zu haben? Wie viel Angst habe ich davor, dass eine kritische Situation eintritt?“ Mit diesen Worten beschreibt der Verkehrspsychologe Hartmut Kerwien das individuelle Szenario. Dabei spielt natürlich auch eine sehr große Rolle, ob man gewohnt ist, diese Gefahren zu beurteilen und mit ihnen umzugehen gelernt hat. Das wiederum kann auch zu Trugschlüssen führen. Denn allgemein wird die Gefahr bei Regen mit den nassen Fahrbahnen und der schlechteren Haftung der Reifen unterschätzt – auch wenn es bisher immer gut gegangen ist.

Folgt Teil II: Schlaf im Bett und Sekundenschlaf am Steuer

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