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Drei Mal auf der A3: Lkw krachen mit Wucht in Stauenden! Tote, Schwererletzt ...

Drei Mal auf der A3: Lkw krachen mit Wucht in Stauenden! Tote, Schwererletzte

News Team
16.02.2018, 09:37 Uhr
Beitrag von News Team

Erneut kam es am Donnerstag im Feierabendverkehr zu einem Auffahrunfall auf der A3 in Unterfranken. Und schon wieder übersah ein Lastwagenfahrer das Stauende, wie infranken berichtet. Die Fahrbahn wurde drei Stunden teilweise gesperrt.


Erst am Mittwochabend hatten zwei Lastwagen jeweils ein Stauende übersehen. Sie krachten ungebremst hinein. Die traurige Bilanz dieser Unfallserie: zwei Tote, zwei Schwerstverletzte und zwei Leichtverletzte.

Ein vorausgegangener Unfall ließ den Verkehr gegen 21 Uhr auf der A3 zwischen Biebelried (Lkr. Kitzingen) und Rottendorf (Lkr. Würzburg) zum Stehen kommen. Ein Schwertransport, beladen mit einem Kranausleger, das dazugehörige Begleitfahrzeug und ein weiterer Lastwagen reihen sich auf der rechten Spur hinter den stehenden Fahrzeugen ein. Jedoch übersah ein nachfolgender Brummifahrer den stehenden Verkehr und krachte ungebremst auf den Lastwagen auf. Dieser schob durch die Wucht des Aufpralls nach vorne und das Begleitfahrzeug des Schwertransports auf selbigen.

In Kabine ums Leben gekommen


Die Fahrerkabine des auffahrenden Lastwagens verformte sich bei dem Crash so stark, dass der Trucker lebensgefährliche Verletzungen erlitt und noch an der Unfallstelle verstarb. Der Brummifahrer des anderen Lastwagens hatte jedoch Glück im Unglück und wurde nicht verletzt. Beide Insassen des Begleitfahrzeugs dagegen erlitten leichte Verletzungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wird ein Sachverständiger hinzugezogen, der gemeinsam mit der Verkehrspolizei Würzburg den genauen Unfallhergang rekonstruieren soll.

Zwei weitere Lkw krache in Stauende


Aufgrund der Vollsperrung der Autobahn bildete sich ein kilometerlanger Rückstau, an dessen Ende sich rund zwei Stunden später zwei weitere Folgeunfälle ereigneten. Auf Höhe der Anschlussstelle Kitzingen übersah der nächste Trucker das Stauende und fuhr auf einen stehenden Lastwagen auf. In dieses Unfallgeschehen krachte ungebremst ein weiterer Gliederzug.

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Video: Vier Kinder tot, weil ein Lkw-Fahrer ins Handy schaut



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Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des zuletzt Auffahrenden in den stehenden Laster geschoben. Während der Fahrer sich schwerere Verletzungen zuzog, aber sich selbst noch befreien konnte, wurde der Beifahrer im Wrack eingeklemmt und tödlich verletzt. Schwerste Verletzungen trug auch der erstauffahrende Trucker davon. Die Feuerwehr musste ihn mit schwerem Gerät aus dem Wrack seiner Fahrerkabine befreien. Er wurde nach einer Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in eine Klinik geflogen, während der andere Schwerverletzte bodengebunden transportiert wurde. Der Fahrer des vordersten Lastwagens, auf den der nachfolgende Sattelzug geschoben wurde, blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Folge der Unfälle war eine stundenlange Vollsperrung der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Denn nach der Rettung der Unfallbeteiligten erfolgte die Unfallaufnahme und die Rekonstruktionen der Unfallhergänge durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Das Bayerische Rote Kreuz übernahm die Versorgung der im Stau Wartenden und verteilte unter anderem warme Getränke.

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