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Kameraden unendlich traurig - Feuerwehr-Frau und ihr Hund tot gefahren

Kameraden unendlich traurig - Feuerwehr-Frau und ihr Hund tot gefahren
News Team
09.01.2018, 10:50 Uhr
Beitrag von News Team

Die Feuerwehr-Frau ist mit ihrem Hund bei einem Autounfall getötet worden. Nun zeigen Kameradinnen und Kameraden im Internet ihre Anteilnahme und ihr Mitgefühl.

Die 26-Jährige ist am Samstagmittag (06.01.2018) bei einem Verkehrsunfall in ihrem Heimatort Hettstadt ums Leben gekommen. Die junge Frau war mit ihrem Hund auf dem Gehägsweg unterwegs, als sie von einem Pkw erfasst und tödlich verletzt wurde.

Schlimm für ihre Feuerwehr-Freunde: Sie waren zuerst am Unfallort.


Bei den Kommentaren finden sich 14 Feuerwehren aus benachbarten Orten :

Freiwillige Feuerwehr Kleinrinderfeld:

Liebe Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Hettstadt, die freiwillige Feuerwehr Kleinrinderfeld ist zu tiefst erschüttert nach diesem schrecklichen Ereignis. Jetzt die richtigen Worte zu finden ist mehr als schwer. Wir, die Kameraden aus Kleinrinderfeld, sind in stiller Trauer und in Gedanken bei euch und bei den Freunden und Verwandten der Verstorbenen.

Freiwillige Feuerwehr Waldbüttelbrunn:

Liebe Kameraden und Freunde, auch wir sind zu tieft bestürzt über diesen schlimmen Unfall. Unser aller Beileid und Mitgefühl gilt Euch, der Familie und den Freunden. Wir wünschen Euch viel Kraft und Zusammenhalt für diese schwere Zeit. Wir sind jederzeit und immer für Euch da. Wenn ihr uns braucht, kommen wir! Eure Kameraden aus Waldbüttelbrunn.

Freiwillige Feuerwehr Zell am Main:

Liebe Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hettstadt, mit Sprachlosigkeit erreicht uns die Nachricht des tragischen Unfalls am gestrigen Tag. In diesen schweren Stunden der Trauer und des Abschieds sind wir mit unseren Gedanken bei Euch, der Familie, den Freunden und Bekannten aber auch bei der ganzen Dorfgemeinschaft.

Freiwillige Feuerwehr Gaukönigshofen

Liebe Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hettstadt,

Worte können nicht beschreiben was Ihr erfahren musstet. Wir wünschen euch alle Kraft die Ihr braucht um das Geschehene zu ertragen und zu verarbeiten!
Wir sind in Gedanken bei euch!

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!
Ruhe in Frieden Kameradin!

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang war ein 30-Jähriger kurz vor 13.30 Uhr mit seinem Suzuki auf dem Gehägsweg aus Richtung Hettstadt kommend unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Landkreisbewohner offenbar nach links von der Fahrbahn ab und erfasste die 26-jährige Angehörige der Feuerwehr mit der Front des Pkw. Der Suzuki überschlug sich und kam letztlich auf dem Dach zum Liegen. Der Rettungsdienst samt Notarzt, Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Land und die örtliche Freiwillige Feuerwehr waren rasch vor Ort.

Dabei mussten die Helfer aus Hettstadt, die mit der Feuerwehr aus dem benachbarten Waldbüttelbrunn am Unglücksort gewesen waren erkennen, dass es sich bei der tödlich Verletzten um eine Kollegin handelte.

Die Feuerwehr-Kameraden am Unfallort mussten deshalb rasch von anderen Feuerwehren abgelöst werden. Letztlich kam für die 26-Jährige jede Hilfe zu spät. Der 30-Jährige wurde dem Sachstand nach leicht verletzt und in eine Klinik eingeliefert. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und dessen Ursache führt die Polizeiinspektion Würzburg-Land. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg kam auch ein Sachverständiger vor Ort.

Auf Facebook zollen Feuerwehrleute der verstorbenen Kollegin ihren Respekt

Vor allem bei der Hettstadter Feuerwehr ist das Entsetzen groß. Die Bürgermeisterin von Hettstadt, Andrea Rothenbucher, erklärte am am Montag gegenüber infranken.de, dass die Feuerwehrleute aus der Gemeinde von mehreren Seelsorgern betreut würden. Ebenso werde die Familie der 26-Jährigen nach Kräften unterstützt. Neben "tiefer Bestürzung und ganz viel Trauer" sei aber auch Wut zu spüren. Am Unfallort herrscht Tempo 30 Gebot. Anscheinend war der 30 Jahre alte Autofahrer am Samstag dort zu schnell unterwegs gewesen.

Der Fahrer des Unfallwagens hatte bereits 2011 unter Alkoholeinfluss einen völlig überbesetzten Wagen mit acht Jugendlichen gelenkt, war ins Schleudern gekommen und von der Straße abgekommen. Dabei war ein 16-Jähriger, der im Kofferraum saß, durch die Heckscheibe auf die Straße geschleudert worden. Ob er überleben würde war zunächst unklar.

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1 Kommentar

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Ja auch ich bin geschockt und unendlich traurig ich finde es unverantwortet warum man diesen Typen noch einmal den Führerschein wieder gibt diesen gehört überhaubt keinen Führerschein mehr und anstatt eine saftige gefängnis strafe ich sah das üerschlagene Auto und hoffe das sich sowas nicht mehr wiederholt
  • 10.01.2018, 18:02 Uhr
  • 0
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