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Mitsubishi Eclipse Cross: Markantes SUV-Coupé

Mitsubishi Eclipse Cross: Markantes SUV-Coupé
Wolfgang Stegers
21.01.2018, 15:05 Uhr
Beitrag von Wolfgang Stegers

Mitsubishi Kunden sind treu. Sehr loyal wohl auch, denn schließlich haben sie - und sicherlich auch noch andere Fans der Marke mit ihren 80 Prozent Privatkäufern- fünf Jahre warten müssen, bis der japanische Autohersteller mit den drei Diamanten im Logo nun ein neues Modell in den Markt schickt. Wer auf ein neues Fahrzeugmodell aus dem Hause Mitsubishi gewartet haben sollte, der wird wohl kaum von dem jetzt auf den Markt gekommenen Eclipse enttäuscht sein können.

Ganz im Trend: SUV-Coupé


Denn das brandneue Modell ist ein SUV, eines mit der derzeit so angesagten weichen Coupélinie. Sicherlich war die Entscheidung richtig, gerade solch ein Crossover-Modell zu entwickeln, denn von den sportlichen Geländewagen können die Kunden weltweit anscheinend nicht genügend haben. Zu der Hundertschar auf dem deutschen Markt gesellt sich jetzt das Eclipse-Cross. Die Coupéform liegt ganz im Trend.

Angesagt sind aber auch die kleinen, in der Kompaktklasse verorteten SUVs, die, weniger bombastisch und leichter sowie mit geringeren PS-Zahlen ausgestattet, deswegen akzeptiert werden, weil sie deutlich weniger Sprit verbrauchen. So scheinen die Mitsubishi-Ingenieure mit dem Eclipse alles richtig gemacht zu haben.

Kompakt und agil


Das technische Datenblatt nennt, je nach Ausstattung 1,5 bis 1,6 Tonnen Gewicht, eine Länge von 4,40 Metern bei 1,8 m Breite und 1,6 m Höhe. Der komplett neu entwickelte 1,5 Liter Turbomotor leistet 163 PS (120kW) und treibt den Wagen in gut 9 Sekunden auf Tempo 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 205 km/h für das von Hand zu schaltende Sechsganggetriebe des Fronttrieblers, während für Automatik und Allrad 200 km/h angegeben werden.

Stufenloses Automatikgetriebe


Diese Werte konnten bei einer ersten Testfahrt wegen des hohen Verkehrsaufkommens auf den Autobahnen nicht erfahren werden und sind wohl auch eher von marginaler Bedeutung. Wichtiger erscheinen Verbrauch, Handling und Bedienung des Fahrzeugs. Der Wagen wird auch mit einem Automatikgetriebe angeboten. Und hier kommt ein stufenloses Umschlingungsgetriebe, das so genannte CVT-Getriebe zu Einsatz.

Schaltwippen und virtuelle Gangstufen


Ja, für niedrige und mittlere PS-Zahlen ist diese kontinuierliche Kraftübersetzung á la Gummiband sehr beliebt, vor allem in den asiatischen Ländern. Nachteile liegen im leicht erhöhten Verbrauch. Auch bei hohen Drehzahlen sind die Surr- und Zirpgeräusche gewöhnungsbedürftig sowie die „teigige“ Beschleunigung bei höheren Touren. Aus diesem Grund haben die Techniker Schaltstufen eingebaut, die leicht mit den Schaltwippen am Lenkradkranz angewählt werden können. Das vermeidet hohe Drehzahlen und der Kraftfluss ist deutlich angenehmer zu spüren. Ja, es ist gar eine Wonne, mit den Paddels zu spielen, denn anders als beim Doppelkupplungsgetriebe die Schaltübergänge weich und frei von Nickrucklern.

Durchschnittlicher Normverbrauch: 7 Liter


Der gemittelte Normverbrauch des Benziners liegt um die 7 Liter, mit den üblichen, durch die individuelle Fahrweise geprägten Ausschlägen nach oben oder unten. Die Testfahrt offenbarte aber auch, dass die Coupéform mit der stark abfallenden Heckpartie nicht nur von Vorteil ist. Um die Aerodynamik im so entscheidenden Heck zu verbessern und die Strömung zu glätten, sind zwei Windleitelemente im unteren Teil der Heckscheibe angebracht. Wie bereits bei Honda, Citroen oder beim Mercedes C-Klasse Coupé, wartet auch das Eclipse-Cross damit auf. Der Nutzen ist der gleiche, wie die schlechte Sicht nach hinten samt starker Verschmutzung.

Dieselmotor im Herbst


Für den Herbst ist auch ein Dieselmotor angekündigt. Er wird ein spürbar höhere Drehmoment als die 250 Nm des Ottomotors aufweisen und daher auch optional zur Handschaltung mit einer Achtgang-Wandlerautomatik angeboten werden. Hier liegen noch keine Preise vor. Die Benzinvariante startet in der „Basis“-Ausstattung mit 21.990 Euro und als „Plus“ oder „Top“ ab 28.990 Euro. Dies sind unverbindliche Richtpreise, die sich bis auf über 38.00 Euro schrauben können.

Fülle von Assistenzsystemen an Bord


Keine Frage, auch beim Mitsubishi Eclipse Cross lassen sich alle derzeit üblichen Hilfs- und Assistenzsysteme ordern wie bei anderen Fabrikaten auch. Hervorzuheben seien aber die heizbare Frontscheibe und die aktive Giermomentregelung (Active Yaw Control) AYC. In dem legendären, leider vom Markt genommenen „Lancer Evo“ war sie bei Fahrern mit Rallyeambitionen höchst beliebt, denn sie ermöglichte agiler und schneller „um die Ecken“ zu wieseln. Was bei den Evolutionsmodellen der Hochleistungslimousine Lancer mechanisch geregelt wurde, ermöglicht jetzt die ABS-Elektronik mit dem dosierten Bremseingriff einzelner Räder. Dieses Torque Vectoring sorgt auch bei SUVs für Kurvenspaß.

Ausdrucksstarkes Design


Da die Flut der sportlichen Geländewagen weiter ansteigt und nicht zu bremsen ist, obwohl diese Offroader so selten das Gelände unter ihre Räder nehmen, wie die Klauen der Mastschweine die Schlammsuhle, sind Marketing- wie Designerabteilungen gefordert, neue Fahrzeugklassen zu erobern und Karosserieformen zu kreieren. Das Eclipse-Coupé ist eine solche Kreation und es ist nicht verwunderlich, dass der neue Mitsubishi-Chefdesigner Tsunehiro Kunimoto das Blech formte. Denn mit dem Eclipse führt er fort, was er mit dem Nissan Juke startete: Die starke Betonung der Dynamik, die straff gezeichneten Linien gepaart mit dem robusten Auftritt eines SUV.

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