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Wald-Teufel terrorisiert ganzen Landstrich - angesägte Bäume sollen auf Auto ...

Wald-Teufel terrorisiert ganzen Landstrich - angesägte Bäume sollen auf Autos krachen!

News Team
12.12.2017, 11:24 Uhr
Beitrag von News Team

Beängstigende Dinge geschahen am späten Montagabend (11.12.2017) auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Urspring und Moschreuth im Landkreis Forchheim.

Auf der leicht hügeligen Strecke lag plötzlich ein Baum auf der Fahrbahn. Zwei Autofahrer, die aus unterschiedlichen Richtungen kamen, konnten mit ihren Fahrzeugen nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachten in das Geäst des Baumes hinein. Die Front an beiden Autos war zerstört, aber glücklicherweise war den Insassen nichts weiter passiert und sie blieben unverletzt.

Bis dahin glich der Vorfall noch vielen weiteren, bei denen, beispielsweise durch Sturmböen, ein Baum auf eine Fahrbahn gekippt war. Der gruselige Faktor an diesem Geschehnis zeigte sich erst, als der Baumstamm genauer unter die Lupe genommen wurde. Es gab nämlich keine Bruchstelle oder Wurzeln zu sehen, so wie es eigentlich in so einem Fall üblich ist. Statt dessen viel eine deutliche Schnittkante auf, die augenscheinlich mit einer Säge beigebracht wurde. Nun ging die Spurensuche erst richtig los. Einsatzkräfte der Feuerwehr und die Streifenwagenbesatzung durchkämmten das Waldstück neben der Straße. Dabei fanden sie einen Baumstumpf, dessen Schnittkante noch frisch war und perfekt zu dem 18 Meter langen Baum auf der Straße passte.

Der Baum wurde erstmal sichergestellt, um mögliche Spuren noch zu sichern, die daran vorhanden sind. Das Tatumfeld wird dann am Dienstagmorgen bei Tageslicht noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Bislang läuft der Sachverhalt laut Polizeihauptkommissar Andreas Müller als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, bei dem die Unfallbeteiligten einen großen Schutzengel hatten. Trotzdem regt sich Müller über den Vorfall auf:

Auf gut Deutsch würde ich sagen, das ist eine riesen Sauerei, was da gelaufen ist. Wir müssen jetzt schauen, was die Ermittlungen ergeben. Das kann auch möglicherweise noch etwas anderes nach sich ziehen.

Wer jedoch den Baum ansägte und aus welchem Grund, das konnte sich bislang keiner erklären. Deswegen bittet die Polizei auch dringend darum, dass Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen in der Sache gemacht haben, sich zu melden. Es ist nämlich nicht der erste angesägte Baum im Landkreis. Anfang Dezember gab es einen ähnlichen Vorfall, unweit des jetzigen Unfallorts. Allerdings ist damals der Baum noch rechtzeitig entdeckt worden, bevor er kippen konnte.

(Quelle: NEWS5 / Merzbach)

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