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Mit Sommerreifen unterwegs! Die Polizei will, dass Sie dieses Unfall-Foto se ...

Mit Sommerreifen unterwegs! Die Polizei will, dass Sie dieses Unfall-Foto sehen!

News Team
30.11.2017, 09:46 Uhr
Beitrag von News Team

Am Donnerstag, 30.11.2017, kam es zu einem Unfall in Hagen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 28-Jähriger gegen 7.30 Uhr mit seinem Renault die Straße Hoheleye hinab. Dort brach er auf der noch zum Teil mit Schnee bedeckten Fahrbahn aus und rutschte nach rechts in einen Zaun. Im Anschluss überschlug sich das Auto.

Der 28-Jährige konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Wenig später brachten ihn Rettungskräfte leicht verletzt in ein Krankenhaus. Die Polizei sperrte die Straße für eine Stunde und ließ den Renault bergen. Bei einer ersten Untersuchung stellten die Ermittler fest, dass an dem Fahrzeug Sommerreifen montiert waren. Der Schaden beläuft sich auf zirka 7.000 Euro. Der Fahrer muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

Kennzeichnungen von Winterreifen

Seit Mai 2017 gelten laut Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) nur noch solche Reifen als wintertauglich, die nach einem strengen und einheitlichen Prüfverfahren mit dem „Alpine-Symbol“ (Schneeflocke und Berg) gekennzeichnet sind. Bis zum 31.12.2017 hergestellte, lediglich mit dem „M+S“-Merkmal (für „Matsch & Schnee“) versehene Reifen, dürfen jedoch übergangsweise noch bis zum 30.09.2024 bei winterlichen Bedingungen verwendet werden.

Ab dem 1. Januar 2018 produzierte Winterreifen müssen das Alpine-Symbol aufweisen. Damit Hersteller das Alpine-Symbol verwenden dürfen, müssen ihre Reifen bessere Vergleichswerte aufweisen als ein standardisierter Reifen. So wird Verbrauchern eine einheitliche Kennzeichnung von Winterreifen geschaffen. Die Winterreifen, die vor dem 31. Dezember produziert wurden, dürfen bis zum 30. September 2024 weiterhin gefahren werden.

Winterreifen unter der Lupe

Die Gummimischung von Winterreifen ist weicher als die von Sommerreifen. So sind Winterreifen trotz niedriger Temperaturen flexibel und verhärten nicht. Im Gegensatz zu Sommerreifen zeichnen sich Winterreifen dadurch aus, dass sie feine Einschnitte im Profil haben. Die sogenannten Lamellen sorgen für eine optimale Verzahnung mit der Fahrbahnoberfläche, auch bei Schnee und Matsch. Damit sorgen Winterreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen für einen deutlich kürzeren Bremsweg und mehr Fahrstabilität als Sommerreifen unter denselben Bedingungen.

Beim Umrüsten auf Winterreifen sollte auch die Profiltiefe aller vier Reifen überprüft werden: Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern. Aber schon unter vier Millimetern Profiltiefe schwinden die Lamellen. Der Reifen kann sich dann nicht mehr optimal mit der Fahrbahn verzahnen und der Reifen verliert an Fahrstabilität und Sicherheit. Ist zu wenig Restprofil vorhanden oder sind Beschädigungen sichtbar, sollten neue Reifen gekauft werden.

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