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Massen-Crash auf A20: Acht Fahrzeuge krachen ineinander!

Massen-Crash auf A20: Acht Fahrzeuge krachen ineinander!

News Team
07.12.2017, 09:58 Uhr
Beitrag von News Team

Sechs Menschen verletzt, zwei davon schwer. Dünger auf der ganzen Fahrbahn - und Schaulustige, die die Rettungsarbeiten behinderten. Das ist die traurige Bilanz eines schweren Unfalls gestern Abend auf der A20.

Am 6.12.2017 gegen 17.05 Uhr ereignete sich auf der A 20, Höhe Anschlussstelle Greifswald, ein Verkehrsunfall an dem insgesamt zwei LKW und sechs PKW beteiligt waren. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein polnischer LKW, der in Fahrtrichtung Stettin unterwegs war, durch einen geplatzten Reifen nach links auf die Mittelleitplanke und kippte dort um. Der 57-jährige Fahrzeugführer wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt. Der LKW war mit mehreren Tonnen Dünger beladen, der samt der abgerissenen Heckklappe des LKW auf die andere Fahrbahnseite geriet.

Sechs PKW, die in Fahrtrichtung Lübeck unterwegs waren, verunfallten durch die auf der Fahrbahn liegende Ladung des verunfallten LKW. Ein weiterer LKW, ebenfalls in Fahrtrichtung Lübeck, fuhr auf die verunfallten PKW auf.

Nach jetzigen Erkenntnissen wurden bei dem Verkehrsunfall der Fahrer des polnischen LKW und ein 46-jähriger PKW-Fahrer eines VW schwer verletzt. Des weiteren wurden zwei 49-jährige Frauen sowie ein 54-jähriger und ein 38-jähriger Mann in ihren PKW leicht verletzt.

Schaulustige behindern Rettung


Die Arbeiten an der Unfallstelle wurden zwischenzeitlich durch Schaulustige beeinträchtigt, so dass zusätzlich Polizeibeamte vor Ort eingesetzt werden mussten, um dies zu unterbinden. Es waren mehrere Funkstreifenwagen, sieben Feuerwehren der umliegenden Orte eingesetzt.

Darüber hinaus waren Vertreter der unteren Wasserbehörde des Landkreises sowie Mitarbeiter der zuständigen Autobahnmeisterei am Unfallort tätig. Die Bergung des ausgekippten Düngers , der beiden LKW und fünf beteiligter PKW wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Beide Fahrtrichtungen der BAB 20 wurden dafür voll gesperrt, Umleitungen waren eingerichtet. Es kam nach dem Unfall in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichen Rückstau, der erst nach und nach abgebaut werden konnte.

Es entstand sehr hoher Sachschaden, der zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden kann. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

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