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Autobahn noch bis Mittag voll gesperrt: Postlaster schoss beim Ausweichen in ...

Autobahn noch bis Mittag voll gesperrt: Postlaster schoss beim Ausweichen in die Gegenfahrbahn

News Team
09.11.2017, 09:28 Uhr
Beitrag von News Team

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt sind am frühen Donnerstagmorgen zwei Lkw-Fahrer ums Leben gekommen. Ein weiterer Unfallbeteiligter wurde lebensgefährlich verletzt. Er starb inzwischen in der Klinik.

Die A3 ist derzeit bei Weibersbrunn in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Die Bergungsarbeiten werden noch mehrere Stunden andauern.

Die Unfallermittlungen führt die VPI Aschaffenburg-Hösbach.

Gegen 04.20 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf von der A3 ein, dass es in Fahrtrichtung Frankfurt zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Lkw gekommen ist. Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach waren in der Folge rasch vor Ort.

Nach deren derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang war der Fahrer eines mit Kies beladenen Muldenkippers gegen 04:20 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache geriet dieser im Baustellenbereich wohl ins Schlingern, kippte um und prallte mit dem Führerhaus gegen die Böschung. Der Lkw kam in der Folge quer auf der Fahrbahn zum Liegen. Die komplette Ladung - mehrere Tonnen Kies - verteilte sich dort.

Ein unmittelbar nachfolgender Paketlasterfahrer erkannte die Situation und versuchte wohl noch dem Kieslaster nach links auszuweichen. Hierbei durchbrach er allerdings die Mittelleitplanke und geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit einem in Richtung Würzburg fahrenden Transporter, der in die Böschung abgewiesen wurde. Der Anhänger des Paketlasters wurde abgerissen und verteilte seine Ladung ebenfalls auf der Fahrbahn. In den Post-Lkw prallte dann noch ein nachfolgender Sattelzug.

Für den Fahrer des Kieslasters und einen Insassen im Post-Lkw kam jede Hilfe zu spät. Der zweite Insasse im Postlastwagen wurde lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des Transporters kam leichter verletzt davon.

Im Einsatz vor Ort sind zahlreiche Streifen der Polizei, Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren und des Rettungsdienstes, die Autobahnmeisterei und auch ein Sachverständiger.

Die Bergungsarbeiten werden sich noch mehrere Stunden hinziehen. Umleitungen wurden eingerichtet

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