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Unter Schwertransport eingeklemmt: Polo-Fahrer schwebt nach Crash in Lebensg ...

Unter Schwertransport eingeklemmt: Polo-Fahrer schwebt nach Crash in Lebensgefahr!

News Team
11.01.2018, 11:52 Uhr
Beitrag von News Team

Ein wahrer Koloss, in Form eines Schwertransports von 20 bis 25 Metern Länge, bewegte sich am frühen Mittwochabend (10.01.2018) von der Ausfahrt des Fertigteilwerks Obermain in Horb am Main (Lkr. Lichtenfels) nach rechts auf die B289 in Richtung Zetlitz. Rechts und Links sicherte Bodenpersonal zu Fuß das Fahrzeug mit Überlänge ab, das sich langsam vorwärtsbewegte. Während die Zugmaschine schon auf der richtigen Fahrspur angekommen war, ragte der Auflieger noch schräg über alle Fahrspuren.

Dies wurde einem 42-jährigen Autofahrer und seiner 29-jährigen Ehefrau auf dem Beifahrersitz zum Verhängnis. Aus bislang unbekannten Gründen übersah der Fahrzeuglenker nämlich den Schwertransport und krachte frontal darunter. Bedingt durch die Wucht des Aufpralls steckte der Kleinwagen anschließend ein gutes Stück unter dem Auflieger.

Sofort wurden die Rettungskräfte zur Unfallstelle alarmiert, diese kamen aber nicht so schnell voran wie gewünscht. „Aufgrund der starken Nebellage hatten wir eingeschränkte Sichtverhältnisse.“, berichtet Kreisbrandmeister Meusel. „Ich selbst habe erst unmittelbar vor der Einsatzstelle wahrgenommen, welche Ausmaße die Unfallstelle hat.“, so Meusel weiter.

Jedoch blieb für die Kameraden nach der Ankunft keine Zeit zum Überlegen, denn der Polo war massiv unter dem Schwertransport eingeklemmt. An eine Rettung der zwei Insassen war so nicht zu denken, weshalb die Feuerwehr Seilwinden einsetzte, um den Kleinwagen hervorzuziehen. Doch damit war die Arbeit für die Rettungskräfte noch nicht getan, denn es galt die Verletzten mittels schwerem technischem Gerät aus dem deformierten Fahrzeugwrack zu befreien. Nachdem dies gelungen war, brachte der Rettungsdienst das schwerverletzte Ehepaar zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

Wie der Unfall passieren konnte, ist derzeit noch unklar. Aufgrund der Sachlage wurde von der Staatsanwaltschaft Coburg ein Gutachter angefordert, um die Polizei bei der Unfallursachenermittlung zu unterstützen. Aufgrund der Ursachenermittlung wurde der Polo sichergestellt. Die B289 war bis ca. 20 Uhr komplett gesperrt.

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